Interview mit Anika Geisel über ihren Blog „Formel 1 aus Frauensicht“

Interview mit Anika Geisel über ihren Blog „Formel 1 aus Frauensicht“
25. Jul 2012

von Verena Reuber

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Anika Geisel ist Social Media Beraterin bei Eck Kommunikation, einer strategische Unternehmensberatung. Aus ihrer persönlichen Leidenschaft für den Motorsport entstand Anfang 2011 ihr Blog „Formel 1 aus Frauensicht“.

Hallo Frau Geisel, wie kommen Sie zum Blogschreiben?

Es hat mir schon immer gefallen, eigene Ideen und Gedanken zu Themen, die mich beschäftigen, zu veröffentlichen. So habe ich schon vor einigen Jahren angefangen, auf meinem eigenen Blog und auch unserem Unternehmensblog, dem PR-Blogger, Beiträge zu veröffentlichen.

Die Formel 1 begeistert mich seit Jahren. Und so entstand im letzten Jahr spontan die Idee, ein Blog zu starten, das sich um die Königsklasse des Motorsports dreht.

Warum gerade „Formel 1 aus Frauensicht“?

Die Formel 1 ist schon immer eine klare Männerdomäne gewesen. Aber es gibt eben auch Frauen wie mich, die sich dafür interessieren. Mein Fokus liegt nicht zu stark auf den neuesten technischen Entwicklungen. Das können die Fachmedien auch wesentlich besser erklären. Mir geht es mehr darum, das Geschehen rund um die Formel 1 zu beschreiben. Dazu gehört, die Fahrer auch von ihrer privaten Seite zu zeigen.

Was ist Ihnen beim Schreiben besonders wichtig?

Mir ist es wichtig, authentische Einblicke ins Formel 1-Spektakel zu geben. Deswegen veröffentliche ich auch viele Videos im Blog. Das ist meist sehr emotional und persönlich – ganz anders als die Fernseherbilder, die wir sonst nur sehen.

Was sind Ihre Informationsquellen? Wie gehen Sie beim Schreiben eines Artikels vor?

Ich recherchiere im Internet nach Neuigkeiten, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. Richtig gute Information bekommt  man aber in der Regel von den Fahrern und Teams selbst. Deswegen habe ich die wichtigsten Facebook Seiten und Twitteraccounts abonniert. Es ist erstaunlich, wie viel die Fahrer dort preisgeben. Da bekommt man die neuesten Urlaubsbilder, Fotos hinter den Kulissen und wirklich authentische Einblicke in den Alltag der Fahrer.

Kleinere Nachrichten und viele Bilder veröffentliche ich dann auf meiner Facebook Seite zum Blog, alles andere wird als Artikel verarbeitet.

Können Sie anderen Bloggern, vor allem denjenigen, die gerade erst ihr eigenes Blog starten, Tipps geben?

Ich glaube erst einmal anzufangen, ist immer der schwerste Schritt. Es ist ganz hilfreich, wenn man bei der Themenauswahl einen klaren Fokus setzt, so dass die Leser wissen, was sie erwartet. Mir hat es geholfen, dass ich selbst viele Blogs regelmäßig lese. Dort kann man sich inspirieren, was Layout & Inhalte betrifft. Und dann sollte man sich nicht beirren lassen, sondern einfach Spaß am Bloggen haben.

Welche lesenswerte Blogs können Sie empfehlen?

Also wer sich generell für Motorsport interessiert, der kommt am Racingblog von Don Dahlmann nicht vorbei. Freundinnen von mir haben jüngst ihren „Fußball aus Frauensicht“-Blog gestartet, den ich natürlich auch wärmstens empfehlen kann, vor allem für diejenigen,  die sich für die Nationalmannschaft interessieren.

Ansonsten lese ich regelmäßig die Karrierebibel von Jochen Mai, den PR-Doktor von Kerstin Hoffmann und natürlich unseren PR-Blogger.

Inwiefern hilft Ihnen Social Media bei der Auslebung Ihres Hobbys?

Social Media hilft mir natürlich sehr bei der Recherche. Vor dem Social Media-Zeitalter war es gar nicht möglich, so nah an den Sportlern dran zu sein. Und dann ist Social Media sicherlich nützlich für die Vermarktung meiner Bloginhalte. Denn Facebook oder Twitter helfen natürlich bei der Verbreitung, so dass möglichst viele Menschen meine Artikel auch wirklich lesen.

Waren Sie schon einmal bei einem Formel 1-Rennen live an der Strecke mit dabei?

Leider nein. Aber das ist in jedem Fall das Ziel für diese Saison, das erste Rennen live zu erleben.

 

Viel Erfolg dabei und herzlichen Dank für das Interview!

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Interview mit Anika Geisel über ihren Blog „Formel 1 aus Frauensicht“
Verena Reuber

Social Media Managerin bei der R+V24; bloggt hauptsächlich über Autos, Fragestellungen aus der Versicherung und sämtliche Facetten der Mobilität.

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