Archiv für Februar 2011

Dioxin im Futtermittel!?

Montag, 28. Februar 2011

Seit Wochen gibt es für Schweinemäster Walter M. kein anderes Thema mehr: Dioxin im Futtermittel. Doch er hatte Glück – seine Futtermittel-Lieferungen waren nicht verseucht. Aber was bedeutet das für die Zukunft? Kann er seinen Betrieb irgendwie schützen? Er kann – zumindest vor den finanziellen Folgen einer solchen Tragödie.

Als erster Versicherer der Branche bietet R+V/VTV jetzt in der Ertragsschadenversicherung den Baustein „Beanstandung bei amtlicher Untersuchung auf Kontamination durch Schadstoffe“ an. Damit kann sich Schweinehalter Walter M. ab März 2011 gegen Dioxin, aber auch gegen andere Schadstoffe wie PCB (krebsauslösende chemische Chlorverbindungen), Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) oder Metalle (z.B. Blei, Cadmium) versichern.

Doch was passiert bei einer rein vorsorglichen Sperrung des Betriebes? Der aktuelle Dioxin-Skandal hat gezeigt, dass die Haftpflichtversicherungen der Futtermittelhersteller nur dann haften müssen, wenn die Tiere durch die Futteraufnahme so stark belastet sind, dass die Grenzwerte überschritten werden und zur Nahrungsmittelherstellung nicht mehr geeignet sind (Sachschaden). Sperrt die Veterinärbehörde den landwirtschaftlichen Betrieb hingegen „nur“ vorsorglich, entsteht kein reeller Sachschaden – folglich ist der durch die „Verdachtssperre“ entstandene Betriebsunterbrechungsschaden des Landwirts nicht über die Haftpflichtversicherung des Futtermittelherstellers versichert.

Viele Kollegen von Schweinemäster M. mussten das in den vergangenen Monaten erfahren – die Sperrung ihrer Betriebe bedeutete für einige das finanzielle Aus. Denn auch die Tierseuchenkasse leistet nicht, wenn aufgrund einer Dioxinverseuchung der Tierbestand getötet werden muss. Die Bedrohung durch Dioxin – sie muss den Rinder-, Schweine- und Geflügelbetrieben dank des neuen Bausteins in der R+V/VTV-Ertragsschadenversicherung zukünftig keine schlaflosen Nächte mehr bereiten.

(Text erstellt von Dr. Markus Berneiser, R+V/VTV)

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Mobile Media – Rekrutierung per Handy

Donnerstag, 24. Februar 2011

Personalmarketing- und Rekrutierungsaktivitäten hatten bisher ihre Schwerpunkte auf drei Kanälen: Print, Online und persönliche Kontakte im Rahmen von Messen oder Events. Nun kommt noch eine weitere Herausforderung hinzu: Handys, Smartphones oder iPhones! Erfahrungen zu “Recruiting per Handy” gibt es wenige, geforscht wird bereits fleißig! Ein dreijähriges Forschungsprojekt „ReMoMedia“ – Recruiting in the mobile Media  –  wird unter der Leitung von Prof. Dr. Jäger und Prof. Dr. Böhm am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden durchgeführt. Untersuchungsgegenstand: Wie können Jugendliche und junge Erwachsene proaktiv über ihr Handy angesprochen werden?

Das Teilprojekt „Azubimat“  befasst sich mit der Frage, wie speziell die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler für das Thema Ausbildung und Beruf besser sensibilisiert werden kann. Im Rahmen des Projektes entstand ein prototypischer Infoterminal (Azubimat) wie man ihn beispielsweise vom Flughafen kennt. Auf dem „Azubimat“ sind  Informationen zu Ausbildungsberufen und Berufsbildern sowie ausbildenden Unternehmen aus dem Raum Wiesbaden verfügbar. Und hier kommt R+V ins Spiel!

