Kann man sich gegen Unwetter versichern?

Kann man sich gegen Unwetter versichern?
4. Jul 2017

von Suitbert Monz

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Der Klimawandel erhöht das Potenzial für stärkere Unwetter und Tornados auch in Deutschland. Aktuelle Beispiele und Wetterextreme zeigen, dass Starkregen und Sturm hierzulande große Schäden anrichten und eine ausreichende Hilfe nicht immer gegeben ist.

Teilweise stehen Unwetteropfer nicht nur vor dem Problem, vorübergehend oder dauerhaft eine neue Bleibe finden zu müssen, sondern sie müssen auch die finanziellen Schäden für Reparaturen und Co stemmen.

Rechtzeitige Vorsorge gegen Hagelschäden und Co.

Erst in den vergangenen Tagen sind weite Teile Deutschlands wieder von starken Unwettern betroffen gewesen. Meist liefen Gullys und Keller voll, die dann abgepumpt werden mussten. Die Gewitter können allerdings auch schwerere Schäden verursachen, beispielsweise durch große Hagelkörner, die Dach und Fenster beschädigen sowie Blitze, die das Haus in Brand setzen können.

Wer kommt für Unwetter-Schäden auf?

Eine flächendeckende staatliche Unwetterhilfe gibt es nicht in Deutschland. Eine Gewissheit auf staatliche Hilfeleistung gibt es nicht. Bayern hat sogar angekündigt, ab Juli 2019 finanzielle Staatshilfen komplett zu streichen, wenn das Haus versicherbar gewesen wäre

Privatpersonen müssen sich rechtzeitig gegen Elementarschäden versichern, um sicherzugehen, dass Unwetter nicht zum finanziellen Ruin führen. Allerdings gibt es keine eigene Versicherung für Unwetterschäden, sondern es sind mehrere Versicherungen beteiligt.

Lückenloser Versicherungsschutz

Um sich umfassend gegen Unwetterschäden zu versichern, sollte man vor allem drei Versicherungen berücksichtigen: Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung bei Wohneigentum und jeweils eine Erweiterung durch eine Elementarschadenversicherung.

Die Hausratversicherung kommt für Schäden an beweglichen Gegenständen im Haus oder in der Wohnung auf, beispielsweise für Möbel, die durch einen Brand wegen Blitzeinschlag beschädigt wurden. Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Haus ab, die durch Unwetterschäden wie Sturm, Hagel oder Feuer hervorgerufen wurden. Sie springt allerdings nicht ein, wenn das Grundstück überflutet ist und das Wasser in das Gebäude gedrückt wird oder das Haus von Lawinen, Erdrutschen, Erdbeben oder weitere Elementarschäden betroffen ist. Hierzu sollte man die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung um eine Elementarschadenversicherung erweitern. Auf diese Weise ist man rundherum gegen Unwetter- und Elementarschäden abgesichert.

Wenn Sie sich umfassender über Versicherungsmöglichkeiten gegen Unwetterschäden informieren möchten, dann besuchen Sie unsere Website.

Die größten Irrtümer über den Versicherungsschutz gegen Naturgefahren hat der GDV zusammengestellt.

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Kann man sich gegen Unwetter versichern?
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, Bereich Vertrieb Onlinemarketing; bloggt über Online-Marketingmaßnahmen und soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Hallo Herr Monz,

herzlichen dank für den umfassenden Artikel. Sicherlich werden die genannten Versicherung gerade in den vergangenen Tagen für immer mehr Hausbesitzer interessant.

Viele Grüße,
André Schneider