Erfahrungsbericht zur Bachelor-Ausbildung bei der R+V

Erfahrungsbericht zur Bachelor-Ausbildung bei der R+V
26. Apr 2013

von Suitbert Monz

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Ich habe mich für ein Bachelor-Studium entschieden, weil mich die Kombination aus Theorie und Praxis interessiert hat. Das ermöglicht, bereits während des Studiums Berufserfahrung zu sammeln.

Außerdem habe ich mit diesem Abschluss alle Möglichkeiten eines normalen Universitätsstudiums – wenn ich beispielsweise noch ein Masterstudium anschließen möchte.

Mir war es wichtig, durch die Ausbildungsvergütung, die ein „anderes“ Studium nicht bietet, finanziell abgesichert zu sein. Das ist schon deshalb gut, weil durch die anspruchsvolle Ausbildung keine Zeit für einen Nebenjob bleibt.

Die R+V steht einem als Partner in allen Aspekten rund um die Ausbildung zur Seite. Schon vor Ausbildungsbeginn gibt es zum Beispiel einen Einführungsmonat. Hier werden die Studenten auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet und lernen Vorteile der R+V als Arbeitgeber kennen.

Inhalt der Ausbildung

Die Ausbildung selbst dauert drei Jahre, verteilt auf sechs Semester, in denen sich Praxis- und Theoriephasen abwechseln.

Die praktischen Ausbildungsanteile finden im Außendienst (Bankenvertrieb) statt.

Mein Arbeitsgebiet sind derzeit vier Geschäftsstellen der Volksbanken Raiffeisenbanken Meißen/ Großenhain e.G., die ich zusammen mit meiner Verkaufsausbilderin betreue.

Fachlich wird man als Bachelor-Student neben den Studieninhalten in einer Vielzahl von Seminaren geschult und auf die optimale Beratung der Kunden vorbereitet.

Für die theoretische Ausbildung ist die Berufsakademie in Dresden verantwortlich. Hier legen die Studenten verschiedene Prüfungen ab, die letztendlich die Abschlussnote bestimmen.

Dazu zählen auch praxisbegleitende Aufgabenstellungen, die die tägliche Arbeit während der Praxisphasen ergänzen. Die Vorlesungsinhalte reichen von betriebswirtschaftlichen Themen wie Marketing, Buchführung und Personalwesen über volkswirtschaftliche Aspekte des Wirtschaftslebens bis hin zu versicherungsspezifischen Aspekten.

Die praktische Ausbildung beinhaltet außerdem Vertriebsprojekte, bei denen eigenverantwortlich unterschiedliche Maßnahmen und Konzepte geplant, durchgeführt und ausgewertet werden.

Es finden regelmäßig Gespräche mit der Führungskraft sowie diverse praxisbezogene Lernerfolgskontrollen statt, die zu einer Einschätzung der Leistung beitragen.

Pro und Contra Aspekte

Voraussetzung für das Studium sollte nicht nur ein Abitur sein, sondern auch Motivation für drei anspruchsvolle Jahre. Denn dieser Weg ist meiner Meinung nach arbeitsintensiver als ein unternehmensunabhängiges Studium.

Diese Art der Ausbildung ist allen zu empfehlen, die in kurzer Zeit einen uniäquivalenten Abschluss machen und dabei auch das Berufsleben kennenlernen wollen.

Schwierig kann manchmal sein, den Spagat aus Anforderungen zwischen Theorie und Praxis hinzubekommen. Durch längere Aufenthalte an der Berufsakademie (Theorie und Praxis sind in unserem Ausbildungsjahrgang nicht regelmäßig verteilt) verpasst man den praktischen Alltag in gewissem Umfang.

Zum Beispiel den täglichen Kundenkontakt oder auch Termine innerhalb der Bezirksdirektions-Gruppe.

Auch die Zusammenarbeit mit der Bank ist nicht optimal, wenn man „nur hier und da mal hineinschneit“. An dieser Stelle sind die Kommunikation zur Bank und ihren Mitarbeitern und die dazugehörige Unterstützung durch die Verkaufsausbilder notwendig.

Insgesamt habe ich für mich trotz eines bereits absolvierten Soziologiestudiums die richtige Entscheidung getroffen, mit einer anspruchsvollen Ausbildung und einem Partner, der (hoffentlich) viele Möglichkeiten in der weiteren Karriereplanung offenlässt.

[Dies ist ein Gastbeitrag von Heiko Riemer, 2. Ausbildungsjahr]

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Erfahrungsbericht zur Bachelor-Ausbildung bei der R+V
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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