Als größter Arbeitgeber in Wiesbaden dürfen wir mit unseren Ausbildungsberufen auf diesem „Azubimat“ natürlich nicht fehlen und haben der Fachhochschule unsere Unterstützung zugesagt. Die multimedialen Inhalte auf dem Infoterminal vermitteln den Schülerinnen und Schülern ein möglichst authentisches Bild von den einzelnen Ausbildungsberufen, frei nach dem Motto „So könnte deine Ausbildung aussehen“.

Aber was hat ein Infoterminal mit Handys und mobile Media zu tun? Die Schülerinnen und Schüler können die für sie interessanten Inhalte auf ihr Mobiltelefon laden und somit jederzeit erneut aufrufen und ansehen, an Freunde weitergeben oder zu Hause den Eltern zeigen. Der Infoterminal wird an verschiedenen Schulen im Raum Wiesbaden aufgestellt, um zu „erforschen“, ob der Einsatz eines solchen Automaten und die Form der Informationsdarbietung bei den Jugendlichen auf Interesse stößt. Zusätzlich soll eine Onlinebefragung Aufschluss darüber geben, wie sich Schüler aktuell über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten informieren und welche technische Ausstattung bezüglich Handys sie besitzen.

Ich bin gespannt wie der „Azubimat“ bei den Schülern- und Schülerinnen ankommt und welche Erkenntnisse die Onlinebefragung der Schüler bringt. Die Frage, ob „Rekrutierung per Handy“ die Zukunft wird, ist also noch offen. Was schätzen Sie?

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Jetzt gibts was auf die Ohren! Musikdownload für Berufsstarter.

Dienstag, 22. Februar 2011

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) hat 2010 eine Studie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger Jugendlicher veröffentlicht. In der Kategorie Unterhaltung zeigte sich, dass bei 1209 Befragten, die Nutzung des Computers (68 %) bzw. des Internets (60 %) als “Musikabspielstätte” im Vordergrund steht.

Passend dazu haben wir für Jugendliche dieser Altersgruppe auf unseren Webseiten (ruv-bkk.de) ein kleines aber feines Angebot parat. Wer vorbeisurft, kann sich ein “Dance & House” Album herunterladen und das Angebot auch Freunden weiterempfehlen. Für das Weiterempfehlen gibt es sogar noch ein Album dazu.

Für die Auswahl der Songs hat übrigens ein “szenekundiger” BKK-Kollege gesorgt. Hoffentlich trifft er geschmacklich ins Schwarze. Mit diesem Hinweis habe ich mich zugleich sehr galant aus der Verantwortung gestohlen. Der geneigte R+V-Blog-Leser darf mir deshalb eine gehörige Portion Cleverness unterstellen.
Ob Applaus oder Kopfschütteln: Kommentare zur Musikrichtung und zu den Songs werde ich ungefiltert an den “Delinquenten” weiterreichen. Versprochen! Wie heißt es so schön? Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.

In diesem Sinne bin ich ganz gespannt auf Rückmeldungen. Viele Grüße aus der R+V BKK, die auch 2011 ohne Zusatzbeitrag auskommt :-)  Und zum Download geht es hier.

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Ein Schülerpraktikum bei der R+V

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wir sind Samir Bouhmara und Julian Caspers. Wir besuchen beide die 11. Klasse des Gymnasiums am Mosbacher Berg in Wiesbaden und haben nun unser zweiwöchiges Praktikum bei der R+V absolviert.

In der ersten Woche durften wir einen Einblick in die Personalentwicklung und in die Poststelle bekommen. Die zweite Woche verbrachten wir im Bereich Marketing. Hier konnten wir einen Einblick in Themen wie Produkt- und Kampagnenmanagement, Verkaufsförderung, strategisches Marketing oder Direktmarketing bekommen. Zuerst einmal müssen wir zugeben, dass wir vor Beginn des Praktikums eine eher kritische Vorstellung des Arbeitsalltags hatten, denn wir dachten, es erwartet uns nur „langweilige“ Büroarbeit. Doch ganz im Gegenteil: Wir wurden von dem Alltag des Praktikums positiv überrascht!

