#zusammentun: Neue Geräte für den Blücherspielplatz

#zusammentun: Neue Geräte für den Blücherspielplatz
11. Mrz 2016

von Suitbert Monz

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Ein Wackelschiff, Kaufmannsladen oder ein Kletter- und Balancierturm: Wie ein Spielplatz aussehen kann, wie Kinder sich ihn wünschen würden, zeigt das Projekt Blücherspielplatz aus Köln. Die Organisatoren des Projekts haben viele Kinder und ehrenamtliche Helfer aus dem Viertel zusammengetrommelt, um gemeinsam einen naturnahmen Erlebnisspielplatz zu realisieren, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung zusammen spielen und toben können.

Kinder auf dem SpielplatzBei unserer Aktion #zusammentun hat sich das Projekt beteiligt und landete im Voting auf dem zweiten Platz. Esther Himmen, Projektleiterin vom Verein Lebenswert – Stadtkirche e. V., erzählt uns im Interview vom Projekt und ihren Plänen mit dem Gewinn.

Warum haben Sie an der Aktion #zusammentun teilgenommen?

Himmen: Gleich zu Beginn der Aktion haben wir von jemandem aus der Nachbarschaft von dieser tollen Chance erfahren. Die Tatsache, dass die ersten 5 Plätze (und nicht nur drei) gewinnen können und zusätzlich 5 weitere Projekte aufgrund ihrer Einzigartigkeit von der Jury ausgewählt werden, hatte uns Mut gemacht, in den Wettbewerb mit einzusteigen. Unser Ziel war es ganz klar, mit dem Gewinn unsere nächste Bauphase finanziell zu unterstützen.

Was waren die Probleme?

Große Fläche auf dem BlücherspielplatzHimmen: Uns war klar, dass wir die Selbstbauaktion in den ersten drei Monaten diesen Jahres vorbereiten müssten, indem z. B. Materialien besorgt und Vorarbeiten bei einem Schreiner beauftragt werden. Doch bis Ende des Jahres fehlte dazu noch das Geld, so dass die zusammentun-Aktion für uns sehr verlockend war, diese Finanzierungslücke durch einen möglichen Gewinn zu schließen.

Wir haben dabei verschiedene Dinge vor. Da es zum Beispiel bisher auf dem Spielplatz für Rollikids nicht möglich war, mit anderen Kindern gemeinsam sitzend im Sand zu buddeln, bietet der Tischsandkasten eine ganz neue Spielmöglichkeit dafür.

Auch das Liegebrett, was wir ebenfalls durch die Hilfe bauen lassen können, wird eine tolle Sache sein. Wie auf einer kleiner Rampe liegend werden Kinder dort im Sand spielen können. Die Bankauflage aus Holz wird gerade in dem Kleinkind-Spielbereich ganz praktisch, aber auch optisch eine echte Bereicherung sein. Und eine bislang ‚tote‘ Ecke des Spielplatzes wird durch einen Sitzkreis aus Holz, den die Kinder z. B. zum Theaterspielen nutzen können, zum Leben erweckt.

Wie ist der aktuelle Stand und wie sieht die Zukunft aus?

SandkastenHimmen: Durch den Gewinn können wir einen Großteil unserer Selbstbauaktion vorbereiten, was wirklich großartig ist. Wir wünschen uns dadurch, dass die Nachbarschaft noch mehr zusammen rückt, sich mit dem Spielplatz identifiziert, besser kennenlernt und miteinander ins Gespräch kommt. Wir wollen uns dabei gemeinsam für unsere Kinder – ob mit oder ohne Behinderung – stark machen, um ihnen das gemeinsame Spielen und Toben auf einem naturnahen Erlebnisspielplatz zu ermöglichen.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg für das tolle Projekt!

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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