R+V bleibt zuhause: Einblicke ins Homeoffice von Mitarbeitern

R+V bleibt zuhause: Einblicke ins Homeoffice von Mitarbeitern
15. Apr 2020

von Denise Eberhardt

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Aktuell geben viele R+V Mitarbeiter Einblick in ihren Alltag im Homeoffice, berichten von den schönen Seiten des Zuhauseseins, aber auch von Momenten, die ihnen in diesen Zeiten fehlen. Wir haben Ihnen einige Ausschnitte davon zusammengestellt.

 Natalie Peine, Korrespondenz-Managerin im Strategischen Kundenmanagement

Natalie Peine mit Kindern„Ich bin nicht allein. Aber so was von. Wir sitzen zu viert – mein Mann im Homeoffice und meine beiden Söhne (7 und 8 Jahre) am Esstisch und versuchen zu arbeiten. Mit Betonung auf „versuchen“.
Zwischen „Mama, was ist 12 plus 2“ und „Mama, wie schreibt man Mama?“ (ich übertreibe) und einem riesigen Stapel Arbeitsblätter für die Schule wäre der passende Filmtitel für diese besondere Episode in meinem Leben „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“.

Aber ich will nicht jammern. Uns geht es gut. Toll finde ich, wie flexibel und verständnisvoll Kollegen und Vorgesetzte sind. Jetzt ist – manchmal asynchroner – Schulterschluss angesagt, um trotzdem möglichst viel erledigt zu bekommen. Ich bin extrem dankbar für das technische Rundum-sorglos-Paket, das ich schon seit Beginn meiner R+V-Zeit habe. Sehr vorausschauend. Nur mit dem Lärmschutz gegen die Düsenjet-Lautstärke meiner kreischenden Söhne hapert es noch. Zu meiner Sportstätte, dem Wohnzimmer, habe ich es nur vier Schritte – das ist sehr praktisch.

Auch wenn ich es als Mutter genieße, meine Kinder 24/7 bei mir zu haben, freue ich mich, wenn die Schulen wieder öffnen. Die Work-Work-What-Balance bekomme ich einfach nicht hin.“

Peter Keis, Firmenkunden-Sachversicherung

Peter Keis im Homeoffice

„Seit Freitag, dem 13. März, arbeite ich im Homeoffice. Auch meine Frau, die bei einem anderen großen Versicherer beschäftigt ist, arbeitet im Homeoffice, ebenso wie mein Sohn (16 Jahre). Ich sitze oben im Wohnzimmer. Aus dem Arbeitszimmer höre ich ab und zu das Klappern der Tastatur, die meine Frau benutzt, und aus dem Zimmer meines Sohnes klingen gleichzeitig die Stimmen von Rappern und YouTube-Infokanälen wie zum Beispiel TerraX, MrWissen2Go, Harald Lesch oder auch Mai Thi. Ab und zu auch Stimmen seiner Freunde und Klassenkameraden über Skype oder WhatsApp, wenn sie sich über Aufgaben verständigen, die die Schule online schickt. Das ist im Homeoffice definitiv anders als im Büro.

Aber ich mag das – es zeigt, dass wir alle an einem Strang ziehen. Wir alle bleiben zuhause und teilen das Schicksal so vieler. Das ist Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und über Skype, WhatsApp und Telefon gilt trotzdem: #DuBistNichtAllein.

Ich vermisse den ein oder anderen Kollegen und den Austausch über den Schreibtisch, den Flurfunk, das Gespräch in der Kaffeeküche oder bei der zufälligen Begegnung auf dem Gang. Das ist wirklich was, auf das ich mich wieder freue, wenn ich im Büro bin.

Ansonsten wünsche ich allen, dass sie gesund bleiben und die Situation mit dem notwendigen Ernst und der gebotenen Vorsicht angehen, ohne aber in Panik zu verfallen – #WirSchaffenDas.“

Uta Hense, in der Konzern-Kommunikation im Portalmanagement des R+V NET

Uta Henses Hunde

„An meinem temporären Arbeitsplatz tummelt sich tierische Gesellschaft: Unsere Hunde Fancy, Franzl, Roger und Babsi aus dem Verein Arca Fabiana Tierrettung Azoren e.V , außerdem unser Katzenpärchen Harry & Sally – ach ja, und noch mein Mann Klaus, der bei R+V im Maklerinkasso arbeitet. Er sitzt allerdings in seinem eigenen Büro.

Da ich das regelmäßige mobile Arbeiten schon seit Jahren praktiziere, ist es schon ein Stück Normalität und fühlt sich nicht wirklich anders an. Meine Erfahrung: Man muss als Neuling aufpassen, dass man nicht verlottert. Es ist hilfreich seine gewohnte Routine beizubehalten, auch wenn man nicht zur Arbeit fährt. Also zur gewohnten Zeit aufstehen, duschen, Zähne putzen, ordentlich anziehen. Beim Arbeiten die Pausen nicht vergessen und immer mal aufstehen und aus dem Fenster sehen.

Es gibt natürlich zurzeit sehr viele, oft längere Skype-Termine. Die sind natürlich wichtig, strengen aber mehr an als ein Präsenztermin. Manche Themen bespricht man besser Face to Face. Das fehlt mir ein bisschen.

Wenn wir wieder zurück zum Normalbetrieb kehren, freue ich mich am meisten darauf, endlich wieder Menschen unbefangen die Hand zu geben und die Menschen, die mir viel bedeuten, wieder in die Arme zu schließen.“

Sascha Maizner, Niederlassung Wien, Vertriebssupport

„Die Quarantäne bringt Vorteile so wie auch Nachteile mit sich – man spart sich die Anfahrtszeit und kann ab und zu mal seine Rasur etwas schleifen lassen. Aber nicht alle haben wiederum den Luxus an einem richtigen Arbeitsplatz zu arbeiten. Ich arbeite zum Beispiel zurzeit in einem Wandverbau – Gott sei Dank mit eingebautem Schreibtisch – sozusagen in einem „convertible Workspace“.

Der Face-to-Face-Kontakt zu anderen Mitarbeitern fehlt im Homeoffice. Ich versuche dennoch, die Zeit zu genießen. Der alltägliche gewohnte Bürotrubel wird jeden von uns dann doch wieder schneller erwischen als wir denken. Dann wünschen wir uns wahrscheinlich wieder die Ruhe des Homeoffice zurück.

Also haltet alle durch und macht das Beste aus der Zeit! Bleibt zuhause und gesund!“

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Denise Eberhardt

Werkstudentin im Personalmarketing, bloggt über das Leben bei der R+V, Karrierethemen und Arbeitgeber-News.

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