Archiv für Februar 2012

Reform des Punktesystems in Flensburg

Mittwoch, 29. Februar 2012

Quelle: BMVBSSchon seit einigen Wochen wird über die Reform der Verkehrssünderdatei in Flensburg diskutiert. Die Komplexität solle mit den Veränderungen reduziert werden, so Peter Ramsauer (CSU). Gestern stellte der Bundesverkehrsminister das neue Punktesystem, den sogenannten Punktetacho, vor.

Die wichtigsten Veränderungen

  • Der Führerschein ist zukünftig bereits ab 8 Punkten und nicht erst ab 18 Punkten weg
  • Verstöße werden zweifach klassifiziert; schwere Verstöße bringen 2 Punkte, leichtere nur 1 Punkt
  • Es gibt keine Amnestie, die bisherigen Punkte werden umgerechnet

Damit Sie wissen, was in Zukunft auf Sie zukommt, finden Sie hier eine Auflistung aller Veränderungen des Punktesystems.

So wird umgerechnet

1 – 3 Punkte: 1 Punkt
4 – 5 Punkte: 2 Punkte
6 – 7 Punkte: 3 Punkte
8 – 10 Punkte: 4 Punkte
11 – 13 Punkte: 5 Punkte
14 – 15 Punkte: 6 Punkte
16 – 17 Punkte: 7 Punkte
18 oder mehr Punkte: 8 Punkte

Wie viele Punkte gibt es zukünftig?

  • 21 bis 25 km/h zu schnell: 1 Punkt (bisher 1)
  • Gefährliches Überholmanöver: 1 Punkt (bisher 2)
  • Vorfahrt missachtet: 1 Punkt (bisher 3)
  • Geisterfahrt auf Autobahn-Seitenstreifen: 1 Punkt (bisher 4)
  • Innerorts 31 bis 40 km/h zu schnell: 2 Punkte (bisher 3)
  • 51 bis 60 km/h zu schnell: 2 Punkte (bisher 4)
  • Unterlassene Hilfeleistung: 2 Punkte (bisher 5)
  • Fahren ohne Führerschein: 2 Punkte (bisher 6)
  • Verkehrsgefährdung unter Alkohol: 2 Punkte (bisher 7)

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Die schönsten Fotos der Detroit Motor Show 2012

Donnerstag, 16. Februar 2012

Im Januar war es wieder einmal so weit: Die amerikanische Automesse in Detroit, die Detroit Motor Show, eröffnete das Autojahr 2012 und hatte dabei viel zu bieten.

In diesem Artikel wollen wir Ihnen nochmals die schönsten und beliebtesten Modelle zeigen und kurz vorstellen. Grundlage für diese Auswahl sind übrigens die Reaktionen auf unserer R+V24-Facebook Fanpage, auf der Sie natürlich gerne noch weiter kommentieren und “liken” können.

 

Die erste Vorstellung ist ein Konzept von Lexus, einer Tochter von Toyota. Der Lexus “LF-LC”, ein 2+2-sitziges Sportcoupé, soll Ausblick auf zukünftige Designelemente der Marke geben. Das Hybrid-Modell ist nach klassischer Sportwagenart mit Frontmotor und Heckantrieb ausgestattet.

 

 

Die offene Version des neuen Porsche 911 Cabrio kommt im Frühjahr auf die Straßen. Die 350 PS starke Basismotorisierung verfügt über 3,4 Liter Hubraum, die 400 PS starke vorläufige Topmotorisierung kann ihre Kraft aus 3,8 Liter Hubraum schöpfen. Die frische Luft im Boliden aus Stuttgart kann man ab 100.532 Euro genießen – was für ein Schnäppchen!

 

 

 

Zehn Jahre nach der Einführung des Mini in den US-Markt bringt der Hersteller mit dem Roadster den ersten offenen Zweisitzer der Marke. Er soll neue Zielgruppen ansprechen.

 

Der neue Mercedes SL zeichnet sich laut Daimler-Chef Dieter Zetsche durch eine „hervorragende Technologie“ aus. Die Stuttgarter haben das Gewicht des sportlichen Flaggschiffs um 140 Kilogramm reduzieren können und dadurch laut Zetsche die Agilität des Fahrzeugs positiv beeinflusst sowie den Verbrauch reduziert.

 

Toyota zeigt auf der Detroit Motor Show 2012 seine Plug-in-Studie NS4. Das Mittelklasse-Modell scheint Aussichten auf eine Serienproduktion zu haben – Toyota hat durchsickern lassen, dass der NS4 schon 2015 so vorfahren könnte.

