Eiskratzen im Winter – darauf kommt es an

Eiskratzen im Winter – darauf kommt es an
18. Nov 2015

von Monika Hochscheid

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Bereits im Herbst kann es zu kalten Nächten und zugefrorenen Scheiben kommen. Oftmals ist das Eis so hartnäckig, dass man mehrere Minuten einplanen muss, um das Auto morgens davon zu befreien, denn wer nur ein Guckloch freilegt, riskiert ein Bußgeld. Mit ein paar Tricks kann man sich das Eiskratzen aber erleichtern.

Wichtig ist, auf das richtige Equipment zu achten, um die Windschutzscheibe nicht zu beschädigen. Denn es halten sich hartnäckig viele Tricks, bei denen allerdings das Glas in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Zudem sollten Autofahrer die Scheibe komplett vom Eis befreien. Wer mit einem kleinen Sichtfenster losfährt, riskiert ein Bußgeld.

Der richtige Eiskratzer

Zum Eiskratzen sollte man sich einen höherwertigen Eiskratzer mit verschiedenen Kanten zulegen. Diese haben geriffelte Kanten, um zunächst das gröbste Eis zu entfernen und flache Kanten für die Feinarbeit. Auf diese Weise wird vermieden, dass die Scheiben verkratzen. Bei billigen Eiskratzern ist dieses Risiko immer gegeben. Darüber hinaus sollte man immer in eine Richtung schaben, um Kratzer zu vermeiden.

Insbesondere sollte man nicht auf Hilfsmittel wie CD-Hüllen oder Kreditkarten zurückgreifen. Diese haben nicht den gewünschten Effekt und können dem Glas ebenfalls schaden. Um angefrorene Scheibenwischer nicht zu beschädigen, drückt man diese zunächst leicht an, damit das Eis bricht. Dann lassen sie sich in der Regel gut ablösen.

Bei eisigen Temperaturen sollten Autofahrer am besten immer ein paar Handschuhe in Reichweite haben, dann ist das Kratzen deutlich angenehmer zu erledigen.

Weitere Tipps

Wer sich die Arbeit erleichtern will, sollte auf Enteisungssprays zurückgreifen, die den größten Teil des Eises bereits beseitigen. Sie bilden eine gute Ergänzung zu den Eiskratzern. Keinesfalls sollte man heißes oder auch nur lauwarmes Wasser über die Scheibe gießen, da die großen Temperaturunterschiede dazu führen können, dass das Glas schnell reißt oder bricht.

Die Windschutzscheibe mit einer speziellen Plane abzudecken, kann auch sehr hilfreich sein. Allerdings sollte man tatsächlich eine Spezialfolie wählen, da das Abdecken mit normaler Pappe noch mehr Arbeit nach sich ziehen kann: Die Pappe kann durchweichen und dann an der Schreibe festfrieren, wodurch das Freilegen der Windschutzscheibe erschwert wird.

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Eiskratzen im Winter – darauf kommt es an
Monika Hochscheid

Abteilung Kraftfahrt-Betrieb, Gruppe Qualitäts-, Prozess-, Projektmanagement; bloggt über spezifische Fragestellungen zur Kfz-Versicherung

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