Warm einpacken: So wird der Garten winterfest

Warm einpacken: So wird der Garten winterfest
29. Nov 2017

von Suitbert Monz

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Der Garten ist für uns ein ganz besonders wichtiger Rückzugsort. Es gibt eine Vielzahl von Garten-Zeitschriften und in Blogs und auf Internet-Plattformen herrscht ein reger Austausch zum Thema. Eine Internet-Umfrage ergab zudem, dass die Verschönerung des Außenbereichs auf Platz eins der Veränderungs-Wunschliste für ein schöneres Zuhause steht. 

Kurz vor Wintereinbruch gibt es in unserem geliebten Garten noch viel zu tun, damit es dort in ein paar Wochen ein schönes Frühlingserwachen gibt.

Laub als Unfallrisiko

„Flitsch“ macht es und um ein Haar hätte ich nach dem Tritt ins matschige Etwas auch noch das Gleichgewicht verloren. Inmitten des gelben Laubs kann ich eine gleichfarbige, plattgetretene Birne erkennen. Noch einmal mit dem Schrecken davongekommen, beschließe ich, unseren Garten noch heute vom Herbstlaub zu befreien, denn ganz offensichtlich birgt viel Laub auf den Wegen auch so manche Sturzgefahr.

Blätter geben Schutz

Zuerst reche ich das Laub auf dem Rasen und auf den Wegen zusammen. Gut, dass wir eine Sammelstelle für die Blätter haben, sonst wüsste ich gar nicht wohin mit dem vielen Laub. Einen Teil der Blätter gebe ich aber auch in die Beete und die Kübelpflanzen, denn das Laub schützt die Pflanzen vor dem Frost. Den Oleander und den Lorbeer schiebe ich wie in den letzten Jahren auf einem Rollbrett in den Fahrradschuppen. Dort sinken die Temperaturen nicht unter null Grad und trotzdem bekommen die immergrünen Pflanzen ausreichend Tageslicht.

Gartenschlauch einlagern und Regentonne leeren

Nach einer kurzen Pause schraube ich den Gartenschlauch ab, leere das darin verbliebene Wasser aus und drehe die Zuleitung im Keller für den Anschluss ab. Auch in der Regentonne ziehe ich vorsorglich den Stöpsel, so dass das Wasser ablaufen kann, denn es wäre schade, wenn der Behälter durch gefrierendes Wasser Risse und undichte Stellen bekäme.

Gartenmöbel abwaschen, ölen  und einlagern

Als ich den Gartenschlauch in unserem kleinen Gartenhäuschen verstauen will, fällt mir noch ein Beutel mit Blumenzwiebeln in die Hand. Noch ist es früh genug, die Zwiebeln für die Frühlingsblumen zu setzen. Zu guter Letzt nehme ich mir noch unsere Sitzgarnitur vor. Obwohl die Teakholz-Gruppe jetzt schon seit einigen Jahren in unserem Garten steht, sieht sie wirklich noch ganz gut aus. Um die Haltbarkeit der Outdoormöbel zu verlängern, wasche ich sie vor dem „Winterschlaf“ immer mit lauwarmem Wasser ab, öle sie dann mit einem Teaköl ein und lagere sie im Schuppen neben der Garage.

Garten-Apps machen Lust auf Frühling

Nach getaner Arbeit mache ich es mir mit Blick in den Garten im Haus mit einer Tasse Tee gemütlich. Dabei stöbere ich im Netz noch nach Garten-Apps, die mich an den optimalen Pflanztermin für Bodendecker erinnern sollen. Die Auswahl an Garten-Apps ist groß. Ich entscheide mich für „Mein Garten“ und installiere die App direkt auf meinem Smartphone.

Ich könnte mich noch weitere Stunden im „digitalen Garten“ verlieren, beschließe aber für heute mit dem Thema Schluss zu machen. Eine Sache jedoch, muss noch sofort erledigt werden: Der auffrischende Wind hat erneut zwei Birnen vom beinahe kahlen Baum geschüttelt. „Wie gut, dass ich jetzt gut erkennen kann, wo sie gelandet sind“, denke ich, ziehe mir meine Jacke an, sammele das Fallobst sicherheitshalber ein und kann den leckeren Birnenkuchen nach dem Rezept meiner Großmutter beinahe schon riechen.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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