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Was passiert eigentlich mit meinem Kfz-Vertrag, wenn ich einen Schaden melde?

Donnerstag, 21. April 2011

Wem ist das nicht schon einmal passiert: Rums, es hat gekracht. Gott sei Dank gibt es die  Auto-Versicherung, die den Schaden prüft und dann bei berechtigten Ansprüchen leistet.

War es das jetzt? Leider nicht ganz.

In der Autoversicherung gibt es für die Kfz-Haftpflicht und die Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko) einen Schadenfreiheitsrabatt (SFR). Die Fahrzeugteilversicherung (Teilkasko) kennt den SFR nicht.

  • Bei schadenfreiem Fahren wird der Fahrer jedes Jahr belohnt und erhält eine bessere SF-Klasse; dieser SFR-Klasse ist wiederum ein Beitragssatz zugeordnet. Dieser  Beitragssatz kann von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich sein.
  • Passiert ein Unfall, d.h. der Fahrer fährt nicht schadenfrei, wird er im Folgejahr mit dem Verlust von SFR am Schaden beteiligt. Je nach Schadenanzahl in einem Jahr verliert er mehr oder weniger SF-Klassen. Die Rückstufung im Schadenfall ist bei den Versicherungsunternehmen unterschiedlich.

Wie kalkuliert die Versicherung?

Die Beiträge von Versicherungen werden nicht für den einzelnen Versicherungsnehmer individuell kalkuliert. Zur Berechnung werden Statistiken herangezogen. In diesen Statistiken werden z. B. die Zahlungen und Kosten für alle Schäden aller Versicherungsnehmer berücksichtigt. Hierbei handelt es sich nicht nur um kleine Schäden, sondern auch um Großschäden. Dies hat zur Folge, dass auch Versicherungsnehmer, die keinen Schaden verursacht haben, an den Leistungen der Schäden der anderen Versicherungsnehmern beteiligt werden. Den individuellen Beitrag zum Schaden gegenüber der Versicherungsnehmergemeinschaft leistet der Schädiger sozusagen mit dem Verlust der SF-Klasse. Damit soll auch verhindert werden, dass man zu sorglos im Verkehr unterwegs ist. Die Rückstufung errechnet sich übrigens auch nach Statistiken.

Was passiert  konkret?

Ein Kunde der R+V-Allgemeine Versicherung AG hat mit seinem privat genutzten Pkw zum Beispiel in seinem Vertrag dieses Jahr eine SF-Klasse von SF8 und damit einen Beitragssatz in der Kfz-Haftpflicht von 50% und in der Vollkasko von 55%. Der Kunde meldet einen Schaden in diesem Jahr. Zum 01.01.2012 wirkt sich der gemeldete Schaden in der Haftpflicht aus (seine Vollkasko hat der Kunde nicht Anspruch genommen) und wird für 2012 anstatt in SF 9 (45 %) in die SF-Klasse 4 (60 %) zurück gestuft. Dies hört sich viel an, ist es aber eigentlich nicht. Denn letztendlich verliert der Kunde 15% vom Beitrag für das Folgejahr. Überlegen Sie für sich persönlich wie hoch Ihr Beitrag für die Haftpflicht (ohne Versicherungssteuer) im Jahr 2011 ist, berechnen davon die 15% und stellen die Leistung der Versicherung dagegen. Natürlich verlängert sich durch den Schaden ebenso die Zeit bis die niedrigere SF-Klasse wieder erreicht ist.  Auch hier verlieren Sie wieder Beitrag. Diese “Mehr”-Ausgabe an Beitrag wiegt aber in den meisten Schadenfällen die Leistung der Versicherer bei weitem nicht auf.

Nützliche Tipps

  • Ggf. lohnt es sich, kleinere Schäden selbst zu tragen. Bei der Berechnung, ob es sich lohnt, helfen Ihnen Ihre Versicherungen und deren Vertriebspartner. Fragen Sie dort nach.
  • Es macht auch Sinn bei der Wahl der Versicherung nicht nur auf den Preis und die versicherten Inhalte, sondern auch auf die SF-Staffel mit den Beitragssätzen und die Rückstufung zu schauen.
  • Einige Versicherer bieten auch Rabattretter und Rabattschutz für die Kfz-Versicherung an. Hier fällt die Rückstufung nicht so hoch aus bzw. wird sogar ausgesetzt. Auch hier lohnt sich ein Vergleich der Unternehmen.

