Allergien – raus aus dem Haus!

Allergien – raus aus dem Haus!
2. Aug 2016

von Suitbert Monz

0

Das eigene Zuhause bietet Sicherheit, Geborgenheit und Behaglichkeit – ein Ort des Wohlfühlens eben. Was aber, wenn es nur noch juckt, der Kopf schmerzt oder ein Niesanfall den nächsten jagt?

Oft sind allergieauslösende Substanzen der Grund: Jeder vierte Deutsche ist laut Statistik von diesen so genannten Allergenen betroffen.

Umrüsten und renovieren

„Wir müssen umziehen“, denke ich als erstes. Der Arzt hat bei unserer ältesten Tochter eine Hausstaub- und zudem noch eine Tierhaarallergie festgestellt. Wie bitte soll ich unsere 130 Quadratmeter nun so umrüsten, dass wir ein zumutbares Klima für unsere Kinder schaffen? Mindestens eine Komplettrenovierung ist wahrscheinlich vonnöten. Im ersten Moment erscheint mir das schier unmöglich.

Doch ehe wir übereilige Schritte in die Wege leiten, lassen wir uns beraten. Bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. erhalten wir genauere Informationen über die Krankheitsbilder von Allergikern, so dass wir besser nachvollziehen können, was genau bei einer allergischen Reaktion geschieht. Zudem recherchieren wir, wie wir unsere Wohnung umgestalten können und welche potentiellen Giftquellen eventuell noch in unseren vier Wänden lauern?

Weg mit dem Plüsch

Mit diesem neuen Wissen checken wir unsere Räume. Klar ist, dass wir unsere Wohnung ab sofort etwas reiner – quasi clean – halten müssen. Die meisten allergieauslösenden Substanzen, so wissen wir jetzt, halten sich im Staub auf. Also wird zuerst mal alles an „überflüssigem“ Stoff aussortiert. Wir hängen alle Vorhänge ab und montieren stattdessen Jalousien. Statt der kuscheligen Plüschcouch kaufen wir eine aus Leder in der Hoffnung, dass diese teure Anschaffung lange hält. In den Kinderzimmern entfernen wir die Teppiche, die auf dem Parkett lagen und die Badematten vor der Dusche sind ab sofort aus Holz. Unsere Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen kaufen wir ebenfalls neu und achten darauf, dass diese für Allergiker geeignet sind. Zudem erhalten die neuen Bettutensilien allesamt milbendichte Überzüge.

Allergien-Stopp: Regemäßigeres Putzen

Doch damit allein ist es längst nicht getan. Unser Putzrhythmus wird ab sofort noch einmal deutlich erhöht und verändert. Unser herkömmlicher Staubsauger wird durch einen mit Wasserfilter ersetzt und ab sofort wischen wir täglich mit Mikrofasertüchern. Mit diesen Maßnahmen haben wir den Hausstaub deutlich eingeschränkt – ganz vermeiden lässt er sich ja bekanntlich nicht.

Schimmelpilze und Pollenbelastung

Einmal sensibilisiert für die Thematik achten wir in Küche und Bad darauf, dass sich gar nicht erst Schimmelpilze ausbreiten – schließlich können auch diese weitere Allergien auslösen. Dazu beseitigen wir unsere Küchenabfälle nun immer direkt und reinigen unsere Nasszellen in regelmäßigen Abständen mit Spezialmitteln. Zu guter Letzt installieren wir bei passender Gelegenheit noch Pollenschutzgitter an den Fenstern und Balkontüren, so dass in den wärmeren Monaten kein Blütenstaub in die Wohnung getragen wird. Von dieser Investition profitiert mein Mann, der schon seit Längerem im Frühjahr und Sommer mit Heuschnupfen zu kämpfen hat.

Ganz ohne Aufwand ließen sich die Umrüstungen unserer Wohnung nicht umsetzen – lohnenswert waren sie aber allemal. Denn unser Zuhause ist nun wieder für alle Familienmitglieder ein Ort der Behaglichkeit.

Schlagworte
empfehlen
empfehlen
Das könnte Sie auch interessieren
Autor
Allergien – raus aus dem Haus!
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

Alle Artikel des Autors
Kommentare