#zusammentun: Kinder brauchen eine neue Küche

#zusammentun: Kinder brauchen eine neue Küche
26. Feb 2016

von Suitbert Monz

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Viele ehrenamtliche Helfer kümmern sich in der St. Trinitatisgemeinde jede Woche darum, 80 Kindern und ihren Familien einen offenen Raum als Begegnungsstätte zu geben. Gemeinsam wird hier gesungen, gelacht und auch gekocht. Da dringend Anschaffungen nötig waren, hat das Team bei unserer Aktion #zusammentun mitgemacht. Wir haben mit Ria Schreyer über die Aufgaben der Gemeinde gesprochen und was besonders benötigt wird.

Warum hat Ihre Gemeinde an der Aktion #zusammentun teilgenommen?

Schreyer: Die Aktion hat uns sehr angesprochen, weil sie unseren Ansatzpunkten der Arbeit entspricht: gemeinsam Dinge anpacken, im Team Veränderungen bewegen, jeder bringt sich mit seinen Gaben/Talenten ein, Vielfallt der Menschen leben: All das ist bei uns sehr wichtig.

Unsere Küchensanierung hätten wir personell und finanziell alleine nicht stemmen können, so war die #Zusammentun Aktion eine schöne Möglichkeit, evtl. Unterstützung für unser Projekt zu bekommen.

Wie sieht das Angebot aus und wobei braucht die Gemeinde Unterstützung?

Schreyer: Unsere Kirchgemeinde befindet sich in einem wirtschaftlich und strukturell schwachem Gebiet im östlichsten Landkreis Deutschlands. Hier in unserem Gemeindehaus finden sich jede Woche Menschen jeden Alters zusammen. Wir bieten einen Mutter-Kind-Kreis, Musikunterricht, Jugendkreis, Pfadfinder Christenlehre, Konfirmandenstunden, Seniorencafe, Chor, Frauenfrühstück,…

Als dringlichstes Problem stand nun die Sanierung der alten Teeküche an, da sie den Ansprüchen der vielen Nutzer nicht mehr gerecht wurde. Wir haben zwar viele ehrenamtliche Helfer, konnten das aber nicht allein stemmen, da alle Angebote kostenfrei und die finanziellen Mittel der Kirchgemeinde begrenzt sind.

Wie ist der aktuelle Stand?

Schreyer: Mithilfe des R+V-Jurypreises konnten wir den Fußboden erneuern, die Wände neu verputzen und streichen lassen. Außerdem werden wie neue Küchengeräte wie einen größeren Herd, Kühlschrank, Backofen und Spüle anschaffen. Ende Februar/Anfang März wird die Küchensanierung fertig sein.

Wie sind die Hoffnungen/Erwartungen für die Zukunft?

Schreyer: Wir sind sehr, sehr dankbar für die Unterstützung durch die R+V, so können wir auch in Zukunft unsere Angebote ohne Abstriche durchführen und z. B. für viele, teilweise auch sozial benachteiligte Kinder eine gute Freizeitgestaltung und Anlaufstelle bei Problemen bieten.

Konkret können z. B. die Pfadfinder im Winter Tee trinken und Kekse backen, die Senioren können sich bei einem gemütlichen Kaffeetrinken treffen, die Jugend kann weiterhin Pizza backen und kochen, die Kirchgemeinde kann Sommerfeste anbieten usw. Schon jetzt ist die Vorfreude der vielen „Küchennutzer“ spürbar, wenn immer mal im Gemeindehaus auf der Baustelle vorbeigeschaut wird.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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