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Der Schadensfreiheitsrabatt in der Autoversicherung

Freitag, 25. März 2011

Was Sie schon immer darüber wissen wollten
Ein Auto zu versichern war früher so einfach – ein Fahrzeug wurde angemeldet, eine Versicherung ausgesucht. Die Suche nach einer Versicherungsgesellschaft war relativ einfach, da bei den Versicherern die wichtigen Inhalte alle gleich waren. Das Auto wurde nach den PS berechnet und man wusste kleines Auto – kleine Prämie, großes Auto – große Prämie. Die Schadenfreiheits-Systeme (SFR) waren bei allen Versicherern in gleicher Weise geregelt. Der Schadenfreiheitsrabatt zählt die schadenfreien Jahre, getrennt nach Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko) und der Kfz-Haftpflicht.

Mit der Deregulierung des Versicherungsmarktes 1994 änderte sich vieles. Die Versicherungsgesellschaften durften sich jetzt den Anforderungen der Kunden anpassen und eigene Berechnungsmodelle und Ideen verwirklichen. Daher hat der Kfz-Versicherungskunde seit dieser Zeit zahlreiche Möglichkeiten, eine individuelle passende Versicherungslösung zu finden. Das für die Berechnung der Beiträge auch persönliche Daten und die individuellen Lebenssituationen herangezogen werden, ist mittlerweile selbstverständlich.  Diese Tarifmerkmale sind ausschließlich zwischen dem Kunden und der Versicherung vereinbart und betreffen damit nur den einzelnen abgeschlossenen Vertrag.

Der Schadensfreiheitsrabatt (SFR) – was ist das eigentlich?
Der SFR ist ein subjektives Risikomerkmal, das in der Person des Versicherungsnehmers begründet ist. Dies bedeutet,  so wie der Versicherungsnehmer (bzw. die Nutzer des Fahrzeuges - der SFR gehört aber erst einmal dem Versicherungsnehmer) fährt, so ist auch sein SFR. Wechselt der Versicherungsnehmer die Versicherungsgesellschaft, dann nimmt er den “erfahrenen” SFR mit zur neuen Versicherungsgesellschaft.  Aber auch hier gibt es wiederum individuelle Lösungen zwischen Versicherungsgesellschaft und Kunde.

Je nach Lebenslage ( z.B. Familie mit einem oder mehreren Autos,  Single mit einem oder mehreren Autos, Selbständige, etc.) machen die Versicherungsgesellschaften den Interessenten unterschiedliche Angebote.  An diese Angebote sind auch teilweise weitere Voraussetzungen gebunden (z.B. Alter der Fahrer, weitere Verträge mit bestimmten Schadenfreiheitsrabatten etc.). Der potenzielle Kunde recherchiert also seine individuelle Lösung im Internet oder lässt sich persönlich beraten. Das perfekte, individuelle Versicherungspaket wird zusammengestellt und der Vertrag unterschrieben. Diese individuellen Regelungen zum Schadenfreiheitsrabatt gelten dann natürlich nur zwischen dem Kunden und der Versicherungsgesellschaft. Wird die Versicherungsgesellschaft gewechselt, nimmt der Kunde diese individuelle Regelung nicht mit zum neuen Versicherer. Das ist deshalb nicht möglich, weil zum einen, nicht jeder Versicherer das gleiche Versicherungsprodukt anbietet und zum anderen ggf. andere Voraussetzungen gelten.

Was passiert mit dem SFR beim Wechsel der Versicherungsgesellschaft?
Damit der Versicherungskunde seinen SFR auch beim Wechsel des Versicherungsunternehmens weiter aufbauen kann, gehen die Versicherungsgesellschaften folgendermaßen vor: Sie führen den sogenannten GDV-SFR mit. Der GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherer) hat Musterversicherungsbedingungen definiert, an die sich alle Versicherungsunternehmen bez. des GDV-SFR halten. Eine Einheitlichkeit ist somit trotz aller Individualität gewahrt. Das Versicherungsunternehmen macht also zwei Dinge:

Es berechnet die vereinbarte Sondereinstufung für den Kunden und führt diese in der Laufzeit des Versicherungsvertrages mit. Diese wird auch in den Versicherungsscheinen und  Rechnungen ausgewiesen.

