Erfolgsfaktor Soft Skills

Erfolgsfaktor Soft Skills
19. Jan 2015

von Katharina Zehner

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Haben Sie sich in den letzten Jahren einmal intensiver mit aktuellen Stellenanzeigen beschäftigt? Neben den fachlichen Qualifikationen suchen fast alle Unternehmen nach neuen Mitarbeitern mit weiteren Schlüsselqualifikationen, den sogenannten Soft Skills.

Aufgeteilt in persönliche, methodische und soziale Kompetenzen bestimmen sie neben den fachlichen Kompetenzen den beruflichen und oft auch privaten Erfolg.

Unternehmerisches Denken, Teamfähigkeit, gute kommunikative Fähigkeiten, zielorientiertes Arbeiten, Ehrgeiz und Organisationstalent sind nur einige wenige von immer gefragteren Charaktermerkmalen.

Das Salz in der Suppe …

Sowohl in Bewerbungsverfahren als auch im Berufsalltag oder bei Beförderungen können diese Kompetenzen ausschlaggebend für den Karriereerfolg sein.

Fehlendes Know-how kann man sich durch Schulungen oder Weiterbildungen relativ schnell aneignen. Auch manche Soft Skills lassen sich trainieren, aber gerade persönliche oder soziale Fähigkeiten kann man nur schwer „erlernen“.

… im Bewerbungsgespräch

Irgendwann kommt sie immer – die Frage nach den Stärken und Schwächen eines Bewerbers. Um diese konkret beschreiben zu können, ist es wesentlich, dass Sie sich Ihrer Kompetenzen bewusst sind.

Beobachten Sie sich dazu selbst in verschiedenen Situationen genau und bitten Sie auch Kollegen oder Bekannte um ihre Einschätzung.

Während sich fachliche Qualifikationen ohne Weiteres durch Zeugnisse und Beurteilungen nachweisen lassen, ist es gar nicht einfach zu belegen, über welche Soft Skills man verfügt.

Das heißt für den Bewerber zu versuchen, seine Kernkompetenzen im Bewerbungsgespräch plausibel und möglichst objektiv aufzuzeigen.

Dabei wird allgemein davon abgeraten, Kernkompetenzen einfach runterzubeten. Vielmehr sollten Sie anhand einiger Beispiele aufzeigen, welche Charaktereigenschaften Sie vorweisen können.

Berichten Sie zum Beispiel von Ihrem ehrenamtlichen Engagement in Vereinen oder Interessenvertretungen. Das zeigt, dass Sie engagiert und teamfähig sind.

Auch für den Personaler ist es nicht immer einfach, objektiv zu beurteilen, über welche Soft Skills ein Bewerber verfügt. Daher lassen sich Personalverantwortliche Soft Skills im Bewerbungsverfahren gerne durch Rollenspiele in Assessment Centern oder anderen Persönlichkeitstest bestätigen.

… bei Beförderungen

Geht es hingegen um eine Beförderung, konnte sich der Vorgesetzte oft schon ein Bild von Ihren Fähigkeiten und Begabungen machen.

Streben Sie beispielsweise nach einer Führungsposition, ist es wichtig, dass Sie Ihre Mitarbeiter motivieren, aber auch leiten können. Gleichzeitig steht Kommunikationsfähigkeit ganz oben auf der Liste für zukünftige Führungskräfte.

Außerdem gilt zu beachten, dass je nach Job verschiedene Soft Skills gefragt sind – meist eine Kombination aus verschiedenen Kompetenzen.

So ist für den Werbefachmann Kreativität wichtiger als für den Mathematiker. Und umgekehrt benötigt der Mathematiker sicher eher analytische Fähigkeiten als der Personalsachbearbeiter.

Die Branche entscheidet

Generell lässt sich jedoch erkennen, dass je nach Branche eine unterschiedliche Gewichtung der Soft Skills und Hard Facts zu bemerken ist.

So sind zum Beispiel im Vertrieb persönliche Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick manchmal wichtiger als reine fachliche Qualifikation.

Im IT-Bereich hingegen spielen fachliche Qualifikationen wie etwa das Beherrschen von Programmiersprachen etc. eine essenzielle Rolle.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer nächsten Bewerbung oder dem nächsten Karriereschritt!

Suchen Sie noch die passende Stelle, die zu Ihnen und Ihren Kernkompetenzen passt? Dann schauen Sie sich doch mal auf der R+V-Jobbörse um.

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Erfolgsfaktor Soft Skills
Katharina Zehner

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Personal- und Karrierethemen im Allgemeinen sowie Berufsbilder und Hinter den Kulissen Eindrücke bei der R+V.

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