 

Der Name Bugster setzt sich zusammen aus Bug (für Käfer) und Speedster, eine Art flachem Cabrio mit nur zwei Sitzen. Optisch erinnert die Studie an den “Ragster”, jene Studie, die VW vor sechs Jahren in Detroit präsentierte und die nie in Serie gegangen ist. Das E im Namen steht logischerweise für den 80 Kilogramm leichten Elektromotor. Laut VW ist es durchaus denkbar, diese Studie in Serie zu produzieren – “Alles ist machtbar”, so der offizielle Kommentar der Wolfsburger.

  

Und nun unser absolutes Highlight: Mit dem Camaro Hot Wheel Concept will Chevrolet vor allem den Konkurrenten Subaru und dessen Sportwagenmodell BRZ angreifen. Ein echtes Spielzeug – bloß jetzt in groß – für Männer und Frauen, die in den 70ern eine orangefarbene Mattel-Rennbahn hatten.

 

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Gut geschlafen?

Montag, 13. Februar 2012

Ein bekanntes Szenario: Es ist morgens früh, noch dunkel draußen, es ist kalt und der Wecker klingelt. Prompt folgt der antrainierte und perfekt ausgeführte Griff zur Schlummertaste. Doch kaum freut man sich, noch ein paar Minuten Zeit zu haben, klingelt der Wecker erneut.

Und die Schlummertaste wird ein zweites Mal gedrückt. Dieses Prozedere kann sich dann beliebig oft wiederholen. Aufstehen kann manchmal schwer sein.

Doch warum ist das so? Weil man müde ist. Und warum ist man müde? Weil man einfach nicht gut geschlafen hat. Entweder hat man kaum bzw. gar nicht geschlafen oder man hat geschlafen, aber schlecht geträumt.

Solange das hin und wieder mal vorkommt und sich nicht ständig wiederholt, denkt man sich nichts dabei. Doch wenn man regelmäßig schlecht schläft, fängt man an zu grübeln: Geht man zur falschen Zeit ins Bett, isst man zu spät zu Abend, hatte man einen anstrengenden Tag auf der Arbeit, ist man aufgewühlt und hat Sorgen oder ist vielleicht einfach nur die falsche Matratze schuld?

Doch wissen Sie, wie man richtig schläft? Ich wusste es bisher nicht so genau. In unserem Ratgeber-Artikel geben wir Ihnen Tipps, wie Sie die richtige Mütze Schlaf bekommen und informieren Sie, was Sie sonst noch über das Thema Schlaf wissen sollten.

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Mit diesen Tipps kommt Ihr Auto gut durch den Winter

Donnerstag, 09. Februar 2012

Die sibirische Kälte hat uns und vor allem unsere Autos fest im Griff: Vereiste Scheiben, zugefrorene Türschlösser, leere Batterie und – viele Dieselfahrer haben es in den letzten Tagen kennengelernt –  ausgeflockter Treibstoff. Uns wird so die Fahrt mit dem Auto durch den Winter stark erschwert, oftmals sogar absolut unmöglich gemacht.

Hier finden Sie einige Tipps, die Ihnen vieles erleichtern können. 

  • Zugefrorene Scheiben

Morgens schnell ins Auto und los – das geht im Winter meistens nicht. Die Scheiben sind vereist und man kann nichts sehen. Damit Sie nicht ewig kratzen müssen, sollten Sie am Abend zuvor eine Thermo-Abdeckung oder sogar eine sogenannte Halbgarage nutzen. Falls Sie diese nicht zur Hand haben, dann ist ein aufzusprühendes Abtaumittel eine große Hilfe und ermöglicht ein zeitnahes Losfahren.

  • Türen – vereiste Schlösser und Dichtungen

Zugefrorene Türschlösser können mit Hilfe eines Enteisers wieder aufgetaut werden. Dieser kann auch präventiv, direkt nach dem Abstellen des Autos, in den Schließzylinder gegeben werden. Vorsicht aber auch bei angefrorenen Türen: Nicht selten frieren momentan Türen direkt am Rahmen fest. Um dies zu verhindern, sollten Sie Türgummis und Dichtungen prophylaktisch mit einem Silikonspray oder einem Gummipflegemittel vorbehandeln.