Es berechnet einen zweiten SFR im Hintergrund, der auf den Einstufungsregelungen des GDV beruht und führt diesen ebenfalls währen der Laufzeit mit. Dieser wird bei einem Versichererwechsel der nachfolgenden Versicherung bescheinigt.

Für den Kunden heißt das, wenn er die Versicherung wechselt, fallen die zwischen den Vertragspartnern vereinbarten Sonderlösungen weg. Er behält seinen dem tatsächliches Fahrverhalten entsprechenden SFR und dieser wird der neuen Versicherungsgesellschaft gemeldet. Die  Übernahme des SFR regeln die Versicherer untereinander; dieses Verfahren läuft automatisch und nennt sich Versichererwechselbescheinigung.

Langer Artikel, kurzer Sinn
Wundern Sie sich daher nicht, wenn der Schadenfreiheitsrabatt der alten und der neuen Versicherung voneinander abweichen. Dafür haben wir aber seit 1994 die Möglichkeit, Ihre Versicherungen individuell  zu gestalten.

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Integration der Condor in die R+V

Montag, 07. März 2011

440 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Condor Versicherungsgruppe wurden zum 01.01.2011 in die R+V Versicherungsgruppe integriert

Nach dem Zusammenschluss der Gesellschaften 2008 wurden die Kolleginnen und Kollegen „Kolleg(Inn)en“ in die R+V-Welt integriert.  Einige auch in den Fachbereich Kfz-Betrieb am Hamburger Standort. Mich interessiert natürlich wie sich die Kolleg(Inn)en in der neuen Umgebung zurechtfinden. Frau Sybille Fischer, ehemalige Mitarbeiterin der Condor und jetzt tätig im Kfz-Bereich der R+V Versicherungsgruppe, hat sich zu einem Interview bereit erklärt.

Frau Fischer, erst einmal vielen Dank. Bitte erzählen Sie kurz etwas zu Ihrer Person.

Wie soll ich mich beschreiben? Glücklicher Single im besten Alter (45 Jahre). Ich habe keine Kinder, aber die  Kinder meiner Freundinnen halten mich gut auf Trapp. Gelernt habe ich im Kfz-Einzelhandel und war dort auch im Verkauf (Disposition) tätig. Danach wechselte ich zu einem Versicherungsmakler und betreute dort den Kfz-Bereich.  Beim Springer-Verlag war ich im Motorsportbereich Redaktionssekretärin. Obwohl mir die Tätigkeit hier viel Spaß gemacht hat, bin ich doch wieder in die Versicherungsbranche zurückgekehrt. Über eine Bekannte habe ich von einer Stelle bei der Condor Versicherung AG in der Kfz-Betriebsabteilung erfahren. Nach einem kurzen,  angenehmen Bewerbungsgespräch habe ich dort am 01.10.2001 angefangen.

Da haben Sie beruflich ja schon so einiges erlebt.

Ja, das stimmt. Aber das Thema „Auto“ hat mich stetig begleitet und fasziniert. Meine Wechsel haben immer in einem Rhythmus von 9 Jahren stattgefunden. Die 9 scheint für mich eine magische Zahl zu sein.

Seit dem 01.01.2011 gehören Sie zur R+V. Wie haben Sie die Integration bisher erlebt?

Über die anstehende Umstrukturierung wurden wir per Mail  mit dem Betreff  „Wichtige Information vom Vorstand“ unterrichtet.  Das kam natürlich sehr überraschend.  Aber ich habe mich schnell an den Gedanken gewöhnt und war dann neugierig auf das, was da auf mich zukommen wird - ein neuer Arbeitgeber, neue Kollegen, neue Aufgabengebiete. Übrigens, es waren wieder 9 Jahre! Also Schicksal.

