SAP-Entwickler auf neuer Mission

SAP-Entwickler auf neuer Mission
26. Apr 2016

von Rebecca Klein

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Zwei SAP-Entwickler, zwei Tage Zeit, eine Web-Anwendung.

Die fachliche Heimat von Eugen Soydas und Ferhat Aslan ist eigentlich SAP. Die beiden Entwickler kümmern sich bei R+V um SAP-Module wie das Business Warehouse oder das Finanzmodul (FI). Für ein kleines Projekt testen die beiden Entwickler spontan ihr Wissen im Bereich Web-Entwicklung.

Einfach mal was anderes machen: SAP trifft Web-Entwicklung

Einfach mal was anderes machen: SAP trifft Web-Entwicklung

Im Rahmen einer internen Großveranstaltung suchten die Veranstalter nach Kollegen, die eine Web-Anwendung zum Posten von Bildern und Texten entwickeln konnten. Das Besondere an diesem Dienst musste sein, dass er im Intranet läuft. Es ging also nicht, einfach WhatsApp oder Twitter zu nutzen. Etwas Eigenes musste her. Beide SAP’ler sprachen Ihre Führungskraft an. Sie erhielten zwei Tage nur für dieses Projekt. Ein paar Wochen später saßen sie zusammen in einem Büro und legten los.

Neue Aufgaben, neue Heransgehensweisen
Aus dem Konzept wurde Ernst: Grafisch wurde die Anwendung aufgezeichnet. Der Aufwand erschien übersichtlich, war aber weitaus mehr als die ersten Schätzungen vermuten ließen. Gelöst haben es die beiden trotzdem, mit etwas Recherche nach frei verfügbarem Sourcecode, den sie so abänderten, dass es passte.

Wie die beiden SAP-Entwickler ihren Freiraum für die Web-Mission genutzt haben, zeigt das Video.

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Autor
SAP-Entwickler auf neuer Mission
Rebecca Klein

Beraterin Kommunikation im IT-Ressort; bloggt über aktuelle IT-Projekte, neue Ansätze und über die Aufgabenfelder unserer IT-Mitarbeiter.

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Kommentare

Hans Sommer

12:46 15.07.2016

Was genau spricht denn gegen eine App wie „Cozy“ in einer private-cloud zu betreiben? Eine Messenger Plattform ohne Microservices zu betreiben, stelle ich mir denn doch arg schwierig vor. Zudem ein gekapselter WLAN-Zugang das Problem birgt, dass sich der Anwender ständig zwischen zwei Netzen entscheiden muss. Warum sollte der Anwender, der zumeist bequem ist, die App dann überhaupt nutzen?

Wenn denn die App auf keinem Fall Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk und hochsensible Daten bekommen soll, kann man das besser durch ein abgtrenntes Netzwerk sicherstellen. Eine vollständig neue Hardwareinfrastruktur hochzuziehen ist doch auch sehr wartungsintensiv?

Eugen Soydas

12:52 18.07.2016

Danke für das Feedback.

Ja, da haben Sie Recht. Unsere Kollegen mussten sich dafür in ein WLAN einloggen und uns war bewusst, dass das nicht optimal ist.

Für unsere Veranstaltung war dies eine schnelle Lösung und es bestand auch nicht die Anforderung diese Lösung dauerhaft zu verwenden.

Für einen dauerhaften Einsatz würden wir definitiv auf fertige Lösungen zurückgreifen und in die bestehende Systemlandschaft integrieren, keine Frage.

Trotz der Defizite, die diese Lösung hatte, war die Resonanz unserer Kollegen extrem positiv, es hat den Zweck erfüllt und hat allen Spaß gemacht.

Liebe Grüße