Erfrischende Ideen fördern den Zusammenhalt

Erfrischende Ideen fördern den Zusammenhalt
6. Okt 2020

von Gebhard Oerter

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Die Kunstgruppe der R+V-Versicherung ist fest etabliert 

Die Arbeit der inzwischen über 30 in der Kunstgruppe der R+V-Versicherung regelmäßig ausstellenden Künstler wird durch den Arbeitsgeber bewusst gefördert. Die Gruppe „Kunst von Uns“ ist seit über zehn Jahren aktiv und präsentiert aktuell bereits die 47. Ausstellung mit Malerei, Zeichnungen und Fotografien und Mixed-Media.

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit der Gruppe „Kunst von uns“ verändert. Wo es die neuen Werke zu sehen gibt.

Der aktuelle Ausstellungstitel „Kreativität in besonderen Zeiten“ bringt die Arbeit der Gruppe „Kunst von uns“ hervorragend auf den Punkt. Das Coronavirus hat nämlich nicht nur die kreative Arbeit der Gruppenmitglieder thematisch beeinflusst. Die Gruppe, die ihre Werke traditionell in den Fluren der R+V-Direktion präsentiert, musste zudem mit ihren Ausstellungen völlig neue Wege gehen. Denn Kunst braucht nicht nur Künstler, sondern auch Betrachter und damit Ausstellungsräume und Menschen.

Onlineausstellung als Lösung

„Nachdem wir die regulären Ausstellungen mehrfach verschieben mussten, haben wir uns ganz im Einklang mit der neuen Entwicklung entschlossen zu digitalisieren, und so Kunst und Betrachter zusammenzubringen“, berichtet Anja Holtwiesche, eine der Ansprechpartner bei der R+V für die Kunstgruppe. Seit wenigen Tagen können deshalb die Kunstwerke der Kolleginnen und Kollegen in einer Onlineausstellung besucht werden. Für den Versicherer, dessen Mitarbeiter deutschlandweit stationiert sind, ist die Onlinepräsentation mindestens eine gute Ergänzung zur Präsenzausstellung, wenn nicht sogar ein Muss, um alle Mitarbeiter ansprechen zu können.

Das kreative Arbeiten und das Ziel der gemeinsamen Ausstellung hat die Gruppe auch im Homeoffice verbunden. Die ursprünglich geplanten Themen „Muster/Strukturen“ und „Expressiv“ fassten die R+V-Künstler zusammen und benannten sie in „Kreativität in besonderen Zeiten“ um. Dieser Titel bot mehr Raum – ganz besonders für Bilder, die unter den aktuellen Eindrücken der Pandemie entstanden sind.

Bilder entstehen in Skype-Meetings

Ein Beispiel sind die „Happy Paintings“ von Anke Flegel, die während der Urlaubstage im Lockdown entstanden: „In dieser Zeit mit den Einschränkungen war es mir ein Bedürfnis, mit Freude, Leichtigkeit und Mut zur Farbe etwas zu erschaffen. Das Ausgestalten der Bilder hat mir viel Freude bereitet, so dass mich auf jedem Schritt des Entstehens ein Lächeln auf den Lippen begleitet hat. Quasi Malen für die Seele.“ Einige Bilder entstanden sogar in gemeinsamen Skype-Sessions, etwa „Wasserfall“ von Julia Krath. „Mit Kolleginnen hatte ich mehrmals Art Nights besucht, jedoch war das in Corona-Zeiten nicht mehr möglich. Also haben wir uns kurzerhand abends in Skype verabredet, jeder hat sich zuhause mit Pinsel und Farbe bewaffnet und alle haben dasselbe Motiv gemalt. Das hat super viel Spaß gemacht und es sind tolle Bilder dabei entstanden.”

 

Neue Techniken angewandt

Der Corona-Lockdown bot zudem Gelegenheit, neue Techniken auszuprobieren. Beispielsweise für Ralf Stilz mit seinem Bild „All we have to do is to wake up and change“. „Bisher habe ich ausschließlich analog und digital fotografiert. In der Anfangszeit von Corona verspürte ich zuhause zunehmend den Wunsch, mal neue kreative Techniken auszuprobieren. Abstrakte Acrylmalerei stand dabei schon seit längerer Zeit auf meiner Favoritenliste.“

Direkt erkennbar ist die Lage der letzten Monate in der Haiku-Karten-Serie von Jo Oerter: „Meine Haiku-Karten beziehen sich bewusst auf die Erlebnisse und Gefühle während des Lockdowns in der Stadt und im Homeoffice. Haiku Corona 1 bezieht sich auf die Zeit, als die Stadt plötzlich komplett leer wurde, als die Geschäfte schließen mussten. Aber die Sonne schien weiter mit schönem Licht- und Schattenspiel.”

Jahresausstellung im November ebenfalls digital

Wie geht es nun weiter mit der Kunstgruppe? Auch die Jahresausstellung zum Thema „Brücken” wird ab November digital präsentiert. „Statt der Vernissage lassen wir uns neue Formate einfallen. So ist eine Führung per Skype durch die Ausstellung denkbar oder ein Kunst-Coffee-Talk“, erläutert Ansprechpartnerin Anja Holtwiesche. „Und für die Zukunft wünschen wir uns natürlich wieder Ausstellungen vor Ort, um auch die Farbintensität und Haptik erlebbar zu machen“ so schließt Jo Oerter.

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Gebhard Oerter

Co-Leiter der R+V Kunstgruppe "Kunst von Uns". Bloggt über Aktivitäten der Mitarbeiter und Themen mit Bezug zur Kunst.

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