Blackout: Internet-Ausfall durchs Gewitter

Blackout: Internet-Ausfall durchs Gewitter
30. Aug 2017

von Suitbert Monz

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Mehr als 128 Minuten verbringen wir in Deutschland pro Tag im Internet. Kaum mehr vorstellbar, einen ganzen Tag lang ohne Netz-Verbindung auskommen zu müssen.

Letztes Wochenende hat mich der Blitz getroffen – also nicht mich persönlich, sondern nur das Gebäude, in dem ich wohne. Leider hat das scheinbar zu einer Überspannung in meinem Router geführt. Ich hätte mich vorher davor schützen sollen. Hinterher ist man immer schlauer.

Es ist Samstagabend und für einen Panik-Kauf eines neuen Routers schon zu spät. Die Konsequenz: Kein WLAN von Samstagabend bis Montag – ein Albtraum. Der fängt direkt bei der Abendgestaltung an: Normalerweise würde ich jetzt eine nette Serie oder einen Film auf meinem internetfähigen Fernseher schauen, aber Smart-TV fällt heute aus. Okay, dann gehe ich eben ins Kino.

Mobiles Netz keine große Hilfe

Moment, es gibt noch das Smartphone. Alles kein Problem, wir haben ja mobiles Netz. Nur, da ich ja als Social Media Manager ein Dauer-Smartphone-Nutzer bin, geht mein Highspeed-Datenvolumen nach kurzem intensivem Surfen in die Knie – Volumen aufgebraucht, und es folgt Schneckentempo. Ab diesem Zeitpunkt beginnt man spätestens zu hoffen, dass niemand eine Mail mit größerem Anhang schickt. Passiert natürlich prompt – leicht frustriert gehe ich ins analoge Bett.

Entspannter Sonntagmorgen sieht anders aus: Die Lektüre der neuesten Nachrichten auf dem Tablet wird zur Nervenzerreißprobe. W-LAN ich vermisse Dich. Aufgrund der reduzierten Geschwindigkeit und der an sich schon schlechten Netzabdeckung, ist der erste Artikel geladen, als ich meinen zweiten Kaffee fast leer getrunken habe.

Frische Luft statt LTE-Frust?

Ich muss erst mal vor die Tür. Brauche frische Luft, eine Runde wandern gehen. Kaum eine halbe Stunde unterwegs, ruft mich ein Freund an und fragt, warum ich denn noch nicht auf seine Frage auf Facebook geantwortet hätte. Wäre schließlich schon einige Stunden her. Mit ruhiger Stimme versuche ich ihm zu erklären, dass ich es nicht gesehen habe, da ich Zuhause keinen Internetzugang habe und im Rheingau kein Netz. Zudem versuche ich am Wochenende ohnehin, immer mal Auszeiten vom Smartphone zu nehmen.

Quasi 24 Stunden fast ohne WLAN ausgehalten. Einen Abend muss ich noch schaffen, also was tun? Okay, wie früher, Quiz mit Günther Jauch, das könnte lustig werden. Schnell die Antwort googeln – „Leider keine Verbindung möglich“. Ich mache den Fernseher wieder aus und schnappe mir ein Buch, gehe ins Bett. Blackout-Frust ist bei 100 Prozent.

Gut vorbereitet beim nächsten Blitzschlag

Mein Fazit zum Blackout: Am nächsten Morgen bin ich um 9 Uhr los und hab mir einen neuen Router und einen Überspannungsschutz gekauft. Gegen Schäden durch Unwetter habe ich mich zum Glück schon vorher abgesichert und so hat mir meine Versicherung den kaputten Router ersetzt. Das Datenvolumen bei meinem Mobilfunkanbieter habe ich auch erhöht und mein Gerät gegen Schäden abgesichert – sicher ist sicher. So ein Blackout kommt mir zukünftig nicht mehr ins Haus.

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Blackout: Internet-Ausfall durchs Gewitter
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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