Beratung Post Lockdown: Persönlich oder digital?

Beratung Post Lockdown: Persönlich oder digital?
30. Sep 2020

von Sabine Schwarz

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Während des Lockdowns kam der Videoberatung eine unschlagbare Bedeutung zu. Wie sieht es heute – einige Monate später aus? Im Gespräch mit Andrea Benson, R+V-Finanzberaterin in der Raiffeisenbank Main-Spessart. 

Vor einigen Wochen haben wir innerhalb unseres Blogs bereits mit Andrea Benson über ihre Erfahrungen mit der digitalen Kundenberatung gesprochen. Frau Benson ist seit 27 Jahren im Außendienst und mit viel Herzblut dabei. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber der Videoberatung, hat Frau Benson das Thema während des Lockdowns mit großer Begeisterung gelebt. Im Kollegenkreis galt sie als Good-Practice und hat ihre Vorgehensweise bei der Videoberatung gerne weitergegeben.

 

Frau Benson, welche Beratungsform überwiegt heute in Ihrem Außendienstalltag?

Aktuell überwiegt in meiner Region ganz klar die persönliche Beratung. Das Feedback zu der Videoberatung war aus Kundensicht immer positiv. Sie haben es als gute Alternative angesehen. Die persönliche Beratung ziehen einige meine Kunden im Moment allerdings wieder vor. Mag sein, dass das mit dem Wunsch nach Freiheit zusammenhängt, der seit den Lockerungen allgemein spürbar ist. Meines Erachtens werden künftig beide Optionen – je nach Kundeninteresse – gleichbedeutend sein, der Kunde entscheidet.

 

Welche Vorteile sehen Sie in der Videoberatung?

Für den Kunden hat sie viele Vorteile. Wenn zum Beispiel ein Baby im Haus ist oder der Termin mit dem Partner zusammen gemacht werden soll, lässt sich ein digitaler Termin viel besser organisieren. Für mich als Beraterin bedeutet sie in erster Linie eine enorme Zeitersparnis. Die Termine selbst sind kürzer und ich kann mich intensiver vor- und nachbereiten. Fahrtzeiten entfallen natürlich zusätzlich. Die Videoberatung bietet die Chance einer ortunabhängigen Beratung unter Beibehaltung einer hohen Qualität.

 

Wie muss ich mir die persönliche Beratung im Moment vorstellen?

Eigentlich wie überall. In der Bank tragen wir einen Mund- Nasenschutz bis wir am Beratungsplatz angekommen sind. Dort habe ich eine Plexiglasscheibe am Tisch, die mich von dem Kunden trennt. Zuhause beim Kunden findet aktuell keine Beratung statt. Jeder hat seinen festen Arbeitsplatz. Der Gesundheitsschutz und gegenseitige Achtsamkeit sind mir sehr wichtig. Ich bin 56 Jahre alt und möchte noch lange für meine Kunden da sein können.

Ein kurzer Film, für alle, die sich eine Vorstellung von der Videoberatung machen möchten:

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Beratung Post Lockdown: Persönlich oder digital?
Sabine Schwarz

Mitarbeiterin Personalmarketing & Sourcing im Recruiting Vertrieb; bloggt rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V

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