Gesunde Gewürze: Lexikon

Gesunde Gewürze: Lexikon
24. Jan 2019

von Regina Waldhecker

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Mit Gewürzen verfeinern wir in erster Linie unser Essen. Dabei greifen die meisten Menschen immer zu gleichen Gewürzen und probieren selten etwas Neues aus. Besonders Pfeffer liegt bei uns hoch im Kurs. Doch warum macht es für uns Sinn, auch andere Gewürze auszuprobieren?

Das kleine Gewürzlexikon regt zum Ausprobieren an und zeigt Ihnen die gesunden und heilenden Wirkungen von unterschiedlichen Gewürzen.

Zahlen, Daten, Fakten zu Gewürzen

  • Wir verbrauchen pro Person ca. 400-600 Gramm Gewürze pro Jahr
  • Die Deutschen würzen noch vor Paprika, Salz und Ingwer am liebsten mit Pfeffer
  • Zimt gilt als erst entdecktes Gewürz der Welt
  • Safran ist mit ungefähr 14€ pro Gramm das teuerste Gewürz
  • Knapp 70.000 Tonnen Gewürze werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht
  • Die Nahrungsmittelindustrie ist Hauptabnehmer von Gewürzen

Gewürze, die unser Essen gesünder machen

Kurkuma

Die Gelbwurzel wird in der ayurvedischen Medizin schon sehr lange als Heilmittel verwendet. Am bekanntesten ist die Gewürzpflanze für ihre verdauungsfördernden Effekte. Doch viele sagen der Pflanze sogar energiespendende und antientzündliche Eigenschaften nach. In Deutschland wird die Knolle vor allem als Gewürz verwendet. Als Bestandteil von Curry oder Senf wird sie häufig als Färbemittel genutzt. Das Gewürz passt gut in Smoothie und Tees und kann Gemüse verfeinern.

Ingwer

Ein Trendgewürz. Der Scharfmacher, der auch als Heilpflanze gilt, kurbelt unter anderem die Verdauung an und hilft gegen Reiseübelkeit. Ich trinke ihn gerne als Tee. Dazu schneide ich den Ingwer in kleine Scheiben und lassen ihn durch ein Teesieb in heißem Wasser ziehen.

Kümmel

Entweder man liebt es oder man mag es gar nicht. Die, die es mögen haben Glück. Kümmel fördert die Verdauung, wirkt magenstärkend und appetitanregend. Beim Kochen werden die Kümmelfrüchte für die Zubereitung von Sauerkraut, fettigen Fleischgerichten, Bratkartoffeln und Käsesorten gerne genutzt.

Gewürznelken

Die Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse schmeckt pur brennend und würzig-scharf. Sie eignet sich dadurch gut für Saucen, Fleischgerichte und als Pulver auch für Glühwein. Aber auch Süßspeisen mit Obst können damit verfeinert werden. Nelken helfen bei Zahnschmerzen, denn die Inhaltsstoffe aus Nelkenöl wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Dill

Ich kenne Dill vor allem zum Würzen von Gurken und Fischgerichten. Aber auch Suppen, Salate und Fleisch lassen sich hervorragend damit verfeinern. Dill wirkt beruhigend, harntreibend und verdauungsfördernd.

Liebstöckel

Wird häufig nach seinem Geschmack auch Selleriekraut oder Maggikraut genannt. Damit eignet es sich hervorragend für Suppe, Saucen und Ragouts. Es kann dabei magenstärkend und krampflösend wirken und bei Blasen- und Nierenleiden helfen.

Muskatnuss

Kommt bei mir eigentlich meistens nur als Verfeinerung von Blumenkohl auf den Tisch. Sie kann aber sehr vielfältig in Saucen, Suppen, Reis und Gemüsegerichten verwendet werden. Außerdem wirkt sie verdauungsfördernd und appetitanregend.

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Gesunde Gewürze: Lexikon
Regina Waldhecker

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V und Spezialistin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Bloggt zu Themen rund um Gesundheit, das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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