5 Tipps zum Gebrauchtbootskauf

5 Tipps zum Gebrauchtbootskauf
16. Jul 2014

von Suitbert Monz

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Ein eigenes Boot bietet viele Freiheiten: Man muss nicht weit reisen, um ein Gefühl von Urlaubsflair zu bekommen – aber man hat jederzeit die Möglichkeit. Zuvor gilt es jedoch, beim Kauf auf das Entscheidende zu achten.

Bevor es an Bootsbesichtigungen und konkrete Kaufüberlegungen geht, sollten sich Interessierte fragen, welches Boot es genau sein soll, denn die Entscheidung ist nicht nur vom persönlichen Geschmack abhängig. Die Art der Gewässer, in denen gefahren werden soll sowie die Zeit, die man auf dem Boot verbringen will, sind nur zwei Faktoren, die die Wahl beeinflussen.

1.      Der Preis

Das eigene Boot gehört zu den Dingen, bei denen man nicht zuerst nach dem niedrigsten Preis gehen sollte. Vielmehr ist hier die Qualität entscheidend, um lange und sicher Freude am Boot zu haben.

Darüber hinaus sollte man zuvor einen Maximalpreis festsetzen und beachten, dass neben den Erwerbskosten auch noch andere Kosten wie Liegeplatz, Wartung und die Versicherung des Bootes anfallen.

2.      Die Probefahrt

Je nachdem, wie erfahren man mit Booten bereits ist, kann es vorteilhaft sein, zur Besichtigung bzw. Probefahrt einen Berater mitzunehmen. Die Fahrt selbst sollte so umfangreich ausfallen, dass das Boot in verschiedenen Situationen getestet werden kann. Hierzu gehören verschiedene Geschwindigkeiten sowie Kurvenradien.

3.      Das CE-Zertifikat

Jedes Boot zwischen 2,50 und 24 Metern muss den EU-Richtlinien entsprechen. Dies gewährleistet eine Konformitätserklärung, die im „Handbuch für Schiffsführer“ aufbewahrt wird. Darüber hinaus muss das CE-Kennzeichen gut sichtbar am Boot angebracht sein.

4.      Der Kaufvertrag

Der Kaufvertrag sollte möglichst ausführlich sein und alle Zubehörteile genau auflisten und beschreiben. Nur so hat man bei etwaigen Mängeln im Nachhinein eine Sicherheit. Auch die Übergabe und der Mehrwertsteuernachweis sollten neben den üblichen Punkten festgehalten werden. Hierzu gibt es vom Bundesverband Wassersportwirtschaft Vertragsvorlagen, die die Interessen des Käufers sowie des Verkäufers berücksichtigen.

5.      Merkmale eines nicht vertrauenswürdigen Händlers

Neben den Überlegungen zum Bootskauf selbst sollte man sich auch damit auseinandersetzen, von wem man das Boot kauft. Besonders dann, wenn man noch wenige Erfahrungen mit Booten hat, kann es passieren, dass man gestohlene Modelle erhält. Daher sind beim Händler einige Punkte besonders zu beachten.

Dazu gehört seine Erreichbarkeit. Gibt er nur eine Handynummer an, ist das bereits ein Grund, hellhörig zu werden. Auch dann, wenn das Boot nicht bei ihm liegt und er es bringen muss oder er mehrere weitere Modelle zum Kauf anbietet, kann das Hinweis darauf sein, dass es sich um keinen vertrauenswürdigen Händler handelt.

Wenn Sie sich umfassender über die Bootshaftpflicht der R+V informieren möchten, besuchen Sie unsere Homepage.

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5 Tipps zum Gebrauchtbootskauf
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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