Fahrrad zum Mitnehmen: So geht der Fahrrad-Transport

Fahrrad zum Mitnehmen: So geht der Fahrrad-Transport
1. Nov 2017

von Suitbert Monz

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In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. Für viele Menschen von jung bis alt ist es mittlerweile ein derart liebgewonnenes Fortbewegungsmittel geworden, dass es überall mit hinmuss. Wie aber lässt sich das Fahrrad am besten von A nach B transportieren und welche Dinge sollten dabei beachtet werden?

In Deutschland gibt es ungefähr 73 Millionen Fahrräder  – vier Millionen mehr als vor zehn Jahren. Folgerichtig gibt es mittlerweile auch vielfältige Möglichkeiten, damit nirgends mehr aufs Bike verzichtet werden muss.

Fahrrad TransportMein Nachbar ist ein echter Fahrradfreak. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich ihn nicht an einem seiner Bikes herumschrauben sehe oder er mir auf dem Rad begegnet. Insgesamt hat er vier verschiedene Fahrräder. Eins für den Alltag, ein Klapprad, ein Rennrad und ein Mountainbike. Gestern habe ich ihn getroffen, als er letzteres gerade auseinanderschraubte. Es war keineswegs kaputt, er machte es nur fertig für den Transport. Denn mein Nachbar nimmt sein heißgeliebtes Bike auch mit auf Reisen – in diesem Fall sogar auf eine Flugreise. „Klar, ich kann mir auf Korsika auch ein Fahrrad leihen, aber für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich mit meinem eigenen Rad oder mit einem fremden unterwegs bin“, erklärte er mir.

Verschiedene Fahrradträger

Für Wochenendtrips oder Familienausflüge montiert mein sportlicher Nachbar die Räder auf dem Fahrradträger auf der Anhänger-Kupplung. „Wir transportieren so mühelos drei bis vier Räder, die sich dann stabil und sicher in der Flucht des Autos befinden“, bescheinigt mir der zweifache Vater, der sein Rennrad früher noch auf dem Dachträger montiert hat. „Neben dem mühsamen Aufbau habe ich auch ein verändertes Fahrverhalten des Autos festgestellt und zudem hat der Wagen mehr Benzin verbraucht“, berichtete er.

Fahrradfahren liegt im Trend

Mein Nachbar ist sicherlich ein spezieller Fahrradliebhaber und damit nicht unbedingt der Maßstab für den Durchschnittsradler. Dennoch: Radfahren ist wieder modern und trendig geworden. Insbesondere in der Stadt ist das Rad längst zum Modeobjekt avanciert. Doch vor allem ist und bleibt das Fahrrad ein praktisches Fortbewegungsmittel für das es viele Navi-Apps gibt.

Der unaufhaltsame Fahrrad-Boom zeigt sich auch am Zuwachs der „Leihfahrradstationen“, die mittlerweile in allen mittelgroßen Städten Deutschlands problemlos nutzbar sind.  Wer auf dieses Angebot nicht zurückgreifen möchte und trotzdem flexibel unterwegs sein will, für den gibt es ja noch das Klapprad.

Pendler, deren Arbeitsstätten etwas ab vom Schuss liegen, greifen besonders gern auf die praktischen Faltmodelle zurück, da sie das letzte Stück von Bus oder Bahn bis zum Ziel einfach radeln können. Besonders vorteilhaft ist dabei die Tatsache, dass das zusammengeklappte Bike in den öffentlichen Verkehrsmitteln keinen Ticketaufschlag erfordert. Seit geraumer Zeit gibt es zudem auch verschiedene E-Bike-Modelle in faltbarer Version, für all diejenigen vielleicht, die an einem Tag mal gänzlich an der frischen Luft und nicht in der stickigen Bahn sitzen möchten.

Geliebtes Rad auch gut versichern

Selbstverständlich sollte das treue und oftmals teure Zweirad auch gegen Diebstahl abgesichert sein, gerade in Zeiten, in denen das Fahrrad derart in Mode gekommen ist. Einige Policen beinhalten einen umfassenden Schutz gegen Fahrraddiebstahl ganz gleich ob zu Hause oder im Ausland. Ehe mein Nachbar morgen abfliegt, muss ich ihn schon Berufs wegen noch mal fragen, ob er für seinen Korsika-Trip daran gedacht hat. Aber bei der Leidenschaft zum Fahrrad kann ich mir den Gang vermutlich sparen.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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