Sommer, Sonne, Zecken: Was tun beim Zeckenstich?

Sommer, Sonne, Zecken: Was tun beim Zeckenstich?
6. Jul 2016

von Marlene Köhler

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Kaum traut sich die Sonne raus, da klebt schon ein schwarzer Punkt auf der Haut. Es kann sein, dass ich besonders anziehend oder einfach leichtsinnig bin, aber Zecken lieben mich. So auch vor ein paar Tagen erst wieder: einmal im Park grillt, unter den schattigen Bäumen entspannt, auf der Schaukel hin und her gewippt und abends fällt mir ein schwarzer Punkt am Unterbein auf. Was man gegen Zecken tun kann, haben wir im Blogartikel zusammengestellt.

Was schützt mich vor den nervigen und gefährlichen Tierchen?

Einen Schutz vor Zecken bieten lange Kleidung (lange Hosen, lange Ärmel am Shirt und feste Schuhe). Ein weiterer Trick ist, die Hosenbeine in Socken zu stecken, um den Zecken keine Angriffsfläche zu bieten. Auch Zeckenschutzmittel, sogenannte Repellentien, können die Haut in einem begrenzten Zeitraum vor Zecken schützen. Anschließend sollte die Kleidung bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

Trotz der kleinen Tricks gilt: den Körper immer genau absuchen!

Zecken haben zwar keine Lieblingsmenschen, aber Lieblingsstellen an Menschen: Das sind überwiegend geschützte Stellen wie Hals, Achseln, Kniekehlen, Ellenbeuge, Bauchnabel, Genitalbereich oder am Haaransatz. Um den perfekten Platz zu finden, nehmen Zecken einen langen und bis zu einer Stunde andauernden Weg auf unserem Körper auf sich. Somit ist die regelmäßige Kontrolle der Haut sehr wichtig.

Wie entfernt man die Zecke richtig?

Zecken beherbergen die unterschiedlichsten Erreger und übertragen diese durch Stiche an Menschen. Das kann zu schweren Krankheiten (Borreliose, Babesiose und fünfzig weitere) führen. Daher ist es wichtig, die Tiere so schnell wie möglich aus der Haut zu ziehen.

Um eine Entzündung zu vermeiden, sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einem speziellen Instrument zur Zeckenentfernung (zum Beispiel eine Zeckenkarte) vollständig entfernt werden. Dabei wird das Tier nahe der Hautoberfläche gegriffen und langsam und gerade aus der Haut gezogen.

Wichtig dabei: Die Zecken immer an ihren Mundwerkzeugen greifen und nicht am vollgesogenen Körper. Die Stichstelle sollte nicht mit Öl, Alkohol oder Klebstoff betäubt werden, da das dazu führen kann, dass die Zecke noch mehr Speichel (inkl. Krankheitserregern) produziert. Im Anschluss sollte die Wunde desinfiziert und weiterer beobachtet werden. Sollten ungewöhnliche Färbungen, grippeähnliche oder andere Symptome einer Infektion auftretet, suchen Sie schnellstmöglich den Hausarzt auf.

Achtung: Glück im Unglück!

Der Stich einer Zecke kann Krankheitserreger übertragen, die zu Borreliose oder sogar Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer zum Teil lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung, führen. Immer häufiger kommt es dabei zu Dauerschädigungen, die den Verlust der Arbeitskraft bedeuten. In diesem Fall ist die finanzielle Belastung groß.

Unsere UnfallPolicen bieten Versicherungsschutz für die Folgen von Infektionen, die auf einen Zeckenstich zurückzuführen sind.

Die wichtigsten Informationen rund um Zecken hat das Robert-Koch-Institut zusammengefasst.

Möchten Sie sich vür die Folgen eines Zeckenstiches absichern? Informationen rund um die R+V-UnfallPolice gibt es auf unserer Webseite.

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Sommer, Sonne, Zecken: Was tun beim Zeckenstich?
Marlene Köhler

Trainee im Bereich Unfall Betrieb, bloggt über Themen aus diesem Fachbereich und das Engagement bei WiesPaten.

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