Änderungen im Bußgeldkatalog – Es wird teurer

Änderungen im Bußgeldkatalog – Es wird teurer
3. Apr 2013

von Verena Reuber

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Nur mal fünf Minuten das Parkticket überzogen oder versehentlich im Halteverbot geparkt und schon findet man bei der Rückkehr einen Strafzettel am Auto. Das war schon immer ärgerlich, wird jetzt allerdings noch ärgerlicher, denn zum 1. April wurde der Bußgeldkatalog angepasst.

Vor allem Parksünder müssen nun mehr bezahlen. Verwarngelder für Parkverstöße wie beispielsweise kein Parkschein im Auto oder Überschreiten der Parkzeit wurden seit 1990 mit 5 bis 25 Euro geahndet.

Nach Ansicht der Länder und Kommunen nahmen viele Autofahrer einen Strafzettel in Kauf, da er billiger als ein Parkticket sein konnte.

Um die Autofahrer zu disziplinieren wurden Parkverstöße jetzt jeweils 5 Euro teurer. Das Parken ohne Parkschein kostet nun 10 statt 5 Euro. Eine Überschreitung der Parkdauer um 30 bis 60 Minuten kostet 15 statt bisher 10 Euro. Ob dies einen abschreckenden Effekt hat, bleibt abzuwarten.

Nicht nur Autofahrer sind betroffen

Mit höheren Bußgeldern müssen nun auch Fahrradfahrer rechnen. Hier wurden die Verwarnungen um 5 bis 10 Euro teurer. Wer auf einem Radweg in die falsche Richtung unterwegs ist, zahlt jetzt mindestens 20 Euro statt früher 15 Euro.

Für LKW-Fahrer gibt es ebenfalls eine Veränderung. Die Geldbuße für ein mit Verkehrszeichen angeordnetes Lkw-Fahrverbot wurde von 20 Euro auf 75 Euro erhöht. Sie orientiert sich damit an derjenigen für Verstöße gegen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw.

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Verena Reuber

Social Media Managerin bei der R+V24; bloggt hauptsächlich über Autos, Fragestellungen aus der Versicherung und sämtliche Facetten der Mobilität.

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