Carsharing – R+V unterwegs in neuen Geschäftsfeldern

Carsharing  –  R+V unterwegs in neuen Geschäftsfeldern
28. Okt 2011

von Monika Hochscheid

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Haben Sie schon einmal mit Ihrem Auto in den engen Straßen der Innenstadt vergeblich nach einem freien Parkplatz Ausschau gehalten? Haben Sie sich kürzlich über die scheinbar stetig steigenden Spritpreise geärgert? Und haben Sie als Nutzer eines Autos gleichzeitig ein schlechtes Gewissen der Umwelt gegenüber?

Wenn Sie auch nur eine der drei Fragen mit „Ja!“ beantworten, dann könnte Carsharing das passende Konzept für Sie sein. Eine stetig wachsende Anzahl von Autofahrern erlebt ein Umdenken: sie verändern ihr Verhalten bezüglich ihrer eigenen Mobilität.

Das Auto nutzen statt besitzen

Das Auto als Statussymbol tritt verstärkt in den Hintergrund, während der Aspekt der Nachhaltigkeit einen immer zentraleren Platz einnimmt. Seit einiger Zeit boomt das Carsharing. Viele Unternehmen und Plattformen im Internet bieten unterschiedliche Varianten an, um auf das eigene Auto zu verzichten und stattdessen auf die der Mitmenschen oder Unternehmen zurückzugreifen.

Ein Beispiel ist das im November 2010 gestartete Angebot „Peer-to-Peer“-Carsharing („P2P“). Dieses Konzept beinhaltet die internetbasierte Vermittlung von Autos und Privatpersonen.

Gerade mal eine Stunde am Tag mit dem Auto unterwegs

Hintergrund der Geschäftsidee ist, dass die mittlerweile rund 40 Millionen privaten Autos in Deutschland 23 von 24 Stunden ungenutzt auf Parkplätzen oder in Garagen stehen. Das entspricht gerade einer Auslastung von fünf Prozent. Diese sind tatsächlich eher als „Stehfahrzeuge“ zu bezeichnen und verursachen enorme Fixkosten, wie Steuern, Wertverlust oder Versicherungen. Des Weiteren blockieren sie die ohnehin knappen Parkflächen – etwas was wir alle aus leidlicher Erfahrung kennen.

Gleichzeitig gibt es jedoch viele Menschen, für die sich ein eigenes Auto nicht lohnt, die aber gelegentlich auch auf ein Fahrzeug angewiesen sind, beispielsweise bei Freizeitfahrten am Wochenende, kleineren Möbeltransporten oder umfangreicheren Einkäufen.

Das Geschäftsmodell Carsharing stellt somit eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten dar.

Wie wird ein Carsharing-Auto versichert?

Die R+V hat sich zur Entwicklung einer speziell auf das Geschäftsmodell des Carsharing ausgerichteten Versicherungslösung entschieden, die den Bedürfnissen aller gerecht wird. Dabei handelt es sich um eine Zusatzversicherung, die die originäre Versicherung des Fahrzeugverleihers während des Verleihzeitraums ersetzt. Im Schadensfall bleibt somit auch der ursprüngliche Schadensfreiheitsrabatt des Fahrzeugverleihers unberührt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten unserer Pilot-Partner unter www.drivy.de, www.nachbarschaftsauto.de,  www.rent-n-roll.de und www.autonetzer.de.

Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Carsharing?

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Carsharing  –  R+V unterwegs in neuen Geschäftsfeldern
Monika Hochscheid

Abteilung Kraftfahrt-Betrieb, Gruppe Qualitäts-, Prozess-, Projektmanagement; bloggt über spezifische Fragestellungen zur Kfz-Versicherung

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