Duales Studium: Berufsanfänger mit Berufserfahrung

Duales Studium: Berufsanfänger mit Berufserfahrung
25. Mrz 2019

von Anna Lena Schwartz

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Ein duales Studium ist bekanntlich eine Nische, trotzdem entscheiden sich immer mehr Studenten für ein duales- und gegen das herkömmliche Vollzeit Studium. Aber Warum?

Der große Vorteil gegenüber eines Vollzeit Studiums ist die intensive Praxisnähe. Erfahrungsgemäß wissen duale Studenten schneller, ob ihnen der gewählte Beruf oder die gewählte Fachrichtung liegt, da das Studium sowohl Theoriephasen an der Hochschule, als auch Praxiszeiten im Ausbildungsbetrieb vorsieht. Deswegen können duale Studenten die gelernte Theorie auf der Arbeit anwenden, während Vollzeitstudenten meist nur ein vier- bis sechsmonatiges Pflichtpraktikum absolvieren, um einen kleinen Einblick in die Berufswelt zu erlangen.

Trend zum dualen Studium

Duale Studiengänge werden deutschlandweit, überwiegend von Fachhochschulen und nur mit wenigen Ausnahmen von Universitäten, angeboten. Auswertungen des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigen einen klaren Trend zum dualen Studium: seit 2004 hat sich die Anzahl der Studenten mehr als verdoppelt, die Zahl der Studiengänge und die der Kooperationsunternehmen in etwa verdreifacht. 2017 gab es erstmals über 100.000 duale Studenten. Das größte Angebot an Studiengängen gibt es in den Fachbereichen Technik und Wirtschaft, wobei sich die meisten dualen Studenten in der Regel für einen wirtschaftlichen Studiengang entscheiden.

Eher Ausnahme als Regel

Auf den ersten Blick imponieren die wachsenden Zahlen rund um das Angebot und die Nachfrage für duale Studienplätze. Setzt man allerdings die dualen Studenten in Relation zu den gesamten Studierenden wird klar, dass ein duales Studium weiterhin eine Nische bleibt, da sie lediglich einen Anteil von 5 bis 6 Prozent einnehmen.

Verdienen fürs studieren

Ein duales Studium dauert drei Jahre und wechselt in den meisten Fällen nach drei Monaten zwischen Praxis und Hochschule. Während des Studiums bekommen die Studenten eine Vergütung vom Unternehmen. Die Vergütung ist in etwa so hoch wie eine Ausbildungsvergütung Auszubildenden in ähnlichen Berufen. Bei einem dualen Studium der Wirtschaftsinformatik ist das Pendant die Ausbildung zum Fachinformatiker. Die Ausbildungsvergütung für diesen Beruf liegt in der Regel zwischen rund 800 Euro im ersten und 1.000 Euro im dritten Jahr. Als dualer Student hat man meist 30 Urlaubstage, wie in einer Ausbildung auch.

Vom Studium ins Arbeitsleben

Die Universität Duisburg-Essen untersuchte zusammen mit der Hans-Böckler-Stiftung den Übergangsprozess von Absolventen ins Arbeitsleben und kam zu dem Ergebnis, dass dualen Studenten der Übergang ins Arbeitsleben deutlich einfacher fällt. Außerdem sollen Absolventen eines dualen Studiums deutlich seltener arbeitslos werden und erhalten häufiger unbefristete Verträge.

Dual studieren bei R+V

R+V bietet jeweils drei duale Bachelor Studiengänge mit Schwerpunkt Versicherung und drei mit Schwerpunkt IT an. Von den insgesamt sechs Studiengängen beinhalten drei eine zusätzliche Berufsausbildung.

Zurzeit läuft bei der R+V wieder die Ausschreibung für diverse duale Studiengänge! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Anna Lena Schwartz

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Karrierethemen und gibt Einblicke hinter die Kulissen der R+V als Arbeitgeber.

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