Wir haben insgesamt viel bei der R+V gelernt und die verschiedenen Facetten eines Alltags in einem großen Versicherungsunternehmen kennengelernt. Was uns das Praktikum zum größten Teil erleichtert hat war, dass alle Mitarbeiter und alle Personen, mit denen wir zu tun hatten, ausnahmslos sehr freundlich waren. Zudem sind die Kantine und das leckere Essen unserer Meinung nach erwähnenswert. Hinzu kommt, dass für Praktikanten das Essen kostenlos ist.

Als langweilig kann man dieses Praktikum definitiv nicht bezeichnen, denn der ganze Praktikumsablauf ist gut strukturiert und geplant gewesen. Wir durften sehr viel selbstständig arbeiten und haben beispielsweise mehrere Projektaufträge im Verlauf des Praktikums bekommen – wie dieser kurze Blogartikel als Beispiel zeigt. Unsere Betreuer haben uns zu jeder Zeit mit unserem Praktikumsbericht oder Projekten helfen können. Insgesamt hat uns das Praktikum sehr gut gefallen und wir würden es auf jeden Fall jedem weiter empfehlen.

(Text erstellt von Samir Bouhmara und Julian Caspers)

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Das R+V-Intranet: Ein Haus entsteht

Donnerstag, 10. Februar 2011

So engagiert sich der Bereich Kfz

Wir Mitarbeiter haben entschieden, dass das R+V-Intranet (ein Intranet ist ein Netz, das nicht öffentlich ist und daher nur bestimmten Personen z. B. eines Unternehmens zugänglich ist) einer Renovierung bedarf. Im Intranet stellt ein fest definierter Personenkreis alles Wissenswerte für alle  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der R+V-Versicherungsgruppe auf Knopfdruck bereit. Diesen Auftrag nehmen wir im Bereich der Kfz-Versicherung gerne an. Eine schnelle, strukturierte Informationsbereitstellung ist ein Muss. Vor allem, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mehrere Standorte verteilt sind ( Hamburg, Hannover, Frankfurt, Stuttgart und  Wiesbaden).

Wer macht mit beim Umbau?
Die Einsicht zur Änderung ist das Eine, die Einsicht dies auch umzusetzen ist das Andere. Also Ärmel hochkrempeln und los geht es.
Stellen Sie sich vor, Sie renovieren ein Haus. So ist es uns auch mit unserem Intranet-Auftritt ergangen. Zuerst haben wir etwas hilflos vor der Baustelle gesessen. Gott sei Dank hat sich schnell ein engagiertes und ideenreiches Handwerker-Team zusammen stellen lassen. Zum Kernteam gehören Dirk Bölling, Bianca Eckl, Monika Hochscheid, Andreas Lind und Christof Pauly. Alles Kolleg(Inn)en aus der K-Betriebsabteilung in unterschiedlichsten Positionen und Aufgabenbereichen unterwegs. In der Statik und Architektur wurden wir natürlich durch professionelle “Ingenieure” unterstützt. Die Firmen aexea und UMS haben uns bei der Planung und dem Ausbau begleitet.

Am Anfang steht die Planung
Die “Macher” waren also schnell gefunden. Jetzt ging es an die Planung. Die Handwerker und Architekten sollten das Haus neu gestalten. Es ging ja nicht nur um die Renovierung, sondern wir wollten eine neue Anordnung der Räume im Haus. So dass die Wege innerhalb des Hauses für die Besucher kurz sind und die Besucher die gesuchten Räume schnell finden. Hierzu befragten wir die künftigen Hausbewohner und Besucher. Das haben wir getan, indem wir unsere Kolleginnen und Kollegen aus unserem Fachbereich aus den verschiedenen Standorten miteinbezogen haben. Der Plan war also gesteckt und jetzt mussten die alten “Möbel” entweder entsorgt oder in einem Nebenraum platziert werden, um dort auf ihren neuen Bestimmungsort zu warten. Dann erstellten wir eine Inventarliste.

