Augen auf und check

Augen auf und check
15. Mrz 2018

von Suitbert Monz

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Unsere Augen gelten als wichtigstes Sinnesorgan, da wir rund 90 Prozent aller Eindrücke über sie aufnehmen. Allerdings ist das Auge auch hochsensibel und sehr komplex, so dass wir es gut schützen, versorgen und überprüfen lassen sollten. Rund 40 Millionen Deutsche tragen eine Brille oder Kontaktlinsen und die Tendenz ist weiter steigend.

„Nicht schon wieder denke ich“, als unsere Tochter mit schmerzverzerrtem Gesicht die Küche betritt. Seit gut einem Monat klagt sie immer wieder über starke Kopfschmerzen, die sich in Form von kleinen Nadelstichen im Stirn- und Schläfenbereich ausdrücken.

Als vorsorgliche Eltern rieten wir zu mehr Bewegung und ausreichender Trinkmenge. Besserung trat dadurch nicht ein, sodass jetzt endgültig ein Arztbesuch Klärung bringen muss. Ich warte im Wagen und als sie zurückkommt, entgegnet sie mir: „Zu einem weiteren Arzt müssen wir nicht mehr, ich glaube, wir haben die Ursache für meine Kopfschmerzen gerade herausgefunden.“

Unbemerkte Weitsichtigkeit

Verblüfft schaue ich meine Tochter an. Der Augenarzt habe ihr nach Messung der Sehschärfe mitgeteilt, dass sie an Weitsichtigkeit leide und eine Brille brauche. „Aber wie kann das denn jetzt plötzlich sein?“, frage ich, schließlich hat sie nie etwas in diese Richtung gesagt. „Wahrscheinlich habe ich die Sehschwäche schon länger, konnte sie bislang aber noch ausgleichen. Da ich jetzt grad extrem viel lese und vor dem Rechner sitze, ist das Ausgleichen zu anstrengend geworden und ich bekomme diese Kopfschmerzen“, erklärt sie.

Natürlich sind die Ursachen für regelmäßige Kopfschmerzen nicht immer eine unbemerkte Weitsichtigkeit. Doch dies kann nur durch eine regelmäßige Überprüfung der Augen mit dem dazugehörigen Augen-Check ausgeschlossen werden. Der Besuch beim Augenarzt sollte also wie andere ärztliche Vorsorgeuntersuchungen mit auf dem persönlichen Gesundheitsplan stehen.

Blick in den Körper

Eine ganzheitliche medizinische Betrachtung geht auch aus den Merkzetteln der Augenärzte und Optiker hervor, der routinemäßig an die Patienten ausgeteilt wird.  Neben der Überprüfung der Augen selbst, kann die Beschaffenheit derer nämlich auch weitere Hinweise zum übrigen Gesundheitszustand liefern.

So könnte beispielsweise eine Gelbverfärbung der Bindehaut auf eine Erkrankung der Leber hinweisen oder gelbliche Ringe rund um die Regenbogenhaut einen zu hohen Cholesterinspiegel anzeigen. Zudem können Fachleute durch verengte Blutgefäße der Netzhaut auch auf einen eventuellen Bluthochdruck aufmerksam werden und anhand kleinster punktförmiger Einblutungen Anzeichen für die Zuckerkrankheit erkennen. Die Augen geben also einen tiefen Einblick in den Körper.

Gute Nährstoffe für die Sehkraft

Hingewiesen wird außerdem auf die richtige Ernährung, die die Muskulatur des Auges stärkt und dem Auge eine Art Schutzschild verleiht, so dass es nicht so schnell ermüdet. Ich merke mir, dass außer Möhren, auch Spinat, Grünkohl, Wirsing und Paprika gut für unsere Sehkraft ist und bin erleichtert, denn all diese Gemüsesorten stehen schon jetzt hin und wieder auf unserem Speiseplan.

Pausen vom Rechner

Besonders fett markiert ist auf dem Augen-Check-Blatt, dass man unbedingt regelmäßige Pausen vom Rechner und anderen beleuchteten Bildschirmen wie Smartphones und Tablets machen sollte und sich im Optimalfall stattdessen an der frischen Luft bewegen sollte. Spontan biege ich in die nächste Parklücke. „Komm, das letzte Stück zum Optiker gehen wir zu Fuß. Das ist auch gut für unsere Augen“, sage ich und meine Tochter muss lachen.

Weitere Informationen zur Zusatzversicherung für Sehhilfen und ambulante Vorsorgeuntersuchungen der R+V gibt es auf unserer Website.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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