Petcube – Smarthome (4) auf vier Pfoten

Petcube – Smarthome (4) auf vier Pfoten
17. Mrz 2016

von Suitbert Monz

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Mein Handy bellt! Es ist aber nicht mein neuer Klingelton. Das Smartphone informiert mich, was mein kleiner Vierbeiner gerade Zuhause so treibt. Ich bin beruhigt: Sofa ist ganz. Der Briefträger hat überlebt, denn Futter ist auch noch genug da. Eine App überträgt live Ton und Bild auf mein mobiles Endgerät und ermöglicht mir, in mein Wohnzimmer zu blicken.

Die digitale Welt ist jetzt auch bei unseren Haustieren angekommen. Über Wi-Fi verbunden, kann ich mit meinem Vierbeiner kommunizieren und habe ihn zudem via interaktiven Würfel mit integrierter Weitwinkelkamera, Lautsprechern und Mikrofon im Blick. Petcube heißt das Wunderding und ist eine Innovation, die in den USA schon längt eine große „tierische“ Fan-Gemeinde hat.

Tierliebe trifft auf Design

Katzen mit PetcubeDie genauen Maße des Videophones für Haustiere betragen zehn Kubikzentimeter und lassen sich so in jedes bestehende Interieur integrieren. Auf der schwarz getönten Vorderseite des Würfels befindet sich eine HD-Kamera mit 138 Grad Weitwinkel, ein Zwei-Wege-Lautsprecher, ein Mikrofon und als besonderes Gimmick ein augenfreundlicher Laserpointer. Richtig platziert habe ich so einen Großteil meiner Wohnung im Auge, vorausgesetzt ich verbinde den Petcube mit dem Wi-Fi-Netz, was selbst für Laien keine große Herausforderung darstellt.

Anschließend lade ich die entsprechende App auf mein Smartphone herunter. Ihr Name ist passenderweise „Petcube“ und steht für iOS und Android zur Verfügung. Über das selbsterklärende Menü der App kann ich nun die verschiedenen Funktionen des Würfels ansteuern und so meinen Vierbeiner im Blick behalten.

Der eingebaute Lautsprecher erlaubt mir zu hören, was gerade im Raum passiert und auf der anderen Seite auch mit meinem Hund „Cookie“ über ein Mikrofon zu sprechen. Cookie schläft, Cookie bellt, Cookie ist gerade extrem nah an den Plätzchen für Sonntag – „Aus Cookie!“ – puh, gerade nochmal gut gegangen. Gerade in der Anfangszeit sind über die Aufnahmefunktion daraus die lustigsten Fotos und Videos entstanden.

Eine App, tierisch viele Funktionen

Petcube AppWenn ich mal wieder viel unterwegs bin oder ein Meeting das Nächste jagt, schaue ich kurz in mein Wohnzimmer. Mit dem eingebauten Zwei-Wege-Lautsprecher bekomme schnell die Aufmerksamkeit meines Hundes. Sobald er meine Stimme gehört hat, wähle ich die Funktion „Laserpointer“ und bewege diesen über den Touchscreen meines Handys. So kann ich sogar mit ihm spielen und ich jage ihn durch das ganze Wohnzimmer, ohne wirklich vor Ort zu sein.

Über einen weiteren Button kann ich besonders Fotos oder Videos mit meinen Freunden und der Community teilen. Zu dieser gehören dabei nicht nur Petcube-Besitzer, sondern alle, die Spaß daran haben und sich im Petcube-Network registrieren.

„Cookie“ ist für alle da

Apropos Community: Jedem, dem ich es erlaube, kann sich in mein Netz einwählen und über die Petcube-App auf seinem Smartphone alle Features benutzen, die auch mir zur Verfügung stehen. Aber aufgepasst, wer vergisst den Würfel vom Netz zu nehmen – die Aufnahmen funktionieren auch mit Menschen.

Besonders schön für alle Apple-Fans ist die Kompatibilität mit der Apple WATCH. So hat man seinen Vierbeiner ständig im Blick und verpasst keinen schönen oder auch kritischen Moment, wie zum Beispiel dem Zerkauen der neuen Schuhe. Ein kurzes „Aus“ aus der Ferne wirkt da Wunder, meistens zumindest. Tierheime, Katzencafés oder Auffangstationen gewähren Einblicke in ihre Räume und ermöglichen mir mit nur einem Klick und einer kurzen Registrierung meine Sammlung an witzigen Tiervideos zu erweitern.

Technik ersetzt den tierlieben Menschen nicht

Petcube ist eine gute Ergänzung. Aber das Gassi gehen ersetzt der digitale „Hundesitter“ nicht. Und das ist auch gut so, schließlich handelt es sich bei meinem treuen Begleiter um ein echtes Lebewesen und keine Figur in einem interaktiven Videospiel. Und so freue ich mich auf das echte Knuddeln und Streicheln von „Cookie“ und dabei bleibt der Petcube aus.

Fotos: Petcube

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Petcube – Smarthome (4) auf vier Pfoten
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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