Abitur und dann? – Eine typische Woche als AIS-Student

Abitur und dann? – Eine typische Woche als AIS-Student
28. Apr 2014

von Sina Eichmann

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Seit September 2013 studiert Laura Achenbach im Rahmen des Ausbildungsintegrierten Studiums  „Insurance and Finance“ an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Doch was genau bedeutet eigentlich „Ausbildungsintegriertes Studium“? Und wie sieht eine typische Woche als AIS-Student aus? Wir haben mal genauer nachgefragt und interessante Einblicke in den AIS-Alltag erhalten.

„Das Ausbildungsintegrierte Studium dauert drei Jahre. In dieser Zeit erwirbt man neben dem Abschluss Bachelor of Science in Insurance and Finance an der Hochschule RheinMain auch den IHK-Abschluss Kaufmann/ Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Dies bedeutet, dass man neben dem Studium Schulungen des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft Rhein-Main e.V. (BWV) besucht.

In der vorlesungsfreien Zeit sammelt man in den Fachbereichen der R+V Praxiserfahrung und hat die Möglichkeit die Lerninhalte des Studiums praktisch anzuwenden. Meinen letzten Praxiseinsatz hatte ich von Februar bis Mitte März. Seitdem heißt es wieder lernen an der Hochschule.

Um sich den Ablauf während des Semesters genauer vorstellen zu können, hier mal ein Einblick in eine typische Woche als AIS-Student:

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Der Tag an der Hochschule beginnt mit Wirtschaftsenglisch, genauer gesagt dem Thema „Motivating the workforce“. Am Nachmittag dann Methodik-Präsentationen. Die Pausen zwischen den Vorlesungen verbringen wir oft in Cafés. Nach der Hochschule gehe ich zum Sport.

Dienstag

Beschreibende Statistik und Steuerrecht stehen auf dem Plan. Nicht immer fällt es leicht, sich den Tag über zu konzentrieren und allem folgen zu können. Da ist es schön, sich in einer Gruppe von 27 dualen Studenten zu befinden. Jeder hilft jedem. Da wir alle so verschieden sind, ergänzen wir uns gut und unterstützen einander, wo wir nur können. In diesem kurzen halben Jahr meiner bisherigen Studienzeit sind viele neue Freundschaften entstanden. Um 16:30 Uhr beginnt der BWV-Unterricht auf dem Hochschulcampus. Dieser geht bis 19:45 Uhr und erfordert Durchhaltevermögen und Motivation – doch wie immer ist auf die Gruppe Verlass. Abwechselnd werden Kuchen und Süßigkeiten mitgebracht, was automatisch gute Laune erzeugt und Energie gibt.

Mittwoch

Neben wirtschaftlichen Fächern erhalten wir dieses Semester auch Einblicke in diverse Versicherungssparten, wie die Kranken-, Lebens- und Kfz-Versicherung. Hier macht sich die bereits gesammelte Praxiserfahrung bemerkbar. Es fällt mir leicht, den versicherungsspezifischen Themen zu folgen, da ich in meiner Zeit im Unternehmen bereits das ein oder andere Mal damit in Berührung gekommen bin. Nach der Hochschule gehen wir oft  zusammen weg, diesmal ins Enchilada. Es ist ein schöner Ausgleich zur Hochschule und dem BWV-Unterricht, abends mit Freunden zusammenzusitzen.

Donnerstag

Heute stehen Kostenleistungsrechnung und Wirtschaftsrecht auf dem Programm. Was die Dozenten und Lehrkräfte angeht, haben wir es vor allem in Wirtschaftsrecht wirklich gut getroffen. Der Dozent schafft es tatsächlich uns zweieinhalb Stunden lang bei Laune zu halten und unser Interesse zu wecken. Und das bei Gesetzestexten! 😉 Abends haben wir erneut BWV-Unterricht, doch auch diesmal gibt es Muffins, vom Dozenten selbst mitgebracht.

Freitag

Passend zum Wochenende ist der Tag an der Hochschule kurz, lediglich eine Vorlesung: Wirtschaftsinformatik. Somit haben wir bereits um 10:30Uhr aus und können entweder gemeinsam an anstehenden Präsentationen arbeiten, für Klausuren lernen oder auch manchmal die Sonne in vollen Zügen genießen.

Mein persönliches Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man für das duale Studium ein gewisses Maß an Eigenständigkeit, Selbstmotivation und Belastbarkeit mitbringen muss. Es erfordert mehr Zeit als ein reguläres Studium, bringt aber auch den Vorteil von zwei Abschlüssen und jeder Menge Praxiserfahrung mit sich.
Vor allem der gute Gruppenzusammenhalt macht es einem leichter, sich an die Umstellung und die ein oder andere zeitliche Belastung zu gewöhnen. Sicherlich kann einem letztendlich niemand die Arbeit abnehmen, aber wer Spaß daran hat, Neues zu lernen und sich selbst zu fordern, ist hier genau richtig.“

[Gastbeitrag von Laura Achenbach, AIS-Studentin bei der R+V Versicherung]

Falls auch Sie Interesse an dem Ausbildungsintegrierten Studium bei R+V haben, informieren Sie sich auf der Karrierehomepage der R+V.

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Abitur und dann? – Eine typische Woche als AIS-Student
Sina Eichmann

Mitarbeiterin im Personalmarketing der R+V. Bloggt aus dem Personalbereich über Themen rund um Karriere und die R+V als Arbeitgeber.

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Kommentare

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