Trainee allein zu Haus

Trainee allein zu Haus
29. Apr 2020

von Caroline Dorn

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Der erste Job und gleich ins Homeoffice. Das gilt auch für die Trainees der R+V Versicherung. Wie Jan Busse und Rosemarie Wahlmann ihren Einstieg in den Beruf erleben.

Heute kann Jan Busse wieder lachen. Vor ein paar Wochen hat er sich noch große Sorgen gemacht. Kontaktverbot, geschlossene Läden, Kurzarbeit – und der 27-Jährige stand kurz vor seinem ersten Arbeitstag bei der R+V Versicherung. „Ich habe mich gefragt, ob ich den Job überhaupt noch habe.“ Anfang März kommt dann die beruhigende E-Mail von der Personalabteilung: Alle Trainees können die Stelle antreten. „Es war schnell klar, dass wir unsere Nachwuchskräfte wie geplant einstellen“, sagt Caroline Rühl von der Personalabteilung. „Allerdings mussten wir uns genau überlegen, wie wir das Onboarding für die jungen Neukollegen auch virtuell durchführen können. Sie kommen direkt von der Uni, Erfahrung im Homeoffice ist nicht selbstverständlich.“

Trainee Jan Busse im Homeoffice

Jan Busse im Homeoffice: Ein eigener Bildschirm und ein großer Schreibtisch macht das Arbeiten angenehm.

Auch für Busse war das eine ungewohnte Situation: „So habe ich mir meinen Berufseinstieg nicht vorgestellt.“ Als Trainee im Anwendungsmanagement kümmert er sich um die digitalen Abschlusstrecken. Wie die funktionieren und welche Fehler auftreten können, erklären ihm sein Chef und seine Teamkollegen über Skype. Busse hat das Glück in seinem ersten Job in einem Start-Up gearbeitet zu haben. Flexibilität war auch hier ständig gefragt: „Ich kann mich zum Glück sehr schnell auf neue Situationen einstellen.“

Kennenlernen untereinander

Um überhaupt starten zu können, brauchten die Neuen ihre technische Ausstattung. Für Busse war das zum Glück unkompliziert: „Mein Chef hat mich angerufen. Dabei kam raus, dass wir nah beieinander wohnen.“ Busse holt seinen Laptop persönlich ab, andere erhalten ihn per Post.
„Das war noch eine vergleichsweise leichte Aufgabe“, erinnert sich Rühl. „Viel wichtiger war mir, die Gruppe der Trainees zusammenzubringen. Sie müssen sich kennenlernen – auch wenn sie sich nicht sehen.“ Hier war Improvisationstalent gefragt. Rühl hat die Einführungsveranstaltung möglichst interaktiv gestaltet: Skype-Umfragen, kleine Power-Point-Präsentationen über die einzelnen Trainees und am Abend ein gemeinsames, virtuelles Feierabendbier. Ein erfolgreicher Ansatz. „Die Nachwuchskräfte haben sich untereinander zumindest ein bisschen vernetzt“, sagt Rühl.

Einarbeitung über Skype

Trainee Rosemarie Wahlmann

Rosemarie Wahlmann nutzt die weiße Wand neben ihr für Notizen und Termine.

Doch wie läuft das Kennenlernen in der Abteilung? Rosemarie Wahlmann, Trainee bei der Geschäftsentwicklung Personal, hat es da leichter als andere: Sie kennt viele der neuen Kollegen aus ihrer Zeit als R+V-Aushilfe. „Wir haben in der Abteilung täglich ein Meeting, dabei reden wir auch mal ein bisschen privat“, sagt Wahlmann. „Das ist schön, weil man merkt, dass auch die Kollegen kein Mehl im Supermarkt bekommen.“ Durch einen Einarbeitungsplan mit den wichtigsten Ansprechpartnern und Themen kann sie ihren Arbeitsalltag gut strukturieren. „Ich habe auch regelmäßige Termine mit meiner Mentorin, um zu sehen, wie es voran geht.“

Auch Jan Busse bekommt von den anderen Mitarbeitern der Abteilungen kleinere Aufgaben zugeteilt. „Ich habe eine Liste an Online-Seminaren bekommen, an denen ich teilnehmen soll“, erklärt er. „Dabei lerne ich viel und kann das Erlernte gleich umsetzen.“ Trotzdem fehlt Busse vor allem der persönliche Kontakt zu seinen Kollegen. Eine gemeinsame Kaffeepause oder ein gemeinsames Mittagessen, um persönlich in das Team hineinzuwachsen gibt es nicht. Aber einen Vorteil haben die Skype-Runden für Busse: „Ich kann mir die Namen schneller merken – die werden ja alle angezeigt.“

Trotz erschwerter Umstände: Der Job bei der R+V ist für Busse und Wahlmann ein Glücksgriff. „Ich bin echt froh, dass ich die Stelle bekommen habe“, sagt Wahlmann. „Ich lerne jetzt schon richtig viel – auch über das Unternehmen.“ Worüber sie sich am meisten freuen, wenn sie endlich in ihre Abteilungen dürfen? Das ist für Busse klar: „Auf die ganzen echten Menschen hinter den kleinen Skype Bildern, da bin ich sehr gespannt drauf.“

Das Trainee-Programm der R+V Versicherung sucht für Oktober neue Nachwuchskräfte. Weitere Informationen gibt es auf unserer Karriere-Seite.

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Caroline Dorn

Caroline Dorn, Volontärin in der Konzern-Kommunikation, bloggt über Geschichten aus dem Unternehmen und das soziale Engagement der R+V.

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