Was macht eigentlich ein UX-Designer?

Was macht eigentlich ein UX-Designer?
16. Mrz 2020

von Denise Eberhardt

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UX ist die Abkürzung von User Experience. Ein UX-Designer gestaltet demnach Erlebnisse beim Benutzen von Apps oder Webseiten. Torsten erklärt hier, dass noch viel mehr zu seinem Job gehört.

Skizzen zeichnen

ux designerAls UX-Designer arbeite ich natürlich viel am Computer. Ich erstelle Vorversionen von Webseiten oder Apps, sogenannte Wireframes oder Clickdummys. Aber in Workshops greife ich oft zu Stift und Papier, um Funktionen oder Ideen zu zeigen. Oft kann man mit einfachen Skizzen erste Ansätze schneller visualisieren, als das am Computer möglich wäre.

Apps gestalten

Beim Design der Benutzeroberflächen geht es nur zweitrangig um ästhetisches Feingefühl. Man muss wissen, welche Bedienelemente und Mechaniken „gelernt“ sind, also den Benutzern vertraut erscheinen und intuitiv nutzbar sind. Wichtig ist auch, auf die Entwickler Rücksicht zu nehmen und schon beim Gestalten auf die technische Umsetzbarkeit zu achten.

Kunden fragen

Als UX-Designer darf man nie glauben, die perfekte Lösung zu kennen. Wenn echte Kunden in unserem hauseigenen UX-Lab mit einem Prototypen interagieren, passiert immer etwas Unerwartetes, aus dem man lernen kann. Es muss auch nicht immer gleich das Lab sein: Oft machen wir erst Nutzerbefragungen auf der Straße oder fragen Kollegen, die das Projekt noch nicht kennen.

Texte vereinfachen

Niemand liest gerne das Kleingedruckte. Ich achte darauf, dass Texte möglichst einfach und verständlich sind. Oft muss ich mich auch mit den Details juristischer Texte beschäftigen, um mich für nutzerfreundlichere Formulierungen einzusetzen. Zeigt sich in Nutzertests, dass Texte nicht verstanden werden, liefert das gewisse Argumente.

Überflüssiges weglassen

Ein elementarer Teil meiner Arbeit ist es, Bildschirminhalte zu vereinfachen. Bei jedem Seitenelement frage ich: Ist dieser Haken notwendig? Kann dieses Formularfeld weg? Müssen wir diese Information wirklich einholen? Je weniger Elemente um die Aufmerksamkeit konkurrieren, desto schneller können die Benutzer das Wesentliche erfassen.

Inspirationen sammeln

Beim Thema Weiterbildung nutze ich viele Quellen. Wenn mir ein Buch auffällt, arbeite ich es durch. Ich lese viel im Netz oder suche bei YouTube nach anderen UX-Designern, die ihre Arbeit vorstellen. Wichtig ist, bei der Software aktuell zu bleiben, da tut sich viel. Im Moment ist mein Thema, wie Dummys dem Endprodukt noch ähnlicher werden können.

 

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Ein Gastbeitrag von Christian Gottwalt

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Was macht eigentlich ein UX-Designer?
Denise Eberhardt

Werkstudentin im Personalmarketing, bloggt über das Leben bei der R+V, Karrierethemen und Arbeitgeber-News.

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