Jetzt sind Sie schon seit dem 01.10.2010 hier in der Abteilung. Wie fühlen Sie sich?

Schön war, dass das komplette Condor-Team  zur R+V-Versicherungsgruppe wechselte.  Alle haben beim Direktionsbetrieb Hamburg eine neue Heimat gefunden.  Der Standort hat sich zwar geändert, aber sonst ist alles geblieben – sogar unsere Rufnummern. Technisch eine tolle Leistung. Diese Entscheidung der R+V gibt uns jetzt den Freiraum, erst einmal in Ruhe in unserem neuen Arbeitsumfeld anzukommen.

Sie haben als „Unterstützerin“ ja auch schon mit der R+V-Technik gearbeitet. Gibt es gravierende Unterschiede zwischen den Systemen?

Wie bei allem gibt es immer Vor- und Nachteile. Die R+V-Systeme habe ich als sehr fortschrittlich kennen gelernt. Allerdings empfand ich z. B. die Verarbeitung der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) und das elektronischen Datenmanagement (EDM) bei Condor übersichtlicher.

Im nächsten Jahr werden die Bestände der Condor auch auf die Technik der R+V-Versicherungsgruppe umgestellt.

Das ist mir bekannt. Es wäre schön, wenn man die Vorteile des Condor-Systems bei R+V einbauen könnte. Leider gehen ja oft diese Synergie-Effekte verloren, da ein System komplett „verschluckt“ wird.

Was haben Sie sich für 2011 im Bezug auf Kfz-Betrieb vorgenommen?

Keine direkten Ziele. Zunächst möchte ich erst einmal mit den Kolleg(Inn)en enger zusammen rücken. Eine solche Integration bedeutet immer viel Unsicherheit und offene Fragen. Diese gilt es jetzt zu beantworten. Ich sehe das alles gelassen, denn es gibt bereits   positive Beispiele.  Die KRAVAG Versicherung AG gehört auch zur R+V Versicherungsgruppe und die Integration der Marke und der Menschen ist ebenfalls gelungen. Warum sollte dies bei der Condor nicht auch funktionieren?

Ein großes Ziel habe ich aber wirklich: die magische 9 durchbrechen. Ich möchte auch nach 10 Jahren noch gerne zur Mannschaft der R+V-Versicherungsgruppe gehören.

Das hoffen wir auch und drücken die Daumen. Frau Fischer nochmals vielen Dank für das Interview und Ihre Offenheit. Wir wünschen Ihnen alles Gute bei uns.

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Ausbildungsintegriertes Studium bei R+V – was ist das?

Freitag, 04. März 2011

Im Bereich Kfz gibt R+V jungen Menschen die Möglichkeit, eine betriebliche Ausbildung mit einem Studium zu kombinieren. Heute möchte ich einen Kollegen vorstellen, der genau diese Möglichkeit genutzt hat.

Herr Köhn, bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Christoph Köhn. Ich bin 24 Jahre alt und habe mein ausbildungsintegriertes Studium direkt nach dem Zivildienst bei der R+V begonnen.

Zwei Fragen interessieren mich jetzt natürlich besonders. Was ist denn so ein ausbildungsintegriertes Studium und wie sind Sie auf die R+V gestoßen?

Nach meinem Abi habe ich mir die Frage gestellt: “Will ich noch länger die Schulbank drücken oder lieber direkt Geld verdienen?” Bei meiner Recherche nach Ausbildungsplätzen bin ich auf Berufsakademien gestoßen und habe gelernt, dass man auch mit einem Arbeitgeber zusammen studieren kann. Das hat mir so gut gefallen, dass ich gezielt nach Möglichkeiten hierzu gesucht habe. Über einen Zeitungsartikel bin ich auf ein Modell gestoßen, dass die R+V zusammen mit der Wiesbaden Business-School von der Hochschule Rhein-Main anbietet. Bei diesem Modell kann man an der Wiesbaden Business-School den Studiengang Insurance and Finance studieren. In den Semesterferien bin ich regelmäßig im Fachbereich Kfz tätig und bekomme eine Ausbildungsvergütung für meine tatkräftige Unterstützung. Das Besondere beim ausbildungsintegriertem Studium ist, dass ich in den ersten vier Semestern studienbegleitend eine Abendschule besucht habe und somit zusätzlich den Kaufmann für Versicherungen und Finanzen erlernt und abgeschlossen habe. Super ist also, dass ich in kürzester Zeit zwei Abschlüsse bekomme. Sollte im Studium etwas schief gehen, habe ich eine solide Ausbildung schon in der Tasche.

