Was macht eine Bereichsleiterin im Vertrieb bei R+V?

Was macht eine Bereichsleiterin im Vertrieb bei R+V?
14. Jul 2016

von Dr. Eva-Maria Zindler

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Welche Menschen arbeiten im Vertrieb bei R+V? Und was machen diese genau? Anknüpfend an unsere Beiträge zu spannenden IT-Berufen oder einer Karriere als Aktuar stellen wir jetzt auch Tätigkeiten im Vertrieb von R+V vor. Auf die Einblicke dazu, was ein Trainer bei R+V macht, folgt heute ein Interview mit Dr. Karin Becker, Leiterin des Bereichs Vertriebs- und Personalorganisation.

Frau Dr. Becker, was macht eigentlich eine Bereichsleiterin im Vertrieb bei R+V?

 „Der Vertrieb ist das Herzstück eines Versicherungsunternehmens – da ist man sich, glaube ich, in der ganzen Branche einig. Der Bereich Vertriebs- und Personalorganisation, den ich verantworte, hat dabei zwei Schlüsselfunktionen:

Um bei dem gewählten Bild zu bleiben: wir sind die Herz-Lungen-Maschine des Vertriebs – er läuft nur, wenn dieser Bereich einen guten Job macht.

Als Bereichsleiterin steuere ich diese Funktionen, entwickle das Bezahlungssystem weiter. Und das in einer Zeit, in der wir immer stärker von außen reguliert werden: LVRG, Versicherungsvermittlerrichtlinie, Solvency… Die Berücksichtigung dieser externen Einflüsse gehört zu den Kernaufgaben, die es hier zu lösen gilt.

Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Qualität der Aus- und Weiterbildung, gerade vor dem Ziel des Verbraucherschutzes. Nur mit qualifizierten Mitarbeitern können wir weiterhin erfolgreich sein.“ 

Was schätzen Sie an R+V?

„R+V ist vielleicht das einzige Unternehmen, das in der Versicherungsbranche tatsächlich noch organisch wächst. Überzeugt hat mich auch, dass R+V dezentral aufgestellt ist. Es geht nicht um Zentralisierung um jeden Preis, sondern vielmehr um so viel Zentralisierung wie nötig. Mit der Dezentralität einher geht das Verankert sein in der Region und damit auch das Leben der genossenschaftlichen Werte.“

Was waren bisherige Highlights während Ihrer Tätigkeit bei R+V?

„Das größte Highlight bislang war, dass wir ohne große Friktion unser Vertriebsverwaltungssystem umgestellt haben auf ein neues System – normalerweise ist das ein Riesenstressfaktor. Das war eines der größten Projekte, das R+V hatte, und es läuft… Wir haben das sehr gut hinbekommen.

Doch jedes Jahr bei R+V hat seine Herausforderungen – und jedes Mal gilt es von neuem zu überlegen, wie man diesen begegnet.“

Welche Herausforderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Vertrieb und Ihren Bereich zukommen?

„Ich glaube, die größte Herausforderung wird sein, die Beratungsqualität noch zu verbessern. Letztendlich muss man dem Kunden vermitteln können, wofür er bezahlt. Heutzutage kann man ja auch alles online kaufen – und wenn ein Vertrieb noch bestehen soll, dann muss zum einen eine hochqualifizierte Beratung gewährleistet und zum anderen das Berufsbild des Versicherungsvermittlers aufgewertet werden.

Eine besondere Herausforderung wird sein, genügend leistungsbereite Mitarbeiter zu finden und diese weiter zu qualifizieren. Das wird schwierig, da wir in unserer Branche um solche Mitarbeiter kämpfen müssen. Deshalb haben wir immer großes Interesse an gut ausgebildeten kundenorientierten Bewerbern für den Vertrieb!“

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Haben Sie Interesse an einer Karriere im Außendienst bei R+V? Dann informieren Sie sich auf unserer Karrierehomepage zu offenen Stellen.

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Was macht eine Bereichsleiterin im Vertrieb bei R+V?
Dr. Eva-Maria Zindler

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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Kommentare

Hans Steup / http://www.versicherungskarrieren.de

11:59 17.07.2016

Hallo Frau Dr. Lang,

Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass unsere größte Herausforderung sein wird, passende Kandidaten zu finden und diese zu guten Mitarbeitern auszubilden.

Dabei gibt es zwei Knackpunkte:

1. Miese Stellenausschreibungen, die in unserer Branche weit verbreitet sind.

Anstatt das übliche Blabla zu schreiben, müssen wir möglichen Bewerbern ein Gefühl dafür geben, wie es ist, bei uns zu arbeiten. Wir müssen die Aufgabe und das Team besser beschreiben, die den Kandidaten erwarten.

2. Passive suchende Kandidaten – die es nicht gibt, die wir aber so nennen. Kann man passiv suchen? Nein. Diese Leute suchen nicht. Deshalb müssen wir sie erreichen – am besten da, wo sie sich ständig aufhalten, zB auf Facebook.

Ich betreibe mit den VersicherungsKarrieren einen Spezial-Stellenmarkt für Jobs rund um Versicherungen und konzentriere mich dabei genau auf diese beiden Herausforderungen.

Ich schreibe Stellenausschreibungen Story-basiert und schicke diese direkt auf das Handy passender Kandidaten.

Kann ich Ihnen helfen, Ihre Reichweite zu steigern?

Beste Grüße,
Hans Steup

    Was macht eine Bereichsleiterin im Vertrieb bei R+V? Dr. Eva-Maria Lang

    15:06 22.07.2016

    Hallo Herr Steup,
    vielen Dank für die Anregungen. Ihr Angebot schaue ich mir gerne mal online an und melde mich, falls es für uns in Frage kommt.
    Beste Grüße,
    Dr. Eva-Maria Lang

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