Mein erstes Auto

Mein erstes Auto
13. Jul 2016

von Suitbert Monz

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Viele von uns erinnern sich bestimmt noch gut an ihr erstes Auto. Einige haben lange darauf gespart, andere vielleicht das alte Gefährt von Oma oder Opa übernommen, in jedem Fall war das eigene Auto für viele ein Weg in die Unabhängigkeit und es hängen viele Erinnerungen daran.

Vom alten Golf bis zur Ente: Wir wollten wissen, mit welchen Autos unsere Kollegen unterwegs waren und haben ihre Erfahrungen mit dem ersten Auto im Blogartikel gesammelt.

Monika Hochscheid: Renault 5

Ich bin als erstes mit dem Auto meines Freundes/jetzt Mann gefahren. Er hatte eine quietsch gelben alten R5. Da das Fahrzeug keine Klimaanlage hatte, stand ich mit offenem Fenster an der Ampel. Hier bekam ich dann den neuesten Anmachspruch zu hören: „Hey, kann ich bei Dir meine Briefe loswerden? Du fährst ja einen Briefkasten spazieren.“ 🙂

Wolfgang Sudler: Opel Kadett

Es war nicht mein Traumauto, aber es musste 1978 einfach ein zuverlässiges und günstiges Auto sein: der Opel Kadett LS Coupe in knalligem hellblau und stolzen 55 PS. Etwas lahm in der Beschleunigung – war ja auch kein Sportwagen – und spartanisch im Komfort: Assistenzsysteme: Was ist das? Klima Fehlanzeige genauso wie Servolenkung oder ABS. Kein Vergleich mit heute. Aber eines war wichtig: Mobilität! Ich konnte damit überall hin und war unabhängig vom ÖPNV.

Markus Berneiser: Ford Fiesta

Mein erster fahrbarer Untersatz war ein Ford Fiesta in blau-metallic mit Glasdach. Leider konnten wir beide nur relativ kurze Zeit gemeinsam auf der Piste sein, weil ein Milchtankwagen unseren Weg kreuzte.

Das abrupte Ende: Ich musste auf freier Landstraße hinter dem bremsenden Milchlaster anhalten, direkt hinter mir ein Porsche 911. Und dann kam die Situation, die an ein bisschen an einen Alptraum erinnert: Der Tankwagenfahrer legte den Rückwärtsgang ein und fuhr langsam zurück. Für mich gab es nach hinten kein Entrinnen und ich musste tatenlos zusehen, wie der Tankwagen das Vorderteil meines Fiestas zerknautschte. Irgendwie muss die Situation prägend für meine Berufswahl gewesen sein: Heute bin ich Dipl.-Agraringenieur. 😉

Lucian Tudorica: Toyota Carina II

Für 750 DM habe ich den Toyota Carina von einem Freund meines Vaters quasi geschenkt bekommen und ihn nach fünf Jahren an einen Araber (diese Zettel am Auto) unkompliziert für 250 Euro wieder verkauft; also ca. 100 Euro Verlust nach 5 Jahren zuverlässiger Nutzung. Jetzt fährt er in Afrika Menschen von A nach B, wahrscheinlich mit den Reifen und Zahnriemen, mit dem ich ihn übernommen habe.

Suitbert Monz: VW Golf

Mein erstes Auto war ein alter VW Golf. Das silbergrüne Gefährt hatte in jedem Radkasten eine Beule, die die Vorbesitzerin hineingefahren hatte (es war eine Ordensschwester, die damit nur wenige Fahrten hinter sich gebracht hatte).

Vielleicht wirkte der göttliche Beistand noch einige Jahre nach, denn ich fuhr unfallfrei viele Kilometer mit dem Golf umher. Als er dann doch eines Tages verkauft wurde, bekam ich von der Käuferin einen Anruf: Sie hatte unter den Fellbezügen des Fahrersitzes einen großen Hornhaarkamm entdeckt und wollte wissen, ob ich diesen vermissen würde.

Damit kam es also ans Tageslicht: Ich hatte die ganzen Jahre über nie die Sitze gereinigt! Sonst hätte ich den Kamm selbst entdecken müssen. Außerdem hat das Sitzen auf dem Haarkamm mich anscheinend nicht gestört und stattdessen eher zu meiner Konzentration am Steuer beigetragen. Was ich daraus gelernt habe: Fahren mit göttlichem Beistand kann nicht schaden, die Sitze im Auto zu reinigen aber auch nicht. 😉

Welches war Ihr erstes Auto? Verraten Sie es uns im Kommentar!

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Auch wenn der Artikel dafür ursprünglich nicht gedacht war, passt er prima in die Blogparade unserer Kollegen von Ergo Direkt.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

thomas joeckel

19:32 18.07.2016

Das erste auto war ein ford escort 2. Have ihn von spanischrot dann umlackiert in weiss..da ich autolackierer war.für 3000 mark anfang der achtziger erworben.heute ist sowas wertvoll.leider war der schweller durchgerostet..und ich verschrottete ihn.

Klaus Rudolph

17:44 19.07.2016

Mein erstes Dienstauto der evangelischen Jugendarbeit in Sachsen war ein DKW F 8. Mit Holzaufbau und Lederverdeck, Winkern,Dynastartanlage, 2 Zylinder Zweitakter. Ohne Heizung, ich lebte im Gebirge (Vogtland). Ein Katalytofen kämpfte gegen die Kälte und ein mit salzgefülltes Säckchen zum Einreiben der Scheiben verhinderte das Zufrieren.
Das waren noch Zeiten !

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