Klärung vieler offener Fragen
Was haben wir?
Ist das noch aktuell?
Muss der Inhalt “aufgepeppt” und nutzerfreundlicher gestaltet werden?
Was fehlt?
Stimmen unsere Vorstellungen mit denen anderer Bereiche in der Sach- und Haftpflichtversicherung überein?
Wie optimieren wir die interne Suche?
Haben wir aussagekräftige Straßennamen, Hausnummern, Etagenbezeichnungen, Wegweiser an Kreuzungen, Notfallpläne, etc.?

Jetzt geht es in die Umsetzung
Durch konsequentes Hinterfragen der externen Unterstützer und ständige Beratungsrunden haben wir letztendlich unser Ziel erreicht.
Jeder findet sich zurecht, jeder kann sich orientieren.
Der Intranetauftritt wird jetzt technisch auf den Weg gebracht. Gott sei Dank! Wir sind stolz auf das Erreichte. Die Denkphase ist abgeschlossen. Jetzt geht es an die Arbeit.

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R+V24: Ein Start-up geht ins 3. Geschäftsjahr

Donnerstag, 03. Februar 2011

Ja, das war wirklich echte Pionierarbeit. In nur acht Monaten bauten wir in 2008 dieses neue Unternehmen der R+V-Gruppe auf. Es war eine Riesenchance, daran mitwirken zu dürfen. Geschafft haben wir das nur, weil das R+V24-Team einfach super funktioniert hat. Alle zogen wir an einem Strang, arbeiteten rund um die Uhr und hatten immer nur das eine, gemeinsame Ziel vor Augen: GOING LIVE.

Wir bewegten uns alle gleichermaßen auf neuem Terrain. Lernten in so kurzer Zeit so viel Neues. Das war hochspannend und hat uns motiviert. Das Kernteam des Projektes, bestehend aus rund 20 Mitarbeitern aus unterschiedlichen Fachbereichen der R+V, arbeitet heute noch eng an dem weiteren Ausbau der R+V24.

Rund 10 Mitarbeiter sind davon “echte” R+V24-Mitarbeiter geworden. Die R+V24 ist unser Baby und wir wollen es nach vorne bringen. Es macht besonders viel Spaß, in diesem jungen Unternehmen zu arbeiten, da täglich neue Themen angepackt werden müssen.  So kommen wir auch durch harte Zeiten – wie jährlich das Kfz-Wechselgeschäft im vierten Quartal eines Jahres. Da passieren immer neue Dinge, die wir bewältigen müssen. Aber wir schaffen das. Das ist unser Credo.

So haben wir auch das letzte Wechselgeschäft in den Monaten September bis Dezember 2010 erfolgreich gemeistert. Mit neuen technischen Unterstützungen wie z.B. einem E-Mail-Tool zur automatisierten Beantwortung von Standardanfragen. Damit können wir unseren Kunden sofort den Eingang ihrer E-Mail bei uns bestätigen und zeitnah beantworten. Mit der Einführung dieses Tools haben wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Kundenzufriedenheit gemacht.
Apropos gemeinsam: Das ist unser Erfolgsrezept. Jeder unterstützt jeden, auch über seine eigenen Kernkompetenzen und Zuständigkeiten hinaus. Anders ist es nicht möglich. Das haben wir im Projekt gelernt: immer ein offenes Ohr zu haben und sofort den KollegInnen zur Seite zu stehen. Und so sind wir heute gemeinsam erfolgreich. Die Stimmung und das Betriebsklima sind für mich persönlich einzigartig.

Am 14.08.2010 feierten wir bereits unseren zweiten Geburtstag. Der dritte kommt bald. Wir freuen uns darauf und sehen dem Jahr 2011 mit vielen neuen Herausforderungen gespannt entgegen.

Gastautorin: Christiane Stankowiak , R+V24 (Vertriebswegemanagment)

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