E-Bikes: elektrische Fahrräder

E-Bikes: elektrische Fahrräder
30. Mai 2018

von Suitbert Monz

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Der Markt boomt. In Deutschland wurden im letzten Jahr 720.000 E-Bikes verkauft. Doch nicht nur die Zahlen steigen, sondern auch die Angebots-Vielfalt. Mittlerweile gibt es E-Bikes für jeden Geschmack und für unterschiedlichste Zwecke.

Ich kann mich noch gut erinnern: Vor knapp zehn Jahren wünschte sich mein Onkel Hans zu seinem 75. Geburtstag ein Elektrofahrrad. Wir legten alle zusammen, um dem einst sehr sportlichen und aktiven Mann, die Mobilität auf zwei Rädern auch im fortgeschrittenen Alter und trotz Hüft- und Knieorthese zu ermöglichen. Ich gebe zu, wir haben ihn damals ein wenig belächelt, E-Bikes waren zu dieser Zeit eher Exoten.

Optisch beinahe kein Unterschied mehr

Für mich als begeisterter Wanderer war das Thema E-Bike bislang ganz weit weg. Doch die Zeiten, in denen die „Pedelecs“ – Abkürzung für „Pedal Electric Cycle“ – nur für Rentner oder gehandicapte Menschen angesagt waren, sind längst vorbei. Durch die kluge Weiterentwicklung der Motoren und Akkus hängen diese jetzt nicht mehr wie dicke Klötze am Rahmen oder unter dem Gepäckträger, sondern sind oftmals schon nahezu unsichtbar integriert. Neuere E-Bikes weisen heutzutage ein hübsches Exterieur auf und da auch das Motoren-Geräusch immer weiter reduziert wird, lässt sich häufig auf den ersten Blick kein Unterschied mehr zum „normalen“ Fahrrad ausmachen.

Vom Faltrad bis zum Rennrad

Da sich das E-Bike derart großer Beliebtheit erfreut, haben sich die Fahrradhersteller in den jüngsten Jahren auf die Erweiterung der Zielgruppen eingeschossen. Neben herkömmlichen Alltagsrädern sind mittlerweile elektrisierte Klappräder, Mountainbikes, hippe Urban-Bikes und sogar Lastenräder mit motorisiertem Antrieb zu haben. Zu guter Letzt gibt es tatsächlich auch schon E-Rennräder.

Da ich eher gemütlicher unterwegs bin, wäre ich eher für ein Tourenrad. Doch mein derzeitiges Fahrrad ist noch gar nicht so alt und ich habe mich an den Drahtesel eigentlich ganz gut gewöhnt. Je nach Qualität und Alter des Fahrrads kann es durchaus Sinn machen, das eigene Rad mit einem Motor nachzurüsten. Hierzu gibt es spezielle Bausätze von Fachfirmen, die sich auf dieses Segment spezialisiert haben.

E-Bikes auch schon bei Discountern zu haben

Im Schnitt kostet ein E-Bike rund 2300 Euro. Die Preise variieren je nach Modell und Leistung natürlich stark, doch theoretisch lässt sich ein Elektrorad mittlerweile auch schon beim Discounter erwerben. Betrachtet man den Sicherheitsaspekt, so raten Experten eher zu einem Kauf beim Fachhändler.

Für welche Variante man sich auch entscheidet: Sie sollten das Fahrrad vor Diebstählen schützen und auch prüfen, mit welcher Versicherung E-Bikes oder Pedelecs abgesichert sind.

Ich merke, dass das Thema E-Bike mich langsam elektrisiert. Insbesondere für Aktiv-Urlaube in den Bergen käme es für mich durchaus in Frage. Eine Probefahrt habe deshalb gleich mal ausgemacht. Onkel Hans wird sich freuen, denn ganz gleich ob elektrisch oder mit Muskelkraft, eine Fahrradtour macht in Gesellschaft doppelt Spaß.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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