Cabrioohren: Was tun gegen Ohrenschmerzen?

19. Aug 2010

von Christian Diel

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Meistens passiert es mir gerade im Herbst und im Frühling: Während ich in mein Cabrio einsteige, lacht die Sonne vom strahlend blauen Himmel. Blauer Himmel mit Schäfchenwolken? Das sind genau die Attribute, die den Sicherungskasten in meinem Hirn zum Brennen bringen. Die Folge: Bei so einem Bilderbuch-Wetter nehme ich überhaupt nicht wahr, dass mitunter eine steife Brise übers Land weht. Meine Vorfreude auf das Gefühl der Freiheit im offenen Auto ist einfach zu riesig: Jetzt nur noch schnell das Wagendach im Kofferraum verschwinden lassen, damit mir der Wind schön ordentlich und ungehindert um die Nase wehen kann.

Inzwischen faltet sich das Dach im Hinterteil des Wagens wie von selbst zusammen und ich erhasche dabei einen Blick auf die Außentemperaturanzeige. Aber, Moment mal – mein Vorhaben wankt bedrohlich: „13° C“ steht ernüchternd auf dem Display. Dreizehn Grad Celsius? So wenig?

Es soll ja Leute geben, die sich ein großes Loch ins Eis eines Gewässers hacken und darin baden – aber ich? Ab 16° C mache ich mir Gedanken – wäge ab, ob ich „oben ohne“ fahren soll oder nicht. Ab 17° C handele ich – ziehe geschwind Ringelmütze und Winterjacke über und los geht’s: weg mit dem Dach!

Soweit in der Theorie.

In der Praxis überschätze ich mich gerne selbst: Eine Mütze bei Dreizehn Grad Celsius? Ach was, es wird bestimmt gleich wärmer, wenn ich erst mal auf der Autobahn bin!

Und es kommt, wie es kommen muss: Am nächsten Tag pocht es in meinen Ohren!

Bei solchen plagenden „Cabrioohren“ hilft mir immer ein altes Hausmittel: heiße Kartoffeln! Hierfür werden Kartoffeln gekocht, zerdrückt, in ein Tuch gewickelt und möglichst lange ans Ohr gehalten, bis sie allmählich abkühlen (Vorsicht: die Kartoffeln können sehr heiß sein!).

Zugegeben, Cabrio fahren ist weitaus lässiger als sich am Tag danach zu Hause hinterm Herd sitzend  heiße Nutzpflanzen zweckentfremdet auf die Löffel zu drücken. Aber: Mir hat es bisher immer geholfen!

Was tun Sie gegen Ohrenschmerzen? Verraten Sie mir Ihren Tipp in den Kommentaren!

[Dies ist ein Gastbeitrag von Christine Landua, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der R+V BKK]

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Autor
Christian Diel

Teamleiter Kommunikation bei der R+V BKK und bloggt über Themen aus der Gesundheitswelt und der Kundenkommunikation.

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Kommentare

Otovowen / http://www.otovowen.de

11:55 08.07.2015

Hinter den Beschwerden könnte sich auch eine Mittelohrentzündung (Otitis media) verbergen. Treten Schmerzen oder Druckgefühl im Ohr auf, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die Zeit bis dahin lässt sich sinnvoll nutzen, indem Sie die Ohren warm einpacken. Als erste Hilfe hat sich zudem das Arzneimittel Otovowen bewährt.