Ausbildung zum Green Belt bei R+V

Ausbildung zum Green Belt bei R+V
30. Jun 2014

von Sina Eichmann

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Für Mitarbeiter mit Interesse an der Projektarbeit und bereits gesammelter Berufserfahrung besteht bei der R+V die Möglichkeit, die Ausbildung zum Green- oder Black Belt zu absolvieren. Was die Ausbildung zum Green- oder Black Belt bedeutet und welche Erfahrungen Mitarbeiter der R+V während der Ausbildung sammeln konnten, erfahren Sie in den nächsten beiden Wochen.

Um das seit vielen Jahren stetige Wachstum der R+V erfolgreich bewältigen zu können, besteht die zentrale Herausforderung der Organisation in der Optimierung von Geschäftsprozessen. Für die Leitung sogenannter STEPUP-Projekte zur Optimierung bestehender Prozesse (STabile, Exzellente Prozesse Und Produkte) wurden bei R+V bisher über 100 Mitarbeiter als Green- oder Black Belt ausgebildet. Ein Belt ist ein Projektleiter, der Optimierungen in den Arbeitsabläufen durchführt. In der R+V laufen jederzeit knapp 50 Projekte gleichzeitig.

Unterschiede in der Ausbildung zum Green- und Black Belt

Die Ausbildung unterscheidet sich vor allem im Umfang. Beide, Green Belt und Black Belt, lernen die Methode und den Umgang mit Veränderungsprozessen in der Ausbildung kennen und werden zum Projektleiter ausgebildet. Die Grundlage der Ausbildung ist im Wesentlichen identisch.

Der Black Belt hat allerdings einen wesentlichen Baustein mehr, der sich vor allem mit den statistischen Möglichkeiten der Datenauswertung beschäftigt. Die theoretische Ausbildung zu einem Green Belt umfasst sechs Tage, zu einem Black Belt 16 Tage. Beide müssen im Anschluss in der Praxisphase noch zwei Projekte absolvieren, wobei die Black-Belt-Projekte eine höhere Komplexität aufweisen.

Der Green Belt ist weiterhin in seiner ursprünglichen Funktion tätig und arbeitet zirka zwanzig Prozent der Arbeitszeit in Optimierungsprojekten. Der Black Belt wechselt die Stelle und soll den Hauptteil seiner Tätigkeit mit Optimierungsprojekten und Prozessen beschäftigt sein. Er wechselt damit in die Projektlaufbahn.

Auswahl der Mitarbeiter

Die Zielgruppe für eine solche Ausbildung sind alle Mitarbeiter im Unternehmen. Beim Auswahlverfahren wird auf das passende Profil geachtet: Interessiert sich der Mitarbeiter für Projektarbeit? Hat er oder sie eine Veränderungsbereitschaft, kann strukturiert arbeiten und traut sich auch eine Moderatorenrolle zu? Hat derjenige schon etwas Berufserfahrung, die er mit einbringen kann? Zudem müssen angehende Black Belts ein Assessment Center absolvieren, sofern dieses noch nicht in kürzerer Vergangenheit durchlaufen wurde.

Besonders beim Black Belt ist auch ein Interesse an Datenerhebung und Auswertung wichtig, um in dieser Funktion Erfolg zu haben. Meist wird in einem Erstgespräch zwischen Führungskraft und potenziellen Auszubildenden zusammen entschieden, ob eine Ausbildung zum Belt der nächste richtige Schritt für den Interessenten ist.

Auswahl der zu bearbeitenden Projekte

Alle Projekte, ob inner- oder außerhalb der Ausbildung, müssen bestimmte Kriterien erfüllen. So muss immer ein zu optimierender Prozess zu Grunde liegen und die Lösung sollte noch nicht bekannt sein. Auch sollte ein gewisser „Schmerz“ – im Sinne von Veränderungsbedarf – vorhanden sein (z. B. zu viele Fehler, eine zu lange Dauer, Unzufriedenheit bei den Kunden).

Auch Björn Elter, Kundenbetreuer im Bereich Leben, entschied sich Anfang 2012 für die Ausbildung zum Green Belt und somit für die Möglichkeit, sich in der Projektarbeit weiterzuentwickeln. Nach bereits erfolgreich abgeschlossener Ausbildung wird er noch dieses Jahr ein neues Projekt als Projektleiter begleiten.

Herr Elter, inwiefern hat Sie die Ausbildung zum Green Belt für die Projektarbeit vorbereitet?

„Durch die Ausbildung zum Green Belt konnte ich tiefere Einblicke in einzelne Abläufe erhalten und viele nützliche und hilfreiche Werkzeuge und Methoden kennenlernen. Auch die Betreuung durch die R+V beziehungsweise Black Belts hat mir während der Ausbildungszeit sehr geholfen, da ich jederzeit einen Ansprechpartner zur Seite hatte. Ohne Ausbildung zum Green Belt hätte mein beruflicher Weg bis hin zum Projektleiter deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen.“

Was war für Sie die größte Herausforderung während der Ausbildung?

„Die größte Herausforderung bestand für mich in der Konfrontation mit neuen Themengebieten. Ein gutes Beispiel stellt das Programm Excel dar, womit ich vor der Ausbildung zum Green Belt kaum in Berührung gekommen bin. Ich musste mich in das Programm einarbeiten und erhielt im Zweifelsfall Unterstützung von meinem Betreuer.

Zudem sollte man sich des zusätzlichen Zeitaufwands bewusst sein und diesen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zwanzig Prozent der Arbeitszeit sind für die Green-Belt-Ausbildung vorgesehen und diese Stunden werden von der Projektarbeit auch voll eingenommen.“

Welches Fazit ziehen Sie?

„Die Ausbildung hat mir sehr viel Spaß bereitet und ich konnte viele neue Erkenntnisse zur Projektarbeit hinzugewinnen. Ich freue mich auf die kommende Zeit bei R+V mit neuen Projekten und Herausforderungen.“

Haben auch Sie Interesse an einer Karriere bei R+V? Dann informieren Sie sich auf der Karrierehomepage der R+V.

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Ausbildung zum Green Belt bei R+V
Sina Eichmann

Mitarbeiterin im Personalmarketing der R+V. Bloggt aus dem Personalbereich über Themen rund um Karriere und die R+V als Arbeitgeber.

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Kommentare

Ausbildung zum Black Belt bei R+V « R+V Blog / http://www.ruv-blog.de/ausbildung-zum-black-belt-bei-rv/

08:47 07.07.2014

[…] wir Ihnen bereits letzte Woche die Ausbildung zum Green- oder Black Belt näher vorgestellt haben und Björn Elter über seine Ausbildungszeit zum Green Belt berichtete, ist […]