Archiv für die Kategorie ‘R+V BKK’

Alle Jahre wieder! Eine Weihnachtsmarkt-Kritik

Freitag, 09. Dezember 2011

Alle Jahre wieder eröffnen in fast allen Städten des Landes kleine Paralleluniversen, bestehend aus Bretter-Büdchen und Lichterketten, die uns für circa vier Wochen alles vergessen lassen, was wir über gute Erziehung, gesunde Ernährung und fairen Handel das ganze restliche Jahr über vertreten. Sei’s drum. Sobald wir dieses Duftgemisch aus Friteuse, gebrannten Mandeln und Glühwein-Gepansche riechen und dazu die glockenhellen Klänge von „Jingle Bells“ oder ähnlichen Weihnachts-Chart-Stürmern hören, ist unser Hirn mitsamt allen ehernen Ansichten wie vernebelt. Wir verlassen die Geschäfte und Büros, kramen aus der hintersten Handtaschen-Ecke eine blinkende Nikolausmütze oder wahlweise ein Rentiergeweih und stürzen uns in ein Gedränge, das wir nicht selten mit fettfleckigem Mantel, verkorkstem Magen und einem dezenten Schwips verlassen.

Ich habe festgestellt, es gibt in meinem Bekanntenkreis nur Weihnachtsmarkt-Anhänger oder Weihnachtsmarkt-Hasser. Dazwischen geht gar nichts. Und die Hasser werden immer mit dem Argument ins Feld ziehen, dass einem auf Weihnachtsmärkten das Cholesterin und das Frostschutzmittel auf allen vieren entgegenkommt. Nicht zu vergessen das angepriesene Kunsthandwerk, das bei genauerer Betrachtung meist von taiwanesischen Kinderhänden gefertigt wurde.

Jaaaaa, mag alles sein. Darum habe ich mich mal auf meinem Christkindelsmarkt für Sie umgeschaut, ob ich nicht zur Ehrenrettung aller Weihnachtsmärkte beitragen kann. Zugegeben, das mit dem gesunden Essen ist eine Herausforderung. Bratwürste, Pommes, Reibekuchen und kandiertes Obst ­– das alles deckt an Kalorien pro Portion den Tagesbedarf einer vierköpfigen Familie. Auch der Glühwein ist oft – gelinde gesagt – nicht das Geld wert, das er kostet und natürlich habe ich auf „handgeschnitzten Krippenfiguren“ schon „Made in China“ gelesen. Und außer den heißen Maronen konnte ich auf meinem Weihnachtsmarkt leider nichts entdecken, dass die Vorurteile der „Weihnachtsmarkt-Verachter“ ausgeräumt hätte.

Aber ich konnte etwas anderes entdecken. Lachende Grüppchen von Menschen, staunende Kinder und alte Bekannte, die ich seit Ewigkeiten nicht gesehen habe. Jeder von ihnen hatte wohl beschlossen, mal alle fünfe gerade sein zu lassen und im Lichterglanz und Bratwurstduft die übrige Welt für ein paar vorweihnachtliche Stunden zu vergessen und mit anderen fröhlich zu sein. Und das, liebe Weihnachtsmarkt-Gegner, soll ja sehr gesund sein…

Autorin: Michaela Ansems für die R+V BKK

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Elektriker oder Arzt? (Post für Bonolino)

Montag, 05. Dezember 2011
Darf ich vorstellen? Bonolino ist ein blaues Nilpferd und arbeitet als Kinder-Gesundheitsbotschafter bei der R+V BKK. Selbstverständlich mit eigener Anschrift, einem Büro in der BKK und mit eigener E-Mail-Adresse (Bonolino@ruv-bkk.de).
 
Bonolino erlebt jede Menge spannender Abenteuer, die er im Kundenmagazin der BKK mit den Kindern teilt. Lieblingsessen: Saftiges grünes Gras (miamm, miamm!). Davon frisst er ca. 30 kg am Tag. Er mag aber auch Äpfel, Mohrrüben, gekochte Kartoffeln usw. Eigenschaften:  Neugierig, tollpatschig, fröhlich, hilfsbereit – mit ihm kann man (Nil-)Pferde stehlen. Den kompletten Steckbrief gibt es hier.
Als Pate des gleichnamigen Kinderbonusprogramms freut sich Bonolino wahnsinnig über Post.  Häufig malen ihm Kinder schöne Bildchen und ab und an ist auch eine Geschichte dabei. Vor einiger Zeit flatterte ein ganz besonders schöner Brief vom dreijährigen Andreas ins Haus. Bonolino bat mich darum, den Brief im R+V Blog zu veröffentlichen… Diesen Wunsch erfülle ich gern. Viel Spaß bei der Lektüre :-)
Brief von Andreas

Brief von Andreas

Andreas hat gemalt
Andreas hat gemalt

 Und nicht vergessen: Bonolino freut sich auch weiterhin auf E-Mails und Post.

