Was macht eigentlich ein Umweltmanager?

Was macht eigentlich ein Umweltmanager?
25. Mai 2020

von Denise Eberhardt

0

Torben Thorn arbeitet daran, dass im Nachhaltigkeitsbericht der R+V Jahr für Jahr bessere Zahlen stehen. Im Artikel erklärt er, wie er das hinbekommt – und was sonst noch zu seinem Job gehört.

1. Umweltdaten erheben

Zu Beginn eines Jahres erheben wir Daten, und zwar im großen Stil: Wie viel Papier wird in der R+V bedruckt? Wie viel Kilowattstunden verbrauchen wir, wie viele Dienstreisekilometer fallen an? Wie sieht es mit dem Energieverbrauch der Heizung aus? Diese Daten fragen wir bei allen umweltrelevanten Schnittstellen ab.

2. Kennzahlen berechnen

Torben Thorn

Torben Thorn

Aus den Rohdaten berechnen wir verschiedene Kennzahlen. Die bekannteste ist der CO2-Fußabdruck. Um die Zahlen zu erhalten, füttern wir eine Software mit den Rohdaten. Die Kennzahlen sind normiert. Auch wenn den Zahlen an einigen Stellen der Rechnung Schätzungen zugrunde liegen, sind sie doch vergleichbar.

3. Umweltziele definieren

Da wir nicht ab morgen grün sein können, müssen wir uns realistische und konkrete Ziele setzen. Beispielsweise haben wir beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu arbeiten. Die Ziele entwickeln wir gemeinsam mit den Fachbereichen. Wir reden mit, wenn Bauten geplant werden, eine neue Organisation eingerichtet wird oder Prozesse verändert werden.

4. Maßnahmen empfehlen

Kern des Jobs ist, ein Umweltmanagementsystem zu unterhalten und es jährlich neu zu zertifizieren. Ich gehöre zum Umweltteam, in dem alle umweltrelevanten Fachbereiche vertreten sind: Immobilien, IT, Gastronomie oder Fuhrpark. Wir entwickeln Maßnahmen, überprüfen ihre Wirkung und justieren sie ständig nach – ein funktionierender Kreislauf.

5. Erfolge kommunizieren

Unsere Erfolge müssen sichtbar sein. Sie liefern Argumente, damit sich Menschen für die R+V entscheiden. Im Nachhaltigkeitsbericht der R+V steuern wir das Kapitel Umwelt bei. Wichtig für unsere Kommunikation sind auch Ratings, etwa das von ISS ESG oder dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Und als R+V sind wir Mitglied in dem Netzwerk Ökoprofit.

6. Wunschliste pflegen

Ich führe auch eine Liste mit Zukunftsthemen: Ein Radweg in Wiesbaden, der bis zur R+V reicht. Ausbau der Elektromobilität im R+V-Fuhrpark. Mehr Mitarbeiter, die den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Weitere Stellflächen für Fahrräder und Duschen für ihre Nutzer. Die Grünflächen um die Gebäude in Blühwiesen verwandeln. Noch mehr Prozesse papierlos machen.

Interessieren Sie sich für das Thema Nachhaltigkeit bei R+V? Auf unserer Website haben wir Ihnen weitere Informationen zusammengestellt.

Können Sie sich mit den Werten der R+V als Arbeitgeber identifizieren? Dann informieren Sie sich auf unserem Karriereportal über Ihre Perspektiven bei uns.

Gastbeitrag von Christian Gottwalt

Schlagworte
empfehlen
empfehlen
Das könnte Sie auch interessieren
Autor
Was macht eigentlich ein Umweltmanager?
Denise Eberhardt

Werkstudentin im Personalmarketing, bloggt über das Leben bei der R+V, Karrierethemen und Arbeitgeber-News.

Alle Artikel des Autors
Kommentare