Anders als bei einem/r Auszubildenden werden ja hier nicht die Abteilungen kurzfristig gewechselt, sondern man ist einem Fachbereich zugeordnet. Mit welchen Aufgaben waren Sie betraut?

In der ersten Zeit habe ich das operative Geschäft kennengelernt, d. h. ich habe in einem Direktionsbetrieb der R+V am “lebenden Objekt” arbeiten dürfen. Hier wird alles rund um den Kfz-Vertrag also vom Angebot bis zur Schadenbearbeitung erledigt. So nahe am Geschehen zu sein war sehr gut, um überhaupt in das Thema “Auto” aus Sicht einer Versicherung zu finden. Zur Halbzeit kam ich dann in meinen jetzigen Heimathafen und zwar in die Abteilung K-Betrieb. Hier bin ich immer noch mit dem Thema Kfz-Versicherung verbandelt. Allerdings nicht mehr mit dem operativen Geschäft, sondern vielmehr mit Themen aus den Bereichen Strategieentwicklung und Controlling.

Strategieentwicklung und Controlling?

Controlling ist ein großes Feld. Hier geht es z.B. um die Analyse der Kundenstruktur nach Alter der Versicherungsnehmer. Das Thema Strategie konnte ich für den Fachbereich und mein Studium gut kombinieren. In meiner Bachelorthesis habe ich mich mit “Potenzialen im Flottengeschäft von Kfz-Versicherern durch Kooperation mit Fuhrparkmanagementunternehmen” beschäftigt.

Welch ein Thema! Können Sie das auch noch näher beschreiben?

Gerne, aber in der Fortsetzung dieses Artikels.

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Das R+V-Intranet: Ein Haus entsteht

Donnerstag, 10. Februar 2011

So engagiert sich der Bereich Kfz

Wir Mitarbeiter haben entschieden, dass das R+V-Intranet (ein Intranet ist ein Netz, das nicht öffentlich ist und daher nur bestimmten Personen z. B. eines Unternehmens zugänglich ist) einer Renovierung bedarf. Im Intranet stellt ein fest definierter Personenkreis alles Wissenswerte für alle  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der R+V-Versicherungsgruppe auf Knopfdruck bereit. Diesen Auftrag nehmen wir im Bereich der Kfz-Versicherung gerne an. Eine schnelle, strukturierte Informationsbereitstellung ist ein Muss. Vor allem, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mehrere Standorte verteilt sind ( Hamburg, Hannover, Frankfurt, Stuttgart und  Wiesbaden).

Wer macht mit beim Umbau?
Die Einsicht zur Änderung ist das Eine, die Einsicht dies auch umzusetzen ist das Andere. Also Ärmel hochkrempeln und los geht es.
Stellen Sie sich vor, Sie renovieren ein Haus. So ist es uns auch mit unserem Intranet-Auftritt ergangen. Zuerst haben wir etwas hilflos vor der Baustelle gesessen. Gott sei Dank hat sich schnell ein engagiertes und ideenreiches Handwerker-Team zusammen stellen lassen. Zum Kernteam gehören Dirk Bölling, Bianca Eckl, Monika Hochscheid, Andreas Lind und Christof Pauly. Alles Kolleg(Inn)en aus der K-Betriebsabteilung in unterschiedlichsten Positionen und Aufgabenbereichen unterwegs. In der Statik und Architektur wurden wir natürlich durch professionelle “Ingenieure” unterstützt. Die Firmen aexea und UMS haben uns bei der Planung und dem Ausbau begleitet.