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Gesunde Ernährung im Büro

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Zwischen Stress und Schreibtisch wird uns an Leistungsfähigkeit und Konzentration einiges abverlangt. Eine gesunde Ernährung – das belegen Studien – ist eine gute Basis, den oft hohen Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden. Doch wie sieht die Wirklichkeit zwischen 12 Uhr und 14 Uhr in deutschen Unternehmen aus?

Der Magen knurrt und damit er Ruhe gibt, wird sich oft ein schneller Snack mit vielen unnötigen Kalorien beim Imbiss um die Ecke einverleibt. Hinzu kommen kalorienreiche Geschäftsessen und ganz oft auch der verführerische Schokoriegel für zwischendurch. Selbstkritik ist eine Tugend: Schauen wir also in einen (Abteilungs-)Kühlschrank der R+V BKK. Okay, ein paar Dinge sehen gut aus. Verbesserungspotenzial ist aber auf jeden Fall vorhanden.

Die Ernährung am Arbeitsplatz ist wichtig ist für die Effektivität im Job. Nur wenn der Körper regelmäßig mit ausgewogenen Nährstoffen wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe versorgt ist, bleibt die Leistungskurve oben. Vielleicht ein guter Grund mal angesichts der Nährstoff-Wüste, die in und um viele Büros herrscht, seine Essgewohnheiten zu überdenken. Hier ein paar einfache, aber wirkungsvolle Strategien:

Leichte Kost fürs Büro
Verbannen Sie zunächst einmal alle Süßigkeiten aus Ihrer Büroschublade. Stellen Sie sich stattdessen jeden Morgen eine kleine Schale mit etwas Obst oder Gemüse auf Ihren Schreibtisch. Sie werden staunen, dass auch die Kollegen sich freuen, statt der kleinen Kalorienbomben auch mal ein Stück Melone oder Ananas, ein paar Kirschen, eine Apfelschnitze oder knackige Gemüsesticks bei Ihnen zu naschen. Und ganz nebenbei haben Sie Ihr tägliches Quantum an Vitaminen und Mineralstoffen so schon verputzt.

Trinken am Arbeitsplatz
Hier sind nicht die vier bis zehn Tassen Kaffee gemeint, die viele Angestellte im Durchschnitt über den Tag hinweg trinken. Trinken Sie am besten über den Vormittag verteilt schon reichlich, das bringt ihren Kreislauf in Schwung und spült die Nieren durch. Schon der kleinste Flüssigkeitsmangel, den wir oft gar nicht wahrnehmen, führt zu Leistungseinbußen. Ideale Durstlöscher sind Mineralwasser, aber auch Schorlen, Kräuter- oder Früchtetees und Gemüsesäfte. Genießen Sie Ihren Kaffee am Morgen und nach dem Mittagsessen.

Die Power-Pausensnacks
Für den Durchhänger zwischendurch oder bei akutem Stress ist eine Banane Ihr bester Verbündeter! Bananen sind echte Powerpakete, die im Vergleich zu anderen Obstsorten zwar relativ viele Kalorien liefern, aber auch viele Kohlenhydrate und reichlich Kalium und kaum Fett. Zusätzlich enthalten Sie den Eiweißbaustein Tryptophan, der zu Serotonin umgewandelt wird. Serotonin gilt als Stimmungsaufheller und stärkt dabei auch noch die Nerven und die Konzentrationsfähigkeit. Magnesium ist auch ein prima Partner bei Stress. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte aber auch Kürbis-, Sonnenblumen- oder Pinienkerne haben jede Menge davon. Bei Durchhängern hilft Ihnen das gute alte Studentenfutter zusammen mit getrocknetem Obst wieder auf Touren zu kommen. Mit viel Kalium, Eisen und Ballaststoffen, aber auch Fruchtzucker holt es Sie aus dem Mittagstief. Auch kräftiges Kauen macht wieder wach! Kauintensive Gemüsesorten, wie Möhren, Sellerie und Kohlrabi oder ein frischer Apfel lassen sich auch gut an den Arbeitsplatz mitnehmen. Mit fettreduziertem Frischkäse (5 –8 % Fett absolut) sind Gemüseticks hervorragend zum Dippen geeignet.

Zugegeben: Ein bisschen Arbeit am Vorabend ist für eine Ernährungsumstellung zwar zu investieren, aber auf lange Sicht gesehen, freut sich Ihr Körper sehr über die Mitbringsel von Zuhause und Sie sich wahrscheinlich über das ein oder andere Kilo, dass sich so auch aus dem Staub macht.

Und Ihr Arbeitsplatz? Was befindet sich in Ihrem Kühlschrank? Setzen Sie gesunde Maßstäbe?

