Von der dualen Studentin zur Bezirksdirektorin: Karriere im Außendienst

Von der dualen Studentin zur Bezirksdirektorin: Karriere im Außendienst
4. Dez 2014

von Rebecka Berndt

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Abitur, duales Studium und was kommt danach? Nadine Neumann, Bezirksdirektorin in Berlin, hat diese Erfahrungen gemacht. Was sie dabei erlebt hat und welche Wege ihr nach dem Studium offen standen, erzählt sie uns heute im Interview.

Frau Neumann, warum haben Sie sich für ein duales Studium bei R+V entschieden?

Für mich stand schon in der Schulzeit fest, dass ich BWL und am liebsten in Kombination mit einer Ausbildung studieren möchte. Wichtig war mir auch, dass ich später mit Menschen zusammenarbeiten kann. Als Kundin der Volks- und Raiffeisenbank meiner Heimatstadt wurde ich auf die R+V aufmerksam, habe mich auf der Homepage zu den Ausbildungsmöglichkeiten informiert, beworben und wurde angenommen.

Wie war das duale Studium aufgebaut und was hat Ihnen dabei am besten gefallen?

Das Studium ist in feste Blöcke mit Theorie- und Praxiseinheiten unterteilt. Im Schnitt dauert jede Phase ca. 3 Monate. Dadurch kann das theoretisch erworbene Wissen gleich in die Praxis umgesetzt werden. Besonders gut hat mir daran gefallen, dass ich schnell gemerkt habe, welches Wissen für mein späteres Berufsleben wichtig ist.

Während der Praxisphasen des Studiums wurde ich in verschiedenen Bereichen eingesetzt und konnte mir ein gutes Bild über die Einsatzmöglichkeiten machen. Hauptsächlich habe ich Kollegen im Bankenvertrieb begleitet, aber auch zwei Praxisphasen in einer Generalagentur und im Personalmarketing in Wiesbaden erlebt. Das war eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung, bei der ich erkannt habe, dass ich nach dem Studium im Außendienst arbeiten möchte.

Was waren Ihre ersten Aufgaben und was war dabei anders als während des Studiums? 

Während meiner Einarbeitungsphase zur Privatkundenbezirksleiterin (PBL) wurde ich zunächst in verschiedenen Marktgebieten der Berliner Volksbank eingesetzt. Während dieser Zeit habe ich eigeninitiativ ein berufsbegleitendes Masterstudium begonnen. Nach einigen Monaten habe ich einen eigenen Bereich als PBL übernommen. Anders als im Studium war, dass ich ab diesem Zeitpunkt einen Geschäftsplan hatte, an dessen Erfüllung ich arbeiten musste.

Wann ist bei Ihnen der Wunsch entstanden, Führungskraft zu werden?

Da mir die Arbeit großen Spaß gemacht hat, hätte es auch noch einige Zeit so weitergehen können. Trotzdem habe ich bei meinen Führungskräften verdeutlicht, dass ich mich in Zukunft beruflich weiterentwickeln und neue Aufgaben übernehmen möchte. Ich habe immer die Möglichkeit genutzt, meiner Vorgesetzten über die Schulter zu schauen und konnte mir dadurch ein gutes Bild vom Tätigkeitsfeld einer Führungskraft machen. Zunächst wurde ich innerhalb der Filialdirektion Berlin durch Sonderaufgaben und Projektarbeiten gefördert. Nachdem ich im internen Potenzial-Assessment Center ein positives Ergebnis erhalten hatte, habe ich mit meinem Filialdirektor über die verschiedenen Möglichkeiten gesprochen und als in Berlin eine Bezirksdirektoren-Stelle frei wurde, habe ich mich beworben und die Stelle bekommen.

Welche Wege hätte es alternativ noch geben können außer der Führungslaufbahn?

Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei R+V sind vielfältig, dabei waren für mich neben der Führungslaufbahn so ziemlich alle Außendienstfunktionen, wie Spezialist, Vertriebsbeauftragter oder Vertriebscoach, denkbar gewesen. Dass ich nun ausgerechnet in Berlin die Möglichkeit bekommen habe, eine Bezirksdirektion zu übernehmen, hat mich natürlich besonders gefreut.

Vielen Dank für das Gespräch! 

Wenn auch Sie sich für ein duales Studium bei der R+V interessieren, schauen Sie doch einfach auf unserer Karriereseite nach offenen Stellen.

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Von der dualen Studentin zur Bezirksdirektorin: Karriere im Außendienst
Rebecka Berndt

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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Kommentare

Hannelore Schultz

14:42 04.12.2014

Ein wirklich toller Entwicklungsweg einer sehr begabten, zielstrebigen und sozialkompententen jungen Frau. Ich bin ein bisschen stolz darauf, Frau Neumann einige Jahre im Team gehabt zu haben. Ihr alles Gute für den weiteren Weg und ich hoffe sehr, dass R+V vielen jungen Frauen ( und nicht nur in Berlin ) solche Entwicklungschancen ermöglicht.
Mit freundlichen Grüßen
Hannelore Schultz
ehemalige BD jetzt im Ruhestand

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