Gutes Neues Arbeitsjahr

Gutes Neues Arbeitsjahr
15. Jan 2018

von Anna Lena Schwartz

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Ein gutes neues Jahr war schon das alte und wird auch das neue, wenn man allein den Arbeitsmarkt betrachtet. Die Beschäftigten in Deutschland haben sichere Jobs, das Angebot am Arbeitsmarkt ist groß, die Anzahl der Konkurrenten um Stellen klein. Wahrscheinlich wird das neue Jahr sogar noch besser als das alte.

Seit Jahren steigt die Anzahl der Erwerbstätigen. Von 40 Millionen im Januar 2007 auf 44,5 Millionen im Januar 2017. Im Januar des neuen Jahres werden es noch mehr sein. Wie viele, weiß man heute noch nicht. Spielt auch keine Rolle, denn es wird wieder ein neuer Rekord geknackt werden. Die Überschriften werden so oder ähnlich sein: So viele Beschäftigte wie noch nie! Das titelten die Zeitungen in diesem und in den vergangenen Jahren. The same procedure as every year.

Licht- und Schattenspiele

Wo es Licht gibt, fällt auch Schatten. Doch der hellt sich auf, denn die Arbeitslosenzahlen gehen regelmäßig zurück. Zwar deutlich langsamer als die Beschäftigung steigt, dennoch sinkt die Arbeitslosigkeit spürbar. Etwa 4 Millionen Arbeitslose waren im Januar 2007 gemeldet. Bis zum Januar 2017 ging die Rate um 1,5 Millionen zurück. Im November 2017 lag die Arbeitslosenquote bei 5,3 Prozent. Im November 2007 sind es 8 Prozent gewesen.

Offizielles und Wahrscheinliches

Die Beschäftigtenzahlen steigen, die Arbeitslosenzahlen sinken und die Nachfrage nach Arbeitskräften legt auf anhaltend hohem Niveau weiter zu. 772.000 offene Stellen waren im November 2017 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. 442.000 sind es im November 2007 gewesen. Das sind jeweils die offiziellen Zahlen der zuständigen Behörde gewesen. Tatsächlich dürften deutlich mehr Stellen vakant sein, denn nicht jedes Unternehmen versucht über die Arbeitsagentur seine Vakanzen zu füllen.

Unbedachtheit und Wirklichkeit

Der Grund für die gute Lage der Beschäftigten am Arbeitsmarkt ist die seit Jahren boomende Wirtschaft. Infolgedessen hat sich der Arbeitsmarkt von einem Angebots- zu einem Nachfragemarkt gewandelt. Den vielen Stellenangeboten der Unternehmen stehen wenige Bewerber gegenüber. Das stärkt die Position der Stellensuchenden und auch der Beschäftigten. Denn Sätze, die früher mitunter unbedacht ausgesprochen wurden, wie „Unser größtes Kapital sind unsere Mitarbeiter“ wurden Wirklichkeit.

Versuche und Versprechen

Um Engpässe am Arbeitsmarkt zu vermeiden, denken Politik und Arbeitgeberverbände beispielsweise über einen späteren Renteneintritt und leichtere Zuwanderung nach. Sollte selbst beides kommen, wird das am Trend wenig ändern: dem guten neuen Jahr am Arbeitsmarkt werden voraussichtlich viele weitere folgen. Das liegt vor allem am demografischen Wandel. So gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, es kommen aber viel weniger junge nach, als ältere ausscheiden.

Auch für die R+V geht es weiterhin bergauf

Im Jahr 2017 hat die R+V über 500 neue Mitarbeiter im Innendienst und knapp 300 Mitarbeiter im Außendienst (ohne Aushilfen) eingestellt. Und auch in diesem Jahr werden wieder neue Mitarbeiter gesucht. Beispielweise gibt es seit Anfang des Jahres den neuen Bereich Digitale Transformation, für den noch engagierte Mitarbeiter gesucht werden.

Haben Sie auch Interesse, ein Teil der R+V zu werden? Dann informieren Sie sich auf unserer Karrierehomepage zu offenen Stellen und möglichen Einstiegsmöglichkeiten.

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Gutes Neues Arbeitsjahr
Anna Lena Schwartz

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Karrierethemen und gibt Einblicke hinter die Kulissen der R+V als Arbeitgeber.

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