25-Stunden-Lauf – 30 R+V-Kollegen laufen 666 Kilometer

25-Stunden-Lauf – 30 R+V-Kollegen laufen 666 Kilometer
29. Sep 2014

von Sina Eichmann

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Am 13. September startete der zehnte 25-Stunden-Lauf im Wiesbadener Kurpark. Es gab neue Rekorde bei Teilnehmerzahl und Spendensumme. Mit dabei waren auch wieder zwei R+V-Teams. Werner Jablonski, Teammitglied der R+V running stars, gibt uns im folgenden Beitrag einen Einblick in die spannenden 25 Stunden und den außergewöhnlichen Zusammenhalt innerhalb der Teams.

Am Samstag um 10.00 Uhr fiel der Startschuss zu einer schon traditionellen Laufveranstaltung in Wiesbaden, dem 25-Stunden-Lauf der Wiesbadener Sportförderung.

Worum geht es bei dieser Veranstaltung?

Die sportliche Herausforderung liegt darin, im Team innerhalb von 25 Stunden möglichst viele 930-Meter-Runden durch den Park zurückzulegen, also „rund um die Uhr“ zu laufen. Veranstalter ist die Wiesbadener Sportförderung e.V., die Sportvereine, aber auch Leistungssportler und talentierten Nachwuchs aus der Region finanziell unterstützt.

Mit dem sportlichen Wettbewerb ist somit auch ein guter Zweck verbunden: Neben der Startgebühr zahlen die Sponsoren der Teams pro gelaufene Runde eine Spende für die Sportförderung. Insgesamt waren in diesem Jahr 88 Teams mit fast 2.000 Läufern dabei. So viele wie noch nie.

30 R+V-Kollegen starteten in zwei Teams

25_stdR+V war auch dieses Jahr wieder mit ihren „running stars“ und „running friends“ am Start und damit bereits zum neunten Mal bei der Benefiz-Veranstaltung vertreten. Der ehrwürdige Kurpark wurde für das Wochenende zum Sportplatz umfunktioniert. Die R+V-Teams waren für „die längste Nacht des Jahres“ mit einem großen beheizten Zelt und reichlich Proviant ausgestattet.

Häuslich eingerichtet hatten sich die Mitarbeiter zusätzlich in kleinen Zelten – alles zusammen bildet eine einzigartige Atmosphäre, die Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen in ihren Bann zieht.

10:00 Uhr: Massenstart

Der Startschuss fällt am Samstag um 10.00 Uhr für alle Teams, sodass es dicht gedrängt in die erste Runde geht. Die beiden R+V-Teams verfolgen verschiedene Strategien, um die nächsten 25 Stunden durchzustehen. Bei den „running stars“ läuft ein Läufer eine Stunde durch, dann ist der Nächste dran. Bei den „running friends“ laufen drei Läufer innerhalb einer Stunde und wechseln sich nach jeder Runde ab, dann kommt das nächste Trio an die Reihe. In den ersten Stunden werden natürlich noch gute Rundenzeiten erzielt, alles läuft nach „Einsatzplan“. Viele R+V-Kollegen besuchen uns am Zelt und feuern unsere Läufer begeistert an, einige bleiben sogar fast die ganze Nacht über.

18.00 Uhr: Erste Ermüdungserscheinungen – und ein Gegenmittel

Inzwischen haben schon alle Läufer ihre „Einsätze“ und einige Runden im Sprinter-Tempo in den Beinen. Da kommt der „Besuch“ einer angehenden Physiotherapeutin im R+V-Zelt genau richtig. Mit teilweise schmerzverzerrtem Gesicht bedanken sich die Läufer für den tollen Einsatz der Therapeutin.

19.30 Uhr: Einladung zum Abendessen

Unsere Zeltnachbarn laden uns überraschend zu Hamburgern und Bratwürsten vom Grill ein. Spontan wird der persönliche Ernährungsplan geändert, Kontakte werden geknüpft, Lauferlebnisse ausgetauscht – die Zeit bis zum nächsten Laufeinsatz vergeht viel zu schnell. Vor allem in diesen Abendstunden bildet der Kurpark eine zauberhafte Lauf-Kulisse.

Sonntag, 02.00 Uhr: Nachteinsätze

Zwei bis drei Stunden können die Läufer liegen, ruhen und auch etwas schlafen. Dann heißt es „aufstehen und warmlaufen“ damit die Beine wieder in Gang kommen und für eine Stunde die Laufrunden so schnell wie möglich absolvieren. Jeder der Akteure muss sich nun überwinden und sich von der besonderen Stimmung beziehungsweise den Anfeuerungen der Teams anstecken lassen – und er wird mehr leisten können, als er selbst für möglich gehalten hat.

Sonntag, 06.00 Uhr: Nur noch fünf Stunden

Die Schlussphase beginnt: Ist unsere Position gefährdet oder haben wir einen Vorsprung vor den Verfolgern? Alle Teams organisieren die Einsätze für die letzten Stunden. Wer kann jetzt noch schnelle Runden „abliefern“? Dann heißt es nur noch: „Durchhalten“, die Müdigkeit verdrängen – Runde für Runde, angefeuert von den Team-Mitgliedern.

Sonntag, 11.00 Uhr: Geschafft – beide R+V-Teams erfolgreich

Die Uhr ist angehalten – nichts geht mehr. Die „R+V running friends“ absolvierten 346 Runden, die „R+V running stars“ schafften sogar 370 Runden. Die „R+V running stars“ erreichten Platz 7 von 20 Teams in der Sport-Wertung und die „R+V running friends“ können auf ihren 15. Platz von 61 Teams in der Freizeit-Wertung stolz sein.

Erschöpft, aber glücklich gratulieren sich alle Läufer zu der großartigen Leistung. Jeder, der diesen Lauf durchgestanden hat, kann sich als Sieger betrachten. Beide Teams blieben verletzungsfrei und sogar das Wetter hat gehalten. „Viele Läufer haben sich erst über diese Veranstaltung kennen gelernt. Dennoch haben wir uns von Anfang an gegenseitig unterstützt, gemeinsam gelitten und uns zu sehr guten Rundenzeiten gepusht“, berichtet Manuela Hackel von den „friends“. „Obwohl wir mit zwei R+V-Mannschaften angetreten sind, haben wir uns auf der Strecke und im R+V-Zelt als ein Team verstanden und die errungenen Platzierungen gemeinsam gefeiert“, stellt Heiko Braun von den „stars“ fest.

Auch über ihren persönlichen Beitrag zu der diesjährigen Rekordspendensumme freuen sich die R+V-Teams.

[Gastbeitrag von Werner Jablonski, Teammitglied der R+V running stars]

 

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Sina Eichmann

Mitarbeiterin im Personalmarketing der R+V. Bloggt aus dem Personalbereich über Themen rund um Karriere und die R+V als Arbeitgeber.

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