4 Fragen zur Elternzeit

4 Fragen zur Elternzeit
1. Apr 2015

von Suitbert Monz

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Nachwuchs bringt automatisch viele Veränderungen mit sich. Diese betreffen sowohl das Privatleben als auch den Beruf. Werdende Eltern, die nach der Elternzeit einen Wiedereinstieg ins Berufsleben planen, sollten einige Punkte beherzigen.

Viele Mütter oder Väter nutzen die Elternzeit nicht nur zur Kindererziehung. Auch Fortbildungsmöglichkeiten werden in dieser Zeit wahrgenommen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, in wie weit sich die Versicherungssituation für die Familie ändert.

  1. Wie spricht man die Elternzeit im Unternehmen an?

Es ist sinnvoll, den Arbeitgeber möglichst früh über die geplante Elternzeit zu informieren, damit die Vertretung oder evtl. ein Ersatz gefunden werden kann.

Darüber hinaus sollte man alle relevanten Fragen mit dem Arbeitgeber im Vorhinein klären. Hierzu gehört eine eventuelle Teilzeittätigkeit während der Elternzeit, der Zeitpunkt des Wiedereinstiegs ins Berufsleben nach der Elternzeit sowie die Frage, in welchen regelmäßigen Abständen man Kontakt zum Chef und den Kollegen hält , um den Kontakt nicht zu verlieren. Auch über einen Besuch mit Kind am Arbeitsplatz können Eltern nachdenken.

  1. Muss man befürchten, gekündigt zu werden oder seine Stelle nach der Elternzeit zu verlieren?

Während der Elternzeit besteht ein Kündigungsschutz, der nur in massiven Ausnahmefällen wie einer Betriebsstilllegung gebrochen werden kann. Der Schutz besteht bis zu vier Monate nach der Entbindung.

Ob man an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Fest steht jedoch, dass man Anspruch auf ein Beschäftigungsverhältnis hat. Das heißt, der Arbeitgeber muss einem einen gleichwertigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

  1. Welche Tätigkeiten sind innerhalb der Elternzeit erlaubt?

Wer die bis zu drei Jahre dauernde Elternzeit nutzen will, um sich weiterzubilden oder nebenher etwas zu verdienen, hat verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich ist es möglich, bis zu dreißig Stunden in Teilzeit zu arbeiten. Dies hängt allerdings auch von der Größe des Betriebs ab. Eventuell kann man die Teilzeitarbeit sogar mit einer Home-Office-Regelung verknüpfen.

Auch studieren ist während der Elternzeit möglich. Auf diese Weise kann man den eigenen Marktwert noch steigern. Hierzu bietet sich vor allem ein Fernstudium an, wenn Eltern mit dem neuen Familienmitglied dazu die Zeit finden.

  1. Inwieweit ändert sich der Krankenversicherungsschutz?

Dies ist abhängig von der jeweiligen Versicherungsart. So sind Pflichtversicherte der gesetzlichen Krankenkassen während der Elternzeit beitragsfrei krankenversichert. Freiwillig Versicherte, müssen hingegen einen Beitrag zahlen.

Privatversicherte müssen zusätzlich zu den üblichen Beiträgen während der Elternzeit auch den Anteil übernehmen, den zuvor der Arbeitgeber entrichtet hat.

 

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4 Fragen zur Elternzeit
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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