Am Anfang steht die Planung
Die “Macher” waren also schnell gefunden. Jetzt ging es an die Planung. Die Handwerker und Architekten sollten das Haus neu gestalten. Es ging ja nicht nur um die Renovierung, sondern wir wollten eine neue Anordnung der Räume im Haus. So dass die Wege innerhalb des Hauses für die Besucher kurz sind und die Besucher die gesuchten Räume schnell finden. Hierzu befragten wir die künftigen Hausbewohner und Besucher. Das haben wir getan, indem wir unsere Kolleginnen und Kollegen aus unserem Fachbereich aus den verschiedenen Standorten miteinbezogen haben. Der Plan war also gesteckt und jetzt mussten die alten “Möbel” entweder entsorgt oder in einem Nebenraum platziert werden, um dort auf ihren neuen Bestimmungsort zu warten. Dann erstellten wir eine Inventarliste.

Klärung vieler offener Fragen
Was haben wir?
Ist das noch aktuell?
Muss der Inhalt “aufgepeppt” und nutzerfreundlicher gestaltet werden?
Was fehlt?
Stimmen unsere Vorstellungen mit denen anderer Bereiche in der Sach- und Haftpflichtversicherung überein?
Wie optimieren wir die interne Suche?
Haben wir aussagekräftige Straßennamen, Hausnummern, Etagenbezeichnungen, Wegweiser an Kreuzungen, Notfallpläne, etc.?

Jetzt geht es in die Umsetzung
Durch konsequentes Hinterfragen der externen Unterstützer und ständige Beratungsrunden haben wir letztendlich unser Ziel erreicht.
Jeder findet sich zurecht, jeder kann sich orientieren.
Der Intranetauftritt wird jetzt technisch auf den Weg gebracht. Gott sei Dank! Wir sind stolz auf das Erreichte. Die Denkphase ist abgeschlossen. Jetzt geht es an die Arbeit.

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Ein Tag im R+V-Service Center

Montag, 06. Dezember 2010

Beim Jahresendgeschäft geht es im R+V-Service Center (RSC) hoch her. Ubbo Oltmanns, der Geschäftsführer des RSC, hat bereits im Blog dazu ein Interview gegeben und heute schildert meine Kollegin Yvonne Witte-Herbertz ihren turbulenten Alltag am Telefon.
Frau Witte-Herbertz, bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor.

Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Seit 01.01.2000 bin ich im R+V-Service Center in Wiesbaden beschäftigt. Vorher war ich in einer Generalagentur der A+M Versicherung Mitarbeiterin. Zum RSC bin ich gekommen, weil ich mich dort weiterhin intensiv um unsere Kunden kümmern kann, es bleibt also ein klein wenig vertriebliche Tätigkeit.  Abends gehe ich heim, habe viel geleistet und der Schreibtisch ist leer. Also, ich  finde meine Tätigkeit im Servicebereich nach wie vor sehr reizvoll. Meine Hobbies sind meine Familie, mein Garten, Musik hören und lesen, hauptsächlich historische Romane und Sachbücher.”

Wie viele Telefonate werden von Ihnen im Durchschnitt an einem Tag geführt?

“Seit Anfang November habe ich einen 10 Stundentag. In dieser Zeit führe ich zwischen 90 und 110 Telefonaten. Das ist abhängig von der Gesprächsdauer. Die Gespräche sind in diesem Jahr  besonders beratungsintensiv und dauern daher länger.”

Können Sie mir sagen, wie viele davon jetzt die Kfz-Versicherung betreffen?

“In diesen Tagen drehen sich 90% der Anfragen um die Kfz-Versicherung.”

Welche Fragen, Sorgen und Anforderungen haben denn unsere Kunden bei diesen Telefonaten?

“Die erste Frage ist häufig: ‘Warum ist der Preis gestiegen? Im Fernsehen wird gesagt, wenn ich anrufe, spare ich 10%.’  Ich rechne dann für den Kunden ein individuelles Angebot und prüfe, ob sich eine Umstellung auf den aktuellen Tarif für ihn lohnt. Auf Wunsch wird dann die Umstellung direkt durchgeführt.
Die zweite Frage ist daher meistens auch: ‘Warum erfolgt keine automatische Umstellung zu meinen Gunsten?’
Hierbei ist es häufig allerdings so, dass durch die Umstellung der Beitrag nicht günstiger wird.”

