Mobil in die Schule – Tipps für Kinder und Eltern

Mobil in die Schule – Tipps für Kinder und Eltern
13. Sep 2016

von Suitbert Monz

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Zu Fuß in die Schule? Das ist bei Kids schon lange out. Das Sortiment fahrbarer Untersätze hat sich immens ausgeweitet und so mancher Spross wählt morgens das Fahrgerät aus, worauf er gerade Lust hat. Doch Achtung, es gelten auch unterschiedliche Regeln im Straßenverkehr.

Kickboard, Scooter, Longboard, Waveboard oder Inliner werden als Fortbewegungsmittel für Kinder immer beliebter und stellen oft eine abwechslungsreiche Alternative zum Fahrrad dar.

Vielfältige Auswahl an Fahrgeräten

Spätestens beim morgendlichen Frisieren stellt sich unsere Tochter die Frage, mit welchem der in der Garage gehüteten Fahrgeräte sie denn heute zur Schule braust. Ein hoher Zopf oder ein trendiger Dutt sind nur an Tagen angesagt, an dem sie ihren Fahrradhelm nicht aufsetzen muss.

Als sie heute Morgen in die Küche kommt, verrät ihr Pferdeschwanz, dass sie ihren Kopfschutz zu Hause lassen wird. „Ich fahr mit Kicki“, sagt sie nebenbei und setzt sich an den Tisch. „Kicki“ ist ihre fast schon liebevolle Bezeichnung für ihr Kickboard, eine Mischung aus Skateboard und Roller, mit dem man ziemlich zügig unterwegs sein kann. Mir wäre es lieber, sie würde auch auf dem Kickboard ihren Helm tragen – aber wir haben die Einführung dieser konsequenten Familienregel irgendwie verpasst und in Deutschland herrscht ja weder für Kinder noch für Erwachsene eine Helmpflicht. So mahne ich beim Abschied lediglich zur Vorsicht und erinnere sie an das passende Schloss, denn ihr normales Kettenschloss passt nicht durch die Achse des Kickboards.

Schulweg üben, Sicherheit erwerben

Damit der Schulweg nicht zur Zitterpartie für alle Beteiligten wird, ist es sinnvoll, diesen schon vor der Einschulung zu üben. Im Verlauf der Grundschulzeit wird je nach Entfernung und Streckenführung der Zeitpunkt kommen, an dem das Kind den Weg allein bewältigen kann und möchte.

Verkehrsregeln beachten

Wählt das Kind dann mit zunehmendem Alter ein Fortbewegungsmittel, gibt es wichtige Aspekte zu beachten. Kickboards oder Roller gehören genau so wie Inline-Skates und Skateboards nicht auf die Straße oder auf den Radweg. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) zählen diese zu „besonderen Fortbewegungsmitteln“, so dass diese Geräte ausschließlich auf dem Gehweg und dann „mit besonderer Rücksicht“ zu benutzen sind. Befährt man mit einem dieser Geräte eine Straße ohne Fußgängerweg, so muss man wie auch die Fußgänger am linken äußeren Fahrbahnrand fahren.

Neuerung für Begleitpersonen mit dem Fahrrad

Kinder unter 11 Jahren, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, dürfen seit Juli 2016 von einer Aufsichtsperson begleitet werden, die ebenfalls auf dem Gehweg fahren darf. Das Bundeskabinett hat diese Veränderung zur besseren Sicherheit beschlossen. Möglich, dass auch wir unsere internen Regeln aktualisieren: Helmpflicht auf allen Fahrgeräten!

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Mobil in die Schule – Tipps für Kinder und Eltern
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

Karl

09:25 11.11.2016

Hallo!
Finde es eine gute Idee den Kindern für den Schulweg Tretroller zu kaufen da sie damit wesentlich schneller zur Schule und von der Schule nach Hause kommen können. Allerdings sollte man dabei dann auch drauf achten dass die Kinder wenn sie mit Tretrollern unterwegs sind die Verkehrsregeln beherrschen und einhalten.

liebe Grüße Karl