Urlaubszeit – Einbruchszeit: Vorsicht vor Langfingern

Urlaubszeit – Einbruchszeit: Vorsicht vor Langfingern
7. Sep 2016

von Suitbert Monz

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Die Rückkehr aus dem wohlverdienten Urlaub kann schnell zum Albtraum werden. Im eigenen Zuhause ist nichts mehr so, wie es war: Einbrecher waren am Werk. Im Jahr 2015 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen.

Der Schock sitzt tief. Die Erholung des wundervollen zweiwöchigen Urlaubs ist schon nicht mehr spürbar, dabei sind wir gerade erst nach Hause zurückgekehrt. Im Flur, im Arbeits-, im Wohn- und im Schlafzimmer – ja, sogar in den Kinderzimmern – herrscht das pure Chaos. Überall sind Schränke und Schubläden offen und ausgeräumt, Matratzen aus den Betten gerissen und auf dem Fußboden liegen all unsere persönlichen Dinge verstreut. Kein Zweifel – bei uns wurde eingebrochen.

Die eigen vier Wände schützen

WohnungseinbruchAuf den ersten Blick fällt uns auf, dass Computer und Fernseher fehlen. Etwas später stellt sich heraus, dass auch Schmuck, Uhren und die Sparschweine der Kinder nicht mehr da sind. Der materielle Schaden ist schon enorm, dazu jedoch verstärkt sich mit jeder Minute das beängstigende Gefühl: jemand Fremdes ist in unser Zuhause eingedrungen!

Es hat lange gedauert, bis es sich in unseren eigenen vier Wänden wieder sicher angefühlt hat. Nie wieder wollten wir das noch einmal erleben. Aus diesem Grund haben wir in der Folge einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Einige davon waren etwas aufwändiger und kostspieliger, andere indes beinahe simpel und weniger teuer.

Bewegungsmelder und Lichtquellen an der Hausfront

An der Toreinfahrt, im Garten und am Kellerabgang montierten wir weitere Bewegungsmelder zu dem bisher vorhandenen an der Haustür. Dabei achteten wir darauf, dass diese Leuchten ausreichend hell und in einer Mindesthöhe angebracht  wurden. Außerdem installierten wir Zeitschaltuhren, die zu unterschiedlichsten Zeiten für Licht und Radiogeräusche im Haus sorgen.

Schlösser und Fenster aufrüsten

Da unser Eigenheim schon ein wenig älter ist, ließen wir die alten Schlösser an den Außentüren zu einer Mehrpunktverriegelung ausbauen, die gewaltsames Eindringen verhindern. Besonderen Wert legten wir aber auch auf die Sicherung der Fenster – schließlich hatte unser ungebetener Gast ein einfachverglastes Kellerfenster einfach eingeschlagen. Für diese beiden Maßnahmen beauftragten wir eine Fachfirma, das war es uns wert. Erst auf diese Weise erfuhren wir Nichtfachleute beispielsweise erstmalig von der Existenz „durchwurfhemmender Sicherheitsfolien“ und ausreichend starker Stahllochblenden.

Passende Versicherung und achtsames Alltagsverhalten

Nicht zuletzt ließen wir auch unseren Versicherungsschutz prüfen und passten diesen individuell auf unsere Situation an. Zudem beherzigen wir seither ein paar einfache Verhaltensweisen im Alltag, ehe wir das Haus verlassen. So verriegeln wir grundsätzlich die Haustür, statt sie nur ins Schloss fallen zu lassen. Schließen auch gekippte Fenster. Das nahegelegene Zweitschlüsselversteck in unserem Garten haben wir aufgelöst. Außerdem machten wir unsere Kinder darauf aufmerksam, nicht in sozialen Netzwerken anzukündigen, wann wir und wie lange wir verreisen.

All das gibt uns nun wieder ein deutlich besseres Gefühl – egal, ob wir uns zu einer größeren Reise aufmachen oder einfach nur für einen Tag außer Haus sind. Denn nicht nur in der Ferienzeit machen sich die Ganoven auf den Weg in fremder Leute Häuser einzudringen.

Grafik: Polizeiliche Kriminalprävention

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Urlaubszeit – Einbruchszeit: Vorsicht vor Langfingern
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

Andre / http://www.dread-disease-info.de

14:22 25.09.2016

Professionelle Alarmanlagen nachzurüsten ist sehr teuer, sollte aber bei jedem Neubau auf jedenfall bedacht werden. Die entwickelte Technik heutzutage (Raumüberwachung, Infos sofort aufs Handy per App, Fenster & Türsteuerung) ist grandios und bietet ein großes Maß an Sicherheit.

Für jeden Haus- & Wohnbesitzer ist es eine Horrorvorstellung nach dem Urlaub oder dem Arbeitstag nach Hause zu kommen und einen Einbruch vorzufinden.

Deswegen: wirklich wertvolles an Kleinmaterial (Schmuck ect.) im Bankschließfach sichern und nicht in den eigenen 4 Wänden!