Auszeit, Telearbeit und Lebensarbeitszeit – neue Arbeitsmodelle bei R+V

Auszeit, Telearbeit und Lebensarbeitszeit – neue Arbeitsmodelle bei R+V
6. Jul 2015

von Katharina Zehner

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Fall 1: Ihr Kind, das bislang immer bis nachmittags in der KITA betreut werden konnte, kommt nun in die erste Klasse und es gibt am Nachmittag kein Betreuungsangebot. Fall 2: Ein Familienangehöriger hatte einen Unfall, wird pflegebedürftig und braucht in den nächsten Monaten Ihre Unterstützung. Fall 3: Sie träumen auch heute noch davon, mit Anfang sechzig in den Ruhestand zu gehen und zu reisen, statt bis 67 oder länger zu arbeiten?

Für solche Fälle gibt es bei der R+V nun Modelle, um Arbeitszeit und Arbeitsort der aktuellen Familiensituation anzupassen. Ziel der Modelle, die im Rahmen eines Projekts konzipiert wurden ist es, für die Mitarbeiter eine zeitliche und örtliche Flexibilisierung der Arbeit zu ermöglichen. Dies geschieht in Absprache mit der jeweiligen Führungskraft.

Das Leben teilt sich in verschiedene Phasen auf. Mal möchte man Zeit für die Familie mit kleinen Kindern investieren, zu einem anderen Zeitpunkt sind die Kinder auf der weiterführenden Schule und die Arbeit rückt wieder ein Stück in den Vordergrund. An diesen Lebensphasen und -situationen sollen sich die neuen Arbeitszeitmodelle orientieren.

Fall 1 – Modell Telearbeit

Was tue ich als Elternteil ab der Mittagszeit? Es ist keine Oma in der Nähe, die das Kind beaufsichtigen kann und auf regelmäßige Unterstützung durch den Freundeskreis kann man nicht verlässlich zurückgreifen.

R+V-Mitarbeiter haben mit dem Modell Telearbeit die Möglichkeit, einen Teil der Arbeitszeit von zu Hause zu erbringen. Unter bestimmten Voraussetzungen wie z.B. telefonischer Erreichbarkeit und regelmäßiger Kommunikation mit der Führungskraft und Kollegen, können Mitarbeiter regelmäßig 50-80 Prozent ihrer Arbeitszeit zu Hause leisten.

Damit schafft die R+V die Möglichkeit, auf veränderte Situationen im Alltag möglichst flexibel zu reagieren.

Fall 2 – Modell Auszeit

Was tun, wenn Angehörige plötzlich und ungeplant Hilfe benötigen? Bei familiären Notlagen können sich Mitarbeiter der R+V eine „Auszeit zu Pflegezwecken“ nehmen. Bis zu zwölf Monate kann man sich von der Arbeit freistellen lassen. R+V bietet dazu verschiedene Finanzierungmodelle an, damit die Mitarbeiter auch in der pflegebedingten Auszeit finanziell abgesichert sind.

Auch möglich ist eine Auszeit zur individuellen Entfaltung während des Berufslebens: Eine Weiterbildung wollten Sie schon immer machen? Vielleicht auch eine lange Reise, um Sprachen zu lernen oder fremde Kulturen zu entdecken? Bis zu sechs Monate kann eine „Auszeit zu persönlichen Zwecken“ gewährt werden – da bleibt Zeit für eigene Entwicklung oder einen lange gehegten Traum.

Fall 3 – Modell Lebensarbeitszeit

Mit Hilfe von Lebensarbeitszeitkonten können sich R+V Mitarbeiter einen vorzeitigen Austritt aus dem Berufsleben finanzieren.

Mit Lebensarbeitszeit flexibel bleibenAb wann und wie viel man auf sein Lebensarbeitszeitkonto „einzahlen“ möchte, bleibt dem Mitarbeiter dabei selbst überlassen.

Möglich ist der Aufbau des Wertguthabens über Gehaltsbestandteile, Vermögenswirksame Leistungen, Sonderzahlungen (wie Weihnachtsgeld) sowie Zeitguthaben wie beispielsweise Überstunden.

Die Mitarbeiter können so eine Freistellung von bis zu drei Jahren vor dem Ruhestand „ansparen“ und bekommen während der drei Jahre ein festes Entgelt. So lässt sich, finanziell abgesichert, so mancher Traum erfüllen.

In Kürze wird unsere neue Karrierehomepage relaunched. Dort werden Sie dann alle Informationen zu den unterschiedlichen, flexiblen Arbeitszeitmodellen bei R+V finden.

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Auszeit, Telearbeit und Lebensarbeitszeit – neue Arbeitsmodelle bei R+V
Katharina Zehner

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Personal- und Karrierethemen im Allgemeinen sowie Berufsbilder und Hinter den Kulissen Eindrücke bei der R+V.

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