Tiere auf dem Dachboden – was ist zu tun?

Tiere auf dem Dachboden – was ist zu tun?
10. Jan 2017

von Suitbert Monz

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Trippeln und Lärm auf dem Dachboden – oftmals handelt es sich dabei nicht um Einbildung, sondern um Geräusche, die von unbemerkten Mitbewohnern verursacht werden. Zu den häufigsten Tierarten, die unter dem Hausdach eine Bleibe suchen, gehören unter anderem Eichhörnchen, Fledermäuse oder Siebenschläfer.

Je nach Art lassen sich verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Tiere auf dem Dachboden schonend und artgerecht wieder loszuwerden.

Lärm bei Eichhörnchen

Für Eichhörnchen ist es ein Leichtes, über die Außenfassade in den Dachboden zu gelangen. Sie sind vergleichsweise harmlos, da sie weder große Schäden anrichten noch üble Gerüche verursachen.

Wer die Tiere auf dem Dachboden vertreiben will, um zu verhindern, dass sie eventuell doch kleine Nageschäden an der Isolierung anrichten, sollte für Lärm sorgen. Regelmäßiges Klopfen gegen den Boden oder ein laufendes Radio kann die Tiere vertreiben. Wenn das nicht hilft, kann man einen Kammerjäger hinzuziehen, der die Tiere einfängt und sie wieder in der Natur aussetzt.

Fledermäuse – harmlose Insektenfänger

Fledermäuse sind nachtaktiv und können daher störend wirken, allerdings geht auch von ihnen keine Gefahr aus. Erkennbar ist ihre Anwesenheit jedoch durch ihren geruchlosen Kot.

Die Tiere sind hervorragende Insektenjäger und ihr Kot ein hochwertiger Pflanzendünger. Dadurch, dass sich ihr Bestand verringert, rufen Naturschützer zur Toleranz für die geflügelten Mitbewohner auf. Wer Fledermäuse dennoch loswerden möchte, sollte zu schonenden Mitteln greifen und sich an den Tierschutz wenden. Dieser kann dabei helfen, die Tiere professionell umzusiedeln. Zudem kann man den Fledermäusen auch einen alternativen Unterschlupf anbieten, indem man ihnen beispielsweise einen Fledermaus-Kasten bastelt.

Düfte gegen Siebenschläfer

Siebenschläfer sind nicht ganz so harmlos wie andere Tiere, die sich auf dem Dachboden einfinden können. Sie nagen an Isolierungen und Kabeln, weswegen es sinnvoll ist , sie auf jeden Fall zu vertreiben. Allerdings muss dies geschehen, ohne den Tieren zu schaden, denn sie stehen unter Naturschutz.

Die Nager sind sehr geruchsempfindlich und können daher mit entsprechend penetranten Düften wie denen von Mottenkugeln, Putzmitteln oder Ölen vertrieben werden. Wichtig dabei ist, die Düfte regelmäßig auszulegen und dies jährlich zu wiederholen. Lärm und Ultraschall haben sich als nicht wirksam erwiesen. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kann auf Lebendfallen oder professionelle Fänger zurückgegriffen werden.

Egal welche Arten von Tieren unter dem eigenen Dach lebten – in jedem Fall sollte man nach Vertreibung der Tiere den Dachboden vollständig abdichten, damit sie im nächsten Jahr nicht zurückkehren.

Marder gehören ebenfalls zu den häufigen Dachbodenbewohnern. Wenn Sie sich hierzu umfassender informieren möchten, dann besuchen Sie unsere Ratgeber-Seite.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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