  • Frostschutz fürs Wischwasser

Das Wischwasser muss auch winterfest gemacht sein. Dabei sollte jedoch nicht auf eine selbst gemachte Mischung aus Spiritus, Spüli und Wasser gesetzt werden. Greifen Sie lieber auf im Handel erhältliches wintertaugliches Scheibenwischwasser zurück, damit ist auch die Reinigung der Scheiben garantiert.

  • Batterie

Tiefe Temperaturen, lange Standzeiten und auch kurze Fahrten, all das schwächt die Batterie. Auf kurzen Strecken wird der Motor nicht warm genug, um die Batterie wieder aufzuladen. Und auch die liebgewonnenen Extras wie Gebläse, Radio, Stand-oder Sitzheizung zehren an der Batterieleistung. Sollte das Auto wegen einer entladenen Batterie mal nicht anspringen, dann bekommt man das es mit Starthilfe vom Nachbarn, Taxen oder auch Diensten wie z.B. dem ADAC wieder flott. Wichtig: Danach eine längere Strecke fahren, um die Batterie wieder aufzuladen!

  • Diesel

Dieselkraftstoff ist kälteempfindlich. Je niedriger die Temperatur, umso mehr flockt er aus, verliert also seine flüssige Konsistenz. Dadurch verstopft oder gefriert der Kraftstofffilter und das Auto springt nicht mehr an. Tanken Sie deswegen unbedingt den sogenannten Winterdiesel. Dieser gewährt Ihnen Sicherheit bis minus 25 Grad. Hilfreich ist auch das Abstellen des Autos in einer Garage oder wenigstens einer windgeschützten Stelle.

  • Frieren bei Panne und Stau

Wenn alles schief läuft und Sie eine Panne haben oder in einem Stau enden, dann ist es wichtig, dass Sie gut ausgerüstet sind. Vor längeren Fahrten also immer voll aufgeladenes Handy, Decken, Handschuhe, Mützen, Schals und Thermokanne einpacken!

Und nun gute Fahrt!

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R+V-Spendenaktion erreicht über 20.000 Fans bei Facebook

Dienstag, 07. Februar 2012

“Es ist toll, dass wir über 20.000 Fans bei uns haben!”, freute sich Marketingleiter Alfred Schulz in einem Interview, das meine Kollegin Anika Wegscheider im Rahmen unserer Facebook-Aktion führte. Ziel der Aktion war, dass die R+V 20.000 Fans in eine Spende von € 20.000.- umwandelt! Über die geplanten Aktivitäten für Menschen mit Handicap berichtete dann der Leiter des R+V-Eventteams Gerhard Könnecke: “Wir beginnen mit einer Aktion, die wir “Einfach mal raus” nennen. Im Mai sind wir dazu mit einer Gruppe einen Tag lang beim  Westernreiten!” Doch hören Sie einfach selbst in das Gespräch  hinein:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

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Dr. Jan Zeibig über die “Aktion Kinder-Unfallhilfe”

Donnerstag, 02. Februar 2012

Heute folgt der zweiteTeil unseres ausführlichen Interviews mit Herrn Dr. Zeibig, Abteilungsleiter bei KRAVAG und Geschäftsführer der “Aktion Kinder-Unfallhilfe”. Im Folgenden stellt Herr Dr. Zeibig den gemeinnützigen Verein, seine Aufgaben, Ziele und Herausforderungen näher vor.

Was genau ist die “Aktion Kinder-Unfallhilfe”?

Der gemeinnützige Verein “Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.” wurde 1998 als Initiative des Straßenverkehrsgewerbes durch Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Straßenverkehrsgenossenschaften, der Gewerbepresse und dem Spezialversicherer KRAVAG gegründet. Die Initiative ging von Straßenverkehrsunternehmern aus, die sich für die schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr - den Kindern –  aktiv engagieren wollten.  Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg, ist aber bundesweit aktiv. In den inzwischen bald 14 Jahren seines Bestehens konnte der Verein über 700.000 Euro an Spendeneingängen verzeichnen. Ein tolles Ergebnis, mit dem in der Gründungsphase keiner gerechnet hatte.

Was sind die Aufgaben der Organisation?