(Autorin: Michaela Ansems für die R+V BKK)

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Wir feiern das 100.000ste Mitglied

Donnerstag, 26. Mai 2011

Es gibt etwas zu feiern!  Unsere Mitgliederzahl ist sechsstellig. Ende März erreichte uns die entscheidende Beitrittserklärung. Unser BKK-Neukundenteam hat im Nachgang dann Britta Gunzenhauser als Jubiläumsmitglied ausfindig gemacht. Die Service- und Privatkundenbetreuerin der Volksbank Göppingen eG (Geschäftsstelle Amstetten) ist das 100.000ste Mitglied unserer R+V BKK.   

Überraschender Anruf
Der Anruf  erwischte Frau Gunzenhauser auf dem falschen Fuß. „Ich dachte, ich müsste noch Unterlagen nachreichen, damit auch mit dem Kassenwechsel alles glatt geht.“
Was folgte, war eine Einladung und ein schöner Tag in Wiesbaden.

Ein schöner Tag in Wiesbaden. Britta Gunzenhauser mit den Gratulanten.

Ein schöner Tag in Wiesbaden. Britta Gunzenhauser mit den Gratulanten.

Beim Empfang gratulierten Dr. Peter Aubin, der Vorstandssprecher der Volksbank Göppingen eG (im Hintergrund) , Iris Schmalfuß, Vorstand der R+V BKK (Mitte,rechts), Hans Christian Marschler, Personalvorstand der R+V Versicherung AG (links) und Ulrich Birkenstock, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der R+V Versicherung AG ( rechts). 

Die Neukundin freute sich über eine einwöchige Gesundheitsreise. Es blieb später auch noch ein wenig Zeit, die Sehenswürdigkeiten der hessischen Landeshauptstadt genießen. Ein schönes Hotelzimmer hatten wir der Jubilarin zu diesem Zweck nämlich auch noch gebucht.

“Kein Zusatzbeitrag” als Argument bei der Kassenwahl
Was bei einer Krankenkasse wichtig ist, brachte das „magische Mitglied“ später auf den Punkt: „Ob eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt oder nicht, ist für mich ein entscheidendes Kriterium.“  Als Pluspunkt der R+V BKK nannte die Kundin auch unser Bonusprogramm. 
Gesundheitsbewusstes Verhalten wird belohnt. Versicherte können sich so auch Kranken-Zusatzversicherungen bezuschussen lassen.  

Für R+V BKK-Vorstand Iris Schmalfuß ist die Zahl 100.000 nicht ganz so entscheidend. Sie ist aber “Beweis für einen erfolgreichen Weg, den die R+V BKK beschritten hat und zukünftig auch fortführen möchte.“   

Aktuelle Zahlen
Mit Stichtag 1. Mai 2011 hatten wir übrigens genau 101.099 Mitglieder und 141.372 Versicherte. Zur Unterscheidung: Unter Mitgliedern versteht man die tatsächlichen Beitragszahler. Mitversicherte Angehörige tauchen dann in der Versichertenstatistik auf.  

Was ist für Sie entscheidend bei der Kassenwahl?

Herzliche Grüße
Ihre R+V BKK

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Jetzt gibts was auf die Ohren! Musikdownload für Berufsstarter.

Dienstag, 22. Februar 2011

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) hat 2010 eine Studie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger Jugendlicher veröffentlicht. In der Kategorie Unterhaltung zeigte sich, dass bei 1209 Befragten, die Nutzung des Computers (68 %) bzw. des Internets (60 %) als “Musikabspielstätte” im Vordergrund steht.

Passend dazu haben wir für Jugendliche dieser Altersgruppe auf unseren Webseiten (ruv-bkk.de) ein kleines aber feines Angebot parat. Wer vorbeisurft, kann sich ein “Dance & House” Album herunterladen und das Angebot auch Freunden weiterempfehlen. Für das Weiterempfehlen gibt es sogar noch ein Album dazu.

Für die Auswahl der Songs hat übrigens ein “szenekundiger” BKK-Kollege gesorgt. Hoffentlich trifft er geschmacklich ins Schwarze. Mit diesem Hinweis habe ich mich zugleich sehr galant aus der Verantwortung gestohlen. Der geneigte R+V-Blog-Leser darf mir deshalb eine gehörige Portion Cleverness unterstellen.
Ob Applaus oder Kopfschütteln: Kommentare zur Musikrichtung und zu den Songs werde ich ungefiltert an den “Delinquenten” weiterreichen. Versprochen! Wie heißt es so schön? Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.

In diesem Sinne bin ich ganz gespannt auf Rückmeldungen. Viele Grüße aus der R+V BKK, die auch 2011 ohne Zusatzbeitrag auskommt :-)  Und zum Download geht es hier.

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