Spätestens dann erkundigen sich viele Kunden nach einem Angebot der R+V24, dem Kfz-Direktversicherer der R+V.

“Ja, für die Kunden ist es sicherlich nicht so leicht zu verstehen, dass innerhalb der R+V-Versicherungsgruppe jetzt auch ein Direktversicherer mit Angebot über das Internet zur Verfügung steht. Die Kunden sind von den Servicegesellschaften der R+V-Gruppe (R+V Allgemeine, KRAVAG-Allgemeine) gewohnt, einen direkten Ansprechpartner vor Ort oder über das R+V-Service Center zu haben.
Hier geht die R+V24 andere Wege. Interessenten können ausschließlich im Internet ihren  Beitrag selbst berechnen und sofort online abschließen. Mit dieser  preisgünstigeren Alternative verzichtet der Kunde allerdings auf den Beratungsservice. Preissensible, online-affine sind daher bei der R+V24 richtig aufgehoben.
Somit kann jetzt jeder Kunde den für ihn passenden Weg zu einer Kfz-Versicherung wählen.

Aber auch bei den Servicegesellschaften müssen die Kunden trotz  der Notfallpläne im R+V- Service Center dann ja doch hin und wieder mal in der Warteschleife unsere Musik anhören, wie sind denn die Reaktionen darauf?

“Die meisten sind froh, dass sie einen Ansprechpartner haben und haben daher  Verständnis.”

Jetzt mal Hand auf Herz, wie geht es Ihnen denn am Ende eines Tages?

“Telefonieren steht dann nicht mehr ganz oben auf der Liste meiner  Freizeitbeschäftigungen. Nach 10 Stunden in einem Großraumbüro ist der Kopf müde. Ansonsten macht der Job sehr viel Spaß. Insbesondere, wenn ich es schaffe, einen Kunden weiterhin für die R+V zu begeistern.”

Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview.

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Das R+V Service Center hilft Ihnen gerne weiter

Montag, 22. November 2010

Herr Oltmanns, Sie sind der Geschäftsführer des R+V Service Centers (RSC). Das RSC ist sowohl der telefonische als auch der elektronische Zugangsweg zu den R+V-Gesellschaften (R+V, KRAVAG, KRAVAG Logistik) und gerade im Jahresendgeschäft sehr gefragt. Erzählen Sie uns doch bitte etwas über das RSC.

“Das RSC ist eine 100%ige Tochter der R+V und versteht sich als die Visitenkarte des Hauses. Unsere Mitarbeiter sind allesamt Versicherungsspezialisten, für die Kundenzufriedenheit und Service im Vordergrund stehen. Wie Sie schon sagten, bei uns gehen die Telefonate und E-Mails für R+V und KRAVAG ein. Deswegen beschäftigen wir an 3 Standorten ca. 650 Mitarbeiter, die zum Teil rund um die Uhr für unsere Kunden, Vertriebspartner und natürlich auch für die Anspruchsteller da sind. Der typische RSC-Mitarbeiter kennt sich in nahezu allen Versicherungssparten aus und spricht häufig mehr als eine Sprache. Im RSC beantworten wir Fragen,  führen Vertragsänderungen durch, regulieren Schäden und beraten in allen Lebenslagen des Versicherungsgeschäfts –  pro Jahr ca. 8 Millionen mal.”

Eben haben Sie einleitend berichtet, dass gerade im Jahresendgeschäft das R+V-Service Center eine der gefragtesten Einheiten im Unternehmen ist. Dies hat wahrscheinlich stark mit den Autoversicherungen der R+V-Gesellschaften zu tun. Darüber haben wir bereits vor Kurzem im Blog berichtet. Wie gehen Sie in diesen speziellen Situationen vor?

“Der November ist für uns in der Tat in jedem Jahr ein „Großkampfmonat“. Wir haben inzwischen mehr als 10 Jahre Erfahrung in Bezug auf die Reaktion der  Kunden auf die Kfz-Jahresrechnung. So erwarten wir z.B. in diesem Monat mehr als 700.000 Anrufe. Das heißt für uns: alle verfügbaren Mitarbeiter an die Telefone! In dieser Zeit haben wir besondere Schicht- und Einsatzpläne;  Aktivitäten wie z.B. Schulungen oder Besprechungen werden auf ein Minimum reduziert. Natürlich kommt es bei sehr hohen Anruferzahlen trotzdem zu Wartezeiten. Aber seien Sie versichert, Sie bekommen garantiert immer einen Ansprechpartner,  wir werfen Sie nicht aus der Leitung! Und das Beste: In weit über 90% der Fälle hilft Ihnen unser Mitarbeiter direkt in diesem Gespräch. Wußten Sie eigentlich, dass wir im Moment eine Kundenzufriedenheitsbefragung auf der Hotline RVAUTO laufen lassen? 91% der Anrufer bescheinigen uns darin gute bzw. sehr gute Beratungskompetenz! Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass wir einen guten Job machen.”

Vielen Dank, Herr Oltmanns. Ich bedanke mich für das Interview.

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Alle Jahre wieder: Die Warteschleife am Telefon zu Ihrer Autoversicherung

Donnerstag, 11. November 2010

Ihre Autoversicherung schickt Ihnen die Jahresrechnung. Sie haben dazu Fragen oder Änderungswünsche, Sie wählen die Rufnummer Ihrer Versicherungsgesellschaft und am Telefon erwartet Sie die Warteschleife oder es ist besetzt. Der erste Gedanke ist dann oft,  das machen die bei der Versicherung doch extra.

Das dies nicht so ist, möchte ich Ihnen heute am Beispiel unserer Autoversicherungen (R+VKRAVAGR+V24) zeigen.

Jedes Jahr im Herbst müssen wir Sie über die Beitragsanpassungen innerhalb Ihrer Kfz-Versicherung unterrichten. Dazu gehören zum Beispiel Änderungen der Typ- und Regionalklassen und auch Änderungen Ihres Schadenfreiheitsrabattes. Für diese Information haben wir nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung. Sie müssen Ihre Beitragsinformation frühzeitig erhalten, damit Sie ggf. Ihre Kündigungsfrist zum Ablauf noch einhalten können;  andererseits müssen wir als Versicherung alle Vorbereitungen  koordiniert und abgeschlossen haben, ggf. sogar noch rechtliche Vorgaben zeitnah umgesetzt haben. Schluss endlich bleibt uns nur der November.

Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, müssen unsere Druck- und Poststraßen optimal ausgenutzt werden. Jeden Tag werden etwa 400 randvoll gefüllte Postwannen an die Post gegeben. Das sind innerhalb von 14 Tagen rund 7,2 Millionen Seiten, die bedruckt werden.

Wir achten darauf, dass nicht zu viele Briefe an einem Tag gleichzeitig in den Versand gehen. Denn unsere Kolleginnen und Kollegen in unseren R+V-Servicecentern in Wiesbaden, Münster und Karlsruhe wollen Sie nicht, wie oben beschrieben, in der Warteschleife „hängen“ sehen. Die Erfahrung zeigt, dass 4 % unserer Kunden Fragen zu ihrer Beitragsrechnung haben und uns deshalb anrufen. Mehr als 110.000 Anrufe zusätzlich zum normalen Tagesgeschäft werden in den drei Standorten dann gemeistert. Die Kolleginnen und Kollegen beantworten Ihre Fragen zum Beitrag, beraten Sie zu Alternativen, berechnen Ihnen diese und ändern Ihren Vertrag direkt für Sie. Um Sie als Kunden optimal bedienen zu können, haben unsere Kollegen in den R+V-Servicecentern einen “Notfallplan-Kfz”, nach dem sie dann systematisch vorgehen.  Viele Jahre Erfahrungen liegen diesem Plan zu Grunde z.B. wissen wir, zu welchen Zeiten die meisten Anrufe eingehen. Daher werden zu diesen Zeiten mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Tagesgeschäft eingesetzt.

Und trotzdem: All dies dauert eben etwas länger. Daher, haben Sie bitte Geduld. Wir sind gerne für Sie da.

R+V-Service

KRAVAG-Service

R+V24

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