eRockit: R+V’ler fahren schnellstes E-Bike

eRockit: R+V’ler fahren schnellstes E-Bike
8. Aug 2019

von Eva Kuschfeldt

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Ein Spaß mit ernstem Hintergrund: R+V’ler aus unterschiedlichsten Bereichen haben sich auf Deutschlands abgefahrendstes E-Bike eROCKIT gesetzt. Die Frage dahinter: Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Und was heißt das für uns als Versicherung?

eRockit„Man muss sich daran gewöhnen“, sagt Matthias Jung vom Innovation Lab MO14, nachdem er von dem seltsamen anmutenden Zwitterwesen aus Elektro-Fahrrad und Motorrad abgestiegen ist. „Es fühlt sich an wie ein E-Bike unter Atomstrom. Es hat eine brutale Beschleunigung.“ Jung ist einer von neugierigen 20 R+V’lern, die das eROCKIT genannte Gefährt probegefahren sind. Das ungewöhnliche Zweirad des gleichnamigen Berliner Startups funktioniert im Prinzip wie ein E-Bike, erreicht aber eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern und darf deshalb nur mit einem Motorradführerschein gefahren werden.

Den passenden Führerschein hat Jung, umgewöhnen musste er sich trotzdem: „Das Anfahren fällt mir etwas schwer“, erzählt er nach seiner Tour. „Du trittst los und es dauert eine halbe Sekunde bis die Kraft da ist, aber dann geht es richtig vorwärts.“

Versicherung und Elektromobilität

Matthias Jung und Stefan Häfner (v. l.) vom Innovationlab MO14

Matthias Jung und Stefan Häfner (v. l.) vom Innovationlab MO14

Elektrische Gefährte wie E-Bike, E-Scooter oder Hoverboard erobern derzeit die Straßen. Und jedes dieser Gefährte fährt sich anders und stellt andere Anforderungen an Straßeninfrastruktur und Gesetzgebung. Das stellt auch die Versicherer vor Herausforderungen. Deshalb sucht R+V den direkten Kontakt zu den Vordenkern der Branche.

„Gerade in der Mobilitätsbranche passiert unfassbar viel“, sagt Stefan Häfner von MO14, der zusammen mit seinen Kollegen die Mobilität der Zukunft aus Sicht eines Versicherungsunternehmens erforscht. Zuerst war es der autonom fahrende Bus, jetzt das ungewöhnliche Elektro-Zweirad „Wir möchten vorbereitet sein auf das Kommende. Und dafür haben wir uns gedacht, holen wir uns das Extremste, was es aktuell am Markt gibt.“

E-Bike in Wiesbaden

Einweisung in die StreckeUnd dieses Extrem ist eben das eROCKIT. An einem Stand am Raiffeisenplatz gab das Team des Herstellers eine kurze Einweisung. Die Fahrer, die in ihrer Freizeit zur Probefahrt antraten, konnten das Bike dann auf einem sechseinhalb Kilometer langen Rundkurs auf Herz und Nieren prüfen. „Alle sind mit einem breiten Grinsen abgestiegen und mit einer Erfahrung mehr zu diesem Thema“, sagt Häfner. Am Start waren unter anderem Kollegen aus KFZ, Schaden, Unfall, IT, AD, Arbeitssicherheit und Innovation.

Einweisung in das eRockitMarkus Welter, Projektmanager Banken/Kredit, gehörte zu den entdeckungsfreudigen Fahrern: „Ich suche nach Möglichkeiten, die Pendelei von Mainz hierher besser zu gestalten. Und das ist so eine Möglichkeit, auch über die Autobahn fahren zu können.“ Welter wird zwar seinem Motorrad treu bleiben, hofft jedoch darauf, dass das eROCKIT andere Menschen fürs Zweiradfahren begeistert. „Je weniger Autos wir auf den Straßen haben, desto besser.“

Jens Lewalter, Abteilungsleiter Produktentwicklung im KFZ-Bereich, war vor seiner Probefahrt skeptisch: Warum nur sollte man an ein Elektromotorrad Pedale dranbauen, fragte er sich. „Aber tatsächlich hat es etwas fahrdynamisches, ich bin problemlos auf 83 km/h gekommen. Man strampelt gemütlich mit, muss sich auch nicht wirklich anstrengen.“ Er habe reichlich Spaß gehabt, sagt Lewalter, der gleichzeitig die ernste Seite der Aktion betont: „Wir haben uns als R+V Versicherung auf die Fahne geschrieben, beim Thema E-Mobilität führend zu werden.“ Und dazu gehöre es eben auch, neue Mobilitätskonzepte kennenzulernen. „Schließlich müssen wir irgendwann mal die Produkte dafür bauen.“

Gastbeitrag von Daniel Schnettler, Konzern-Kommunikation

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Eva Kuschfeldt

Volontärin in der Konzern-Kommunikation, bloggt über eigene Erlebnisse im Unternehmen, Themen der Konzern-Kommunikation und soziale Projekte bei R+V

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