Frauen fördern

Frauen fördern
9. Apr 2018

von Anna Lena Schwartz

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Rein zahlenmäßig halten sich die Geschlechter in Deutschland so ziemlich die Waage: 51 Prozent der Bevölkerung ist weiblich. Beim Einkommen und in der Anzahl von Managerstellen dominieren Männer deutlich. Gesetze sollen, private Unternehmensinitiativen können dies ändern.

Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 44,3 Millionen Menschen erwerbstätig. Das sind etwa 638.000 mehr als im Jahr davor gewesen. Seit zwölf Jahren steigt die Erwerbstätigkeit dynamisch an. Diese Zahlen liefert das statistische Bundesamt aus Wiesbaden. Die Wirtschaft floriert seit Jahren und die Unternehmen stellen immer mehr Mitarbeiter ein. Das ist der Grund für den Anstieg bei den Beschäftigten und die Ursache dafür, dass viele Unternehmen über einen Fachkräftemangel klagen.

Kinderkrippen für die Rückkehr der Frauen

Den haben Arbeitsmarktforscher schon vor Jahrzehnten prognostiziert und die Frauen mit dazu auserkoren, das aufkommende Fachkräftedefizit auszugleichen. Neue Begriffe wurden geschaffen, die Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben schmackhaft machten: ‚Vereinbarkeit von Beruf und Familie‘ ist der aussagekräftigste dafür, was erreicht werden soll. In der Folge wurden Kinderkrippen in dem Maße gebaut, wie Unternehmen ihre Betriebsstätten erweiterten. Mit welchem Erfolg?

Immer mehr Frauen gehen arbeiten

Deutschland hat heute die zweithöchste Erwerbstätigkeit von Frauen innerhalb der EU. 2016 gingen 18,3 Millionen Frauen in Deutschland arbeiten, das sind 75 Prozent aller Frauen in der Altersgruppe zwischen 20 und 64 Jahren. Ein gutes Drittel davon arbeitet in Teilzeit. Innerhalb von zehn Jahren ist die Erwerbstätigkeit von Frauen deutlich gestiegen. Dennoch liegt sie immer noch unter der von Männern. Von denen sind in der genannten Altersgruppe 82,7 Prozent erwerbstätig. Doch der Abstand verringert sich, weil Unternehmen weiterhin intensiv um Frauen als Arbeitskräfte werben. Um mehr Frauen in Führungspositionen zu hieven, gibt es sogar ein Gesetz.

Frauen sind selten in Führungspositionen

Dem Führungskräftemonitor 2017 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW, zufolge, ist der Frauenanteil in Führungspositionen deutscher Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren um zehn Prozentpunkte auf 30 Prozent gestiegen. Um den Anteil in Frauenpositionen wirklich zu steigern und die Geschlechtergehälter auf ein Niveau zu bringen, rät das DIW zu einer offenen Unternehmenskultur. Unterstützt durch die Politik und mehr Partnerschaft in der Familie. Während nur ein knappes Drittel der Männer mit Führungsjobs sich die Hausarbeit mit der Partnerin paritätisch teilt, schaffen das fast die Hälfte der führenden Frauen.

Frauenförderung bei der R+V

Auch die R+V setzt sich aktiv für die Karriereentwicklung von Frauen im Unternehmen ein. Regelmäßig durchgeführte Netzwerktreffen, bei denen Frauen in ihrer beruflichen Orientierung unterstützt werden, sowie Workshops und Karriereberatungen erleichtern den Einstieg in Führungspositionen.
Eine familienfreundliche Arbeitsorganisation, Angebote zur Kinderbetreuung und zur Pflege von Angehörigen ermöglichen unter anderem eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Sind Sie auch an einem Einstieg bei der R+V interessiert? Dann erkundigen Sie sich auf unserer Karriere Homepage.

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Anna Lena Schwartz

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Karrierethemen und gibt Einblicke hinter die Kulissen der R+V als Arbeitgeber.

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