Was ist die Generation Z?

Was ist die Generation Z?
8. Okt 2015

von Rebecka Berndt

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Während die meisten noch von der Generation X oder jetzt Y sprechen, schleicht sich so langsam eine neue Generation in die Unternehmen und die Universitäten des Landes: die Generation Z. Was genau Generation Z bedeutet und welche Eigenschaften dieser Zielgruppe zugeschrieben werden, wollen wir in diesem Beitrag erläutern.

Wer ist diese „Generation Z“?

Generation Z ist einfach die Fortführung von X und Y, was aber dennoch viele Autoren nicht davon abhält, diese Generation als „Zombie“ oder „Zumutung“ zu beschreiben. Diese Generation wurde zwischen 1995 und 2012 geboren und meint die wahren Digital Natives unserer Nation. Mit höchsten 20 Jahren machen die Ältesten von ihnen derzeit gerade erst den Führerschein und stehen in den Startlöchern, das Berufsleben zu revolutionieren. Sie sind sehr selbstkritisch und sich ihrer Schwächen durchaus bewusst. Außerdem denken sie, dass sie mehr als jede andere Generation arbeiten müssen, um ihre eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

Was will die Generation Z?

Diese Generation hat höhere Erwartungen an den Arbeitsplatz als jede andere Generation vor ihr. Laut der neusten Studie von Ricoh erwarten 48% eine ausgewogene Work-Life-Balance, 47% die Zusammenarbeit mit interessanten Menschen sowie jeweils 42% flexible Arbeitszeiten, gute Sozialleistungen und Arbeitsplatzsicherheit. Des Weiteren sind sie schnell frustriert und erwarten eine gute Kommunikation zwischen den Mitarbeitern.

Neben diesen Punkten ist es ihnen aber auch wichtig, mit ihrer Tätigkeit die Welt zu verändern. Sie denken in globalen Maßen und fordern vom Arbeitgeber Technologien für ein effizientes Arbeiten. Die Arbeitsstätte kann sich somit auch am anderen Ende der Welt befinden.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Die Generation Z ist viel kritischer und vorsichtiger im Umgang mit Daten aus dem Internet, da sie mit dieser Technik und dem dazugehörigen Verständnis von Kindheitstagen an aufgewachsen ist. Es ist vorauszusehen, dass Bewertungsportale wie kununu häufiger als zuvor genutzt werden und dass diese Generation sich dort verstärkt über zukünftige Arbeitgeber informiert.

Auch wenn diese Generation die Digital Natives darstellt und allzeit online unterwegs ist, bedeutet diese Tatsache nicht, dass sie es für den Job auch ist. Home-Office wird nicht gerne gesehen. Es muss einen festen Arbeitsplatz geben, denn spätestens um 17 Uhr soll die Freizeit beginnen. Somit soll es eine klare Abgrenzung zwischen Arbeits- und Privatleben geben. Der Beruf ist nicht ihre zentrale Lebenserfüllung, diese wird außerhalb gesucht.

Außerdem braucht die Generation Z viel Lob und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit. Mehr Arbeit ist okay, wenn sie vorher abgesprochen war und es dafür auch einen Ausgleich gibt. Beliebt werden voraussichtlich der öffentliche Dienst sowie große und bekannte Unternehmen sein, da hier vermeintlich feste Strukturen vorherrschen.

Was genau jedoch auf die Unternehmen zukommen wird, ist noch völlig unklar. Wenn Sie zu dieser Generation gehören, freuen wir uns auf Ihre Sicht in den Kommentaren.

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Rebecka Berndt

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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