Drohnen – Privatvergnügen mit rechtlichen Grenzen

Drohnen – Privatvergnügen mit rechtlichen Grenzen
4. Mai 2017

von Suitbert Monz

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Drohnen sind ein beliebtes Hobby – mit ihnen kann man spektakuläre und ungewohnte Aufnahmen von Natur, Landschaften oder sich selbst machen. Auch für Wettrennen werden sie gern genutzt. Hobbypiloten haben demnach viel Spielraum, müssen aber auch einiges beachten.

Bei der Drohne kommt es darauf an, wie schwer sie ist und wofür sie eingesetzt wird.

Gewichtsklassen und Flugverbot

Für Hobbypiloten gilt: Drohnen dürfen grundsätzlich nur in Sichtweite fliegen, egal wie schwer sie sind.

Infografik Drohne

Quelle: BMVI

Zusätzlich gilt ab 1. Oktober 2017: Ab einem Gewicht von 0,25 Kilogramm herrscht eine Kennzeichnungspflicht, was bedeutet, dass die Drohne eine Plakette mit den Daten des Eigentümers tragen muss. Ab 2 Kilogramm müssen die Besitzer besondere Kenntnisse nachweisen und ab 5 Kilogramm benötigt man für das Fliegen sogar eine Erlaubnis der Luftfahrbehörde.

Flugverbot herrscht beispielsweise über öffentlichen Versammlungen, Krankenhäusern, Regierungsgebäuden sowie bei Einsätzen von Polizei und Feuerwehr. In der Nähe von Flughäfen darf in einem Umkreis von 1,5 Kilometern überhaupt nicht geflogen werden.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten mit Einschränkungen

Drohnen mit einer gewissen Reichweite und eingebauter Kamera sind schon ab 100 Euro zu haben. Für Bastler ist es auch eine Option, die Drohnen selbst zu bauen. Die nötigen Teile dafür gibt es entweder im Netz oder im Modellfachgeschäft.

Über die Hälfte aller privaten Drohneneinsätze sind Landschaftsaufnahmen, gefolgt von dem Beobachten von Tieren. Aber auch der Reiz der Technik sowie der Spaß am Fliegen lässt viele zur Fernbedienung greifen. Auf einem der hinteren Plätze landet allerdings auch das Beobachten der Nachbarn. In Deutschland gilt das eigentlich als Ausspähen und Verletzen der Persönlichkeitsrechte.

Es sind daher Gesetze angedacht, die die Nutzungsbedingungen von Privatdrohnen verschärfen. Dobrindt fordert beispielsweise eine Registrierungspflicht der Drohnen auf ihre Halter sowie ein Flugverbot über Orten wie Wohngebiete.

Drohnenversicherung

Außerdem ist es Pflicht, die Drohnen zu versichern, sofern sie nicht in der eigenen Haftpflichtversicherung abgedeckt ist. Das kleine Gerät kann mitunter unabsehbare Schäden anrichten, die eine Privatperson ruinieren würden. Beispielsweise, wenn die Drohne die Fassade eines Gebäudes beschädigt. Eine Möglichkeit, Schäden zu vermeiden sind beispielsweise Drohnen mit Geo-Fencing oder Sense-and-Avoid-Technology, die die Drohne ausweichen lässt.

Interessieren Sie sich für eine Absicherung Ihrer Drohne? Dann besuchen Sie appsichern.de.

Quelle der Infografik: BMVI

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Drohnen – Privatvergnügen mit rechtlichen Grenzen
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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