Die “Aktion Kinder-Unfallhilfe” hat zwei wichtige Aufgaben: Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen nach einem Verkehrsunfall und die Förderung von Maßnahmen zur Unfallverhütung. In den ersten zehn Jahren stand die Hilfe für junge Unfallopfer im Mittelpunkt. Gefördert wurden vor allem Projekte in Kliniken, Rehabilitations-Einrichtungen oder Vereinen, die Kindern und Jugendlichen helfen sollen, die seelischen und körperlichen Unfallfolgen zu überwinden. Angesichts des wachsenden Kostendrucks werden private Initiativen immer wichtiger: Viele Hilfsprojekte konnten mit Unterstützung der “Kinder-Unfallhilfe” realisiert werden. Nachdem 2008 der Vereinszweck erweitert wurde, unterstützt die “Aktion Kinder-Unfallhilfe” auch Maßnahmen zur Unfallverhütung. Aktionen zur Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung werden jetzt ebenso gefördert wie Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Veranstaltungen zur Vermeidung von Kinderunfällen.

Wie finanziert sich der Verein?

Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden. So haben beispielsweise zahlreiche Unternehmer zu runden Geburtstagen und Firmenjubiläen um Spenden zugunsten der “Aktion Kinder-Unfallhilfe” gebeten. Eine Übersicht dieser teilweise sehr kreativen Aktionen findet sich auf der Homepage des Vereins. Die vielen Spendenaktionen und geförderten Projekte haben – ohne besondere Marketingmaßnahmen – den Verein bekannt gemacht und wir erhalten viel Zuspruch auch von Personen und Institutionen, die mit dem Verkehrsgewerbe nicht direkt verbunden sind. Hierzu tragen auch die neuen Medien bei, da man über die Eingabe der entsprechenden Suchbegriffe von unserer Existenz erfährt.

Der Verein ist nicht darauf ausgelegt, sich über die Beiträge möglichst vieler Mitglieder zu finanzieren, da dies mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand verbunden wäre. Die Vereinsmitglieder sind seit Gründung durchweg exponierte Vertreter von Unternehmen und Institutionen mit Bezug zum Verkehrsgewerbe.  Allerdings gibt es seit 2008 die Möglichkeit von Fördermitgliedschaften. Fördermitglieder spenden einmal jährlich ohne jegliche weitere Verpflichtung einen frei wählbaren Betrag. Die aktuell mehr als 50 Fördermitglieder haben dem Verein jährliche Spenden von fast 20.000 € zugesagt, eine solide Grundlage für die Planung mittel- und längerfristiger Projekte.  

Einen Punkt möchte ich gerne betonen: Seit der Vereinsgründung trägt die KRAVAG-Versicherung den gesamten Verwaltungsaufwand. Dem Verein entstehen dadurch keine Kosten beispielsweise für Personal, Bürofläche, Porto oder Telekommunikation und jeder gespendete Euro kann unmittelbar den geförderten Projekten zugutekommen.  Dies hebt uns sicherlich von anderen Vereinen ab, bei denen die Verwaltungskosten einen oft beträchtlichen Teil der Spendeneingänge aufzehren.

Erzählen Sie uns zum Abschluss noch mehr über den Präventionspreis “Rote Ritter 2012″, der dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer steht.

Fast 80 Kinder unter 15 Jahren verunglücken jeden Tag in Deutschland – als Fußgänger, mit dem Fahrrad oder als Beifahrer im Auto. Im Schulkindalter stehen Verkehrsunfälle an der ersten Stelle einer traurigen Unfallstatistik. Unfallverhütung ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der “Aktion Kinder-Unfallhilfe”. Mit dem Präventionspreis “Der Rote Ritter” fördert der gemeinnützige Verein herausragende Ideen, die dafür sorgen, Kinder sicherer durch den Straßenverkehr zu lotsen. Viele gute Ideen blühen im Verborgenen. Immer wieder werden in einzelnen Kindergärten, Schulen oder Gemeinden Projekte verwirklicht, die Kinder wirkungsvoll vor Verkehrsunfällen schützen. Die Auszeichnung mit dem “Roten Ritter” soll helfen, diese Projekte bundesweit bekannt zu machen.

Die “Aktion Kinder-Unfallhilfe” zeichnet mit ihrem Präventionspreis alle zwei Jahre Ideen und Projekte aus, die helfen, Unfälle von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr zu vermeiden. Das Themenspektrum ist weit gefasst: Die Vorschläge zur Unfallverhütung können für Radfahrer unter den Minderjährigen konzipiert sein, für Fußgänger oder Mitfahrer im Auto. Kreative Vorschläge sind ebenso gefragt wie Projekte mit Vorbildcharakter. Voraussetzung ist jedoch, dass die Unfallverhütungsmaßnahmen in die Praxis umgesetzt werden können.

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