J.P. Morgan-Lauf: Teamgeist mit Selfies

J.P. Morgan-Lauf: Teamgeist mit Selfies
2. Nov 2020

von Eva Kuschfeldt

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​Nicht nur Feste und Konzerte sind im Corona-Jahr 2020 schwierig bis unmöglich zu veranstalten. Die Pandemie hat auch dem beliebten J.P. Morgan-Benefizlauf jede Chance auf Normalität genommen. Den Spaß am Laufen haben sich insgesamt 82 R+V-ler dennoch nicht verderben lassen – und haben die Strecke von 5,6 Kilometern eben ohne Zuschauer gemeistert. Mal alleine, mal in einer kleinen Gruppe von Kollegen.

Beim alljährlichen J.P. Morgan-Lauf schieben sich sonst Zehntausende Menschen durch die Frankfurter Innenstadt. Es ist das weltweit größte Event seiner Art. Wegen Corona fiel der eigentliche Massenlauf aber aus. Stattdessen sind die Teilnehmer in diesem Jahr so flexibel wie möglich unterwegs gewesen: in einem Zeitfenster von zwei Wochen, mit freier Ortswahl, allein oder in der Gruppe, gehend oder rennend. Die Daten haben sie hinterher per offizieller App oder E-Mail eingereicht. Jetzt steht fest: Die schnellste R+V-lerin war Irene Bell (24:26), Daniel Pittner der schnellste R+V-Mann (21:24).

„Wir haben diesmal nur die Kollegen angeschrieben, die 2019 dabei waren“, erläutert Michael Teymurian, Vorsitzender des Betriebsrats am Standort Frankfurt. Er organisiert zusammen mit Kollegen die Veranstaltung für die R+V-ler. „Wir wollten ihnen auf jeden Fall eine Alternative zu der schönen Veranstaltung bieten – wenn auch im kleinen Rahmen.“

Selfie-Wettbewerb zur Motivation

Statt sportlichem Erfolg stehen beim J.P. Morgan-Lauf traditionell der Spaß und die Kollegialität im Mittelpunkt – eine Herausforderung beim einsamen Lauf durch Wald und Flur. Um trotz der schwierigen Situation das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, organisierten Standort und Betriebsrat in Frankfurt einen Selfie-Wettbewerb.

Unter den Selfie-Einsendungen sind auch die schnellste Läuferin Irene Bell (oben links mit rotem Mundschutz) und die drei Vorstände Norbert Rollinger (Mitte rechts), Christoph Lamby (unten links vor grüner Hecke) und Jens Hasselbächer (mittig im Schalke-Trikot).

Unter den Selfie-Einsendungen sind auch die schnellste Läuferin Irene Bell (oben links mit rotem Mundschutz) und die drei Vorstände Norbert Rollinger (Mitte rechts), Christoph Lamby (unten links vor grüner Hecke) und Jens Hasselbächer (mittig im Schalke-Trikot).

„Unserer J.P. Morgan-Bildergalerie am Standort in Frankfurt wächst jedes Jahr um ein neues Foto“, erklärt Betriebsratsvorstand Teymurian. „Wir sind froh, dass wir den Bilderrahmen für 2020 nun mit den Selfies füllen können – nächstes Jahr wird es dann hoffentlich wieder ein Gruppenfoto.“

Der J.P. Morgan-Lauf 2020

Seit 1999 läuft die R+V-Belegschaft gemeinsam mit anderen Firmen eine Strecke von 5,6 Kilometern durch die Frankfurter Innenstadt – 2020 das erste Mal virtuell. Der Lauf findet als Serie auch in vielen weiteren Großstädten weltweit statt. Frankfurt ist nach Angaben der Veranstalter der größte Firmenlauf der Welt.

Die Einnahmen beim Lauf in Frankfurt werden von J.P. Morgan verdoppelt und gehen an die Stiftung „Deutsche Sporthilfe“ und die „Deutsche Behindertensportjugend„.

In diesem Jahr verzeichnet die offiziell J.P. Morgan Corporate Challenge genannte Veranstaltung einen neuen Rekord: Insgesamt 3.329 Unternehmen registrierten sich weltweit – so viele wie nie zuvor, trotz Corona.

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J.P. Morgan-Lauf: Teamgeist mit Selfies
Eva Kuschfeldt

Redakteurin in der Konzern-Kommunikation, bloggt über eigene Erlebnisse im Unternehmen, Themen der Konzern-Kommunikation und soziale Projekte bei R+V

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