4 Tipps für den Fensterkauf

4 Tipps für den Fensterkauf
18. Sep 2014

von Suitbert Monz

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Egal, ob man ein neues Haus baut oder ein altes sanieren will: Immer sollte man sich auch die Frage nach den richtigen Fenstern stellen. Denn hiervon hängen Energieverbrauch, Einbruchsicherheit und Lärmschutz ab.

Damit man diese Punkte auf jeden Fall abdeckt, sollten sich Hausbesitzer insbesondere über vier Kriterien für die Fensterauswahl im Klaren sein. Im Folgenden sind sie zusammengestellt.

1. Der Rahmen

Beim Rahmen hat man die Wahl zwischen Kunststoff, Aluminium und Holz. Neben dem persönlichen Geschmack spielt auch noch die Funktion der einzelnen Materialien eine Rolle.

Für preisbewusste Käufer eignen sich Kunststofffenster am besten, die außerdem eine lange Lebensdauer haben. Aluminiumfenster sind zwar stabil, schneiden in der Wärmeisolierung aber am schlechtesten ab während Holzfenster sich besonders für die Dämmung eignen, allerdings sind sie in der Pflege aufwendiger.

2. Das Fensterglas

Mit den richtigen Wärmeschutzgläsern lässt sich die passive Sonnenwärme nutzen. Diese verfügen durch ihre Doppel- bzw. Dreifachverglasung über einen geringeren Wärmeverlust als einfache Fenster. Die Ersparnis kann hier 60 bis 85 Prozent betragen.

Darüber hinaus ist das Glas einer der wichtigsten Sicherheitsfaktoren. Dies ist in Kategorie A und B eingeteilt, wobei B vor allem dann eingebaut werden sollte, wenn es besonders wertvolle Gegenstände zu schützen gilt.

3. Schalldämmung

Kunststofffenster eignen sich am besten für guten Schallschutz. Darüber hinaus kommt es natürlich auch auf die Dichtung und die Verglasung an. Wer allerdings zu schalldichte Fenster einbaut, läuft Gefahr, dass sich die Geräusche innerhalb des Hauses noch deutlicher ausnehmen. Dies kann ein unangenehmes Gefühl der Isolation hervorrufen.

4. Einbruchschutz

Neben sicherem Fensterglas gibt es noch weitere Möglichkeiten, um das Fenster einbruchsicher zu machen. Dies ist besonders bei bereits vorhandenen Fenstern ohne Sicherheitsglas interessant. Hier lassen sich beispielsweise Scharnierseitensicherungen anbringen, die mit Hilfe eines Metallstifts gesichert werden und für die man keinen Schlüssel benötigt.

Weitere Möglichkeiten sind Stahlschließbleche und abschließbare Griffe. Man sollte allerdings in jedem Fall sicherstellen, dass alle Fenster geschlossen sind, bevor man das Haus verlässt. Andernfalls riskiert man den Versicherungsschutz, denn bei einem Einbruch durch das geöffnete Fenster handelt es sich um einfachen Diebstahl. Die Hausratversicherung greift aber nur bei Einbruchdiebstahl. Nur wer in höheren Stockwerken wohnt, darf die Fenster geöffnet lassen. Wenn Diebe besondere Maßnahmen ergreifen müssen, um in die Wohnung zu gelangen, gilt dieser Aufwand ebenfalls als Einbruch.

Wenn Sie sich über die Hausratversicherung der R+V informieren möchten, besuchen Sie unsere Homepage.

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4 Tipps für den Fensterkauf
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

Klaus I. / http://www.zotz-baeder.de/

14:03 19.12.2014

Sehr aufschlussreicher Text. Ich habe auch endlich mal an meinem Haus angefangen die Fenster zu tauschen, ich habe mich an einen Profi gewandt und er zeigte wir meine zukünftigen Ersparnisse